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Mediales Elitengeschwurbel

Ein Herz für BlockwarteDie heutige Medienbeilage der altehrwürdigen NZZ ist der gegenwärtigen Medienkrise gewidmet, die mit dem rasanten Technologiewandel einhergeht. Dabei kreuzen Otfried Jarren, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Zürich, und Ronnie Grob, Blogger bei medienlese.com, die Klingen. Während für Jarren die klassischen Massenmedien «unersetzbare soziale Institutionen» darstellen, argumentiert Grob, dass durch das Internet «Demokratie und Wettbewerb gefördert werden». Und natürlich steigt auch ras., mein Lieblings-Journi bei der NZZ, von seinem hohen Ross herab und liest uns allen in seinem Kommentar die Leviten: «ohne Eliten geht es nicht».

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» Drucken » Kommentare (1) 06.03.2009. 14:42

Nostalgie und Bevormundung

You write what you're told!Über die «Magazinrundschau» von Perlentaucher bin ich heute auf einen interessanten Artikel in der amerikanischen Zeitschrift «The New Republic» gestossen. Darin analysiert Paul Starr, Professor für Soziologie und Public Affairs in Princeton, gnadenlos die schlechte Lage der Zeitungen in den USA. Die Analyse, obwohl sehr sachlich und faktenreich niedergeschrieben, zeigt jedoch keine Lösungsvorschläge auf. Im Gegenteil, Starr verrennt sich in einer sehr traditionellen Auffassung der Funktion von Massenmedien und hält damit unverhohlen einem paternalistischen Medienbild die Stange. Offenbar steht für Starr eine «erziehende» Funktion der Medien im Vordergrund. Starr argumentiert, es sei - trotz dem aktuellen Niedergang der Zeitungen - «dies nicht die Zeit für Internettriumphalismus» (alle Übersetzungen von Perlentaucher). Denn statt einer (noch) breiter informierten Öffentlichkeit könnte das Internet auch eine Zweiklassen-Informationsgesellschaft herausbilden, meint Starr.

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» Drucken » Kommentare (1) 17.02.2009. 17:39

Von Eisenbahnen und Zeitungen

Railroad Share
Aufstieg und Fall: früher oder später trifft es alle Magnaten. (stock.xchng)

Kennen Sie Leland Stanford? Oder Cornelius Vanderbilt? Die Namen klingen doch irgendwie vertraut - kein Wunder, ersterer war Gründer der gleichnamigen Ivy League-Universität, letzterer war Begründer der bekannten Unternehmerdynastie. Beide verbindet die Tatsache, dass sie zwei der vielen Eisenbahn-Barone in den USA des 19. Jahrhunderts waren. Sie waren gewissermassen die Bill Gates' ihrer Zeit. Oder besser, die Rupert Murdochs. Denn ihr Geschäftszweig, die Eisenbahn, wurde genauso durch neue Technologien verdrängt, wie es derzeit den klassischen Massenmedien widerfährt. Diese Analogie jedenfalls zieht James Surowiecki in der aktuellen Ausgabe des «New Yorkers».

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» Drucken » Kommentare (1) 16.12.2008. 14:14

Linktipp: SEO/SEM mit der NZZ

WWW Search
Auf der Suche nach dem Netz jenseits von Google und Co. (stock.xchng)

Die heutige Medienseite der NZZ steht ganz im Zeichen von Google und anderen Suchmaschinen. Erstaunlicherweise sehr nüchtern und fast ganz ohne das gewohnte Google-Bashing durch die Journalisten. Claude Settele sucht nach Alternativen zu den gängigen Suchmaschinen, die mittlerweise immer nutzlosere Link-Kolonnaden ausspucken. S. B. befasst sich mit der Suchmaschine der Zukunft und geht der Frage nach, was das semantische Web ist. In einem zweiten Beitrag äussert sich S. B. zu Googles Searchwiki und der damit einhergehenden Rückkehr zu alten Zeiten, als bei Yahoo noch Hunderte von Redaktoren beschäftigt waren. Zuletzt schreibt S. B. schliesslich über Google Werbeeinnahmen und das Konzept, das dahinter steht.

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» Drucken » Kommentare (0) 28.11.2008. 09:43

Ärgernis oder Notwendigkeit?

Wie es der Zufall so will habe ich kurz nach dem Verfassen meines Postings über die These von Prof. Schönhagen, dass PR als eine Reaktion auf das Versagen der Presse enstanden sei, einen aktuellen Bezug gefunden, der die Idee untermauert: In der Schweiz kommt am 1. Juni eine Volksinitiative mit dem Titel «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» zur Abstimmung. Die Initiative nimmt die Informationstätigkeit der Behörden ins Visier, die sie als unzulässigen Eingriff in die politische Meinungsbildung betrachtet. Diese Kritik ist in der Schweiz nicht neu und gipfelte nun in eben jener Initiative. In der gestrigen «Neuen Zürcher Zeitung» äusserte sich rom. in einem Kommentar zur Initiative.

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» Drucken » Kommentare (0) 07.05.2008. 15:11

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Wort|ge|fecht, das - Neues aus der schönen neuen Medienwelt. Dieser Blog befasst sich schwerpunktmässig mit Sozialen Medien (Social Media) und ihrem Einfluss auf die Welt des Marketings, der Public Relations und der traditionellen Medien. Unter Social Media verstehen wir Blogs, Wikis und alle anderen Formen kollaborativer Webanwendungen, wie sie im Web 2.0 entstanden sind und entstehen. Daneben finden sich hier auch Beiträge rund um das Internet, über Open Source und kommunikationswissenschaftliche Themen. Abgerundet wird die Berichterstattung durch Buchbesprechungen, Veranstaltungshinweise und Tipps zum Thema.