
Untergräbt die PR die Pressefreiheit? (wordpress.com)
Das Verhältnis zwischen Journalisten und PR-Leuten ist seit jeher angespannt. Die PR unterlaufe zum Beispiel die «unabhängige» Berichterstattung. Es soll Journalisten geben, die bekreuzigen sich jeweils zweimal, bevor sie mit einem PR-Berater sprechen. Aber die schlimmsten von allen sind Journalisten, die in die PR wechseln - sie laufen sozusagen zur dunklen Seite der Macht über. Doch wie steht es wirklich um das Verhältnis der PR zum Journalismus? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Publizistik» untersucht Philomen Schönhagen, Professorin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Fribourg, die Entstehungsgeschichte der PR - mit einem erstaunlichen Resultat.
» Drucken » Kommentare (6) 05.05.2008. 12:44

Newsroom: Hier wird in fünf Sekunden entschieden. (nyt)
Haben sie sich schon mal überlegt, was eigentlich genau passiert, nachdem sie ihre Medienmitteilung oder ihren Pressetext abgeschickt haben? Hans F. Zangerl, Chefredaktor des österreichischen Management-Fachmagazins «Industriemagazins», beschreibt den Ablauf in deutlichen Worten.
» Drucken » Kommentare (5) 26.03.2008. 10:09
Passend zu den lügenden Pressesprechern eröffnet morgen das Museum für Kommunikation in Bern eine neue Wanderausstellung, die sich unter anderem mit dem lügenden Gegenpart der PR befasst: den Journalisten. «Bilder, die lügen» befasst sich mit dem Phänomen, dass wir alle Bilder oft ohne zu zögern als unverrückbares Abbild der Wirklichkeit akzeptieren. Wir zweifeln ihre Objektivität kaum an und glauben an ihren Wahrheitsgehalt. Aber Bilder können lügen, genau so wie Wörter. Die Ausstellung fragt also nach der Objektivität von Bildern und zeigt die Problematik der Manipulation von und mit Bildern. Anhand von über 300 Bildbeispielen aus den vergangenen rund 100 Jahren sollen die drei Grundmuster der Bildlüge offengelegt werden: Manipulation bestehender Bilder, Manipulation der Bildinterpretation (Verfälschung) und Lüge mittels gestellter Bilder.
» Drucken » Kommentare (0) 18.10.2007. 09:50
Wer schon einmal ein zünftiges Medientraining mit Journalisten absolviert hat, der weiss, wie hart der Beruf des Pressesprechers (in der Schweiz und in Österreich nennt sich dieser Beruf meist Mediensprecher) zuweilen sein kann. Auch sonst ist diese Profession nicht zu beneiden, werden sie doch gerne als Berufslügner abgestempelt. Bereits zum zweiten mal nach 2005 haben nun Prof. Dr. Günter Bentele, Lars Grosskurth und René Seidenglanz die Berufsfeldstudie «Profession Pressesprecher 2007» für Deutschland vorgelegt und versuchen so, etwas Licht auf den Berufsstand der Pressesprecher zu werfen.
» Drucken » Kommentare (1) 17.10.2007. 08:08
Die Schweizer Unternehmen verschieben ihre Etats zugunsten direkter Kommunikationsmassnahmen wie Internet, Public Relations und Events weg von der klassischen Werbung. Zu diesem Schluss kommt die Studie «Uniplan LiveTrends 2007», die die Agentur Uniplan in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Marketing und Unternehmensführung der Universität Basel druchgeführt hat. Für die Umfrage gaben 295 Marketing- und Kommunikationsverantwortliche führender Schweizer Unternehmen, davon über 35 Prozent auf Leitungsebene, Auskunft über Trends und Entwicklungen der Live Communication auf Messen und bei Events. Die Hälfte der Befragten sind in KMU tätig, 35 Prozent bei Grossunternehmen.
» Drucken » Kommentare (0) 11.10.2007. 10:21