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Aus aktuellem Anlass - ich werde am Freitag in München eine Studie präsentieren - habe ich mir gestern Sonntag wieder einmal einige Gedanken gemacht zum Thema PowerPoint (oder Keynote, OO Impress und wie sie alle heissen) und Präsentationen allgemein. Irgendwie werde ich einfach den Eindruck nicht los, dass für den modernen Folienkrieger das WIE oftmals um ein Vielfaches wichtiger ist als das WAS. Nehmen wir doch eine typische Präsentation: Eine überladene Folie jagt die nächste, Horrorsätze mit Anglizismen und Abkürzungen stehen auf den Slides. Das Publikum ermüdet bereits nach wenigen Minuten und freut sich, dass es im Anschluss einen identischen Ausdruck des Vortrags als Handreichung bekommt.
» Drucken » Kommentare (1) 25.02.2008. 12:25
Die Aufmerksamkeitsökonomie des Webs macht es möglich und gleichzeitig nötig, sich auch als Blogger als Datensammler zu betätigen. Woher kommen die Besucher? Was tun sie, wenn sie meine Seite besuchen? Welchen Browser benutzen sie? Dies sind nur drei grundlegende Fragen, die eigentlich jeden Webseitenbetreiber und damit auch jeden Blogger interessieren sollten. Die Beantwortung dieser Fragen jedoch benötigt kein grosses Fachwissen mehr - und erst recht kein grosses Budget. Trafficanalyse ist also nicht mehr nur den Profis vorbehalten. Hier also eine Liste mit zehn kostenlosen Tools, die ich empfehlen kann und die mehr können als ein simpler Counter.
» Drucken » Kommentare (4) 08.02.2008. 14:46
Wie hier bereits kurz angerissen, habe ich also meine angekündigte Session mit dem Titel «Copyright, Copywrong - Radikale Stimmen zum Urheberecht» am letzten BlogCampSwitzerland gehalten. Ich war sehr überrascht vom positiven Zuspruch und Echo, welches die Session erhielt. Der kleine Saal war jedenfalls gut besucht und es fand nach dem Referat auch eine rege Diskussion statt.
» Drucken » Kommentare (3) 22.10.2007. 12:21
Die Diskussion über Urheberrechte und deren Durchsetzung hat nicht erst mit dem Aufkommen von Open Source, des Internets oder der Musiktauschbörsen eingesetzt. Schon lange bevor zum Beipiel Lawrence Lessig 2001 seinen Creative Commons-Ansatz begründete, befassten sich Menschen mit dem Sinn oder Unsinn des Urheberrechts. Seitdem im 18. Jahrhundert erstmals in England im «Statute of Anne» der Schutz immaterieller Güter rechtlich garantiert wurde, stand dieser im intellektuellen Kreuzfeuer. Während die einen Urheberrechte als solche ablehnten, machten andere Vorschläge zur alternativen Ausgestaltung derselben.
» Drucken » Kommentare (7) 21.09.2007. 15:21

Nichts macht nervöser als eine leere, weisse Seite. Sie lauert heimtückisch auf dem Schreibtisch, die weisse Leere repräsentiert nichts geringeres als Bedeutungslosigkeit. Eine leere Seite ist keine erledigte Aufgabe, ja sie markiert nicht einmal den Beginn einer Arbeit. Eine leere Seite gibt einem nichts zu tun. Eine leere Seite bietet keine Orientierung. Sie ist - nichts. Darum macht sie uns nervös. Wir sind es gewohnt, uns mit vollendeten Produkten zu umgeben. In ihnen suchen wir Trost, finden wir Glück. Unsere Kleidung ist entworfen und genäht, die Musik komponiert und eingespielt, die Zeitung geschrieben und gedruckt. Sogar unser Wissen ist bereits gesammelt und aufbereitet, nur eine Suchanfrage bei Google und Co. steht zwischem ihm und uns.
» Drucken » Kommentare (0) 08.09.2007. 10:21