SEO-Trends 2013: Content-Marketing, Mobile und - Google+

Es kommt sehr selten vor, dass internationale SEO-Experten in der Schweiz sprechen. Dass dann gleich noch drei an einem Abend auftreten, war Grund genug für mich, gestern die von der Zürcher SEO-Agentur idealizer organisierte Digital Marketing 2013 zu besuchen. Das Engagement der von drei internationalen Experten hatte zwei Gründe: einerseits findet ab heute in London die Fachkonferenz SES statt, andererseits gab es seitens der Organisatoren noch eine gewichtige Ankündigung - aber dazu später mehr. In drei Kurzvorträgen ging es gestern um nichts anderes als die SEO-Trends 2013. Als halber Aussenseiter (SEO und SEM taucht zwar immer wieder auf meinem Radar auf, ist aber nicht unbedingt mein Steckenpferd) war es spannend, festzustellen, dass auch die Branche im Grossen und Ganzen die selben Trends ausmacht wie der Rest der Online-Welt.
Corporate Blogs sind auch 2013 eine gute Wahl

Vieles deutet darauf hin, dass es 2013 zu einem kleinen Revival des Bloggens kommt. Bereits während und im Vorfeld der letztjährigen re:publica wurde gefordert, "kleine geile Blogs" zu eröffnen, denn schliesslich ist "Twitter nicht das Internet", wenn es darum geht, das Web zurückzuerobern. Aber auch aus Business-Optik sind eigene Blogs als owned media bestens geeignet, im Rahmen einer Content Strategie als Hub für die Inhalte zu dienen. Für mich Grund genug, in meinem Text-Fundus zu graben und einige grundsätzliche Überlegungen zum Thema Corporate Blogs wieder hervorzuholen, zusammen mit sechs Tipps zum Verfassen von Blogbeiträgen.
Das Facebook-Kuriositätenkabinett: Teil 2
Im September 2011 hatte ich einen Beitrag veröffentlicht, der einige kuriose Forschungen rund um Facebook kurz zusammenfasste. In der Einleitung postulierte ich, dass Facebook als beliebteste Social Media Plattform das passende Objekt für den Abwehrmechanismus der Projektion, also das Übertragen der eigenen inneren Konflikte auf andere Menschen oder Objekte, darstellt. Damit lag ich wohl richtig: Facebook macht angeblich arm, dafür kuppelt es sich besser auf der Plattform. Nur wozu? Sex ist doch weniger wichtig als Facebook - oder doch nicht. Aber wenn selbst Facebook vor sich selbst warnt, muss doch etwas daran sein.

