7 Stunden Medienkonsum am Tag

Ein Mensch ist durchschnittlich 15 Stunden und 45 Minuten wach. Ganze sieben Stunden und fünf Minuten wendet er davon für fernsehen, surfen und telefonieren auf. Wir verbringen also rund die Hälfte des Tages mit Medienkonsum. Dies hält jedenfalls die britische Regulierungsbehörde Ofcom in einer Studie fest.
» Kommentare (0) | 23.08.2010 17:57
PubliGroupe auf dem Holzweg

Google News ist den Verlegern ein Dorn im Auge, weil der Service angeblich die "Qualitätsinhalte" abschöpft, ohne den Verlagen dafür etwas zu bezahlen. Sie sehen in Google gewissermassen das personifizierte Böse, welches die Hauptschuld an der Misere der Branche tragen soll. Seit eh und je wird darum nach Auswegen gesucht. Die einen meinen, dem vermeintlichen Problem mit Leistungsschutzrechten auf dem juristischen Weg beizukommen. Andere versuchen mit hektisch zusammengeschusterten Kopien Google News zu schlagen. Zu letzteren gehört seit kurzem auch die PubliGroup, genauer deren Tochtergesellschaft Publicitas Österreich, die zusammen mit der SNews GmbH - die übrigens ausser dem Namen nichts mit dem von mir verwendeten CMS gemein hat - ein "internationales Netzwerk für redaktionelle Qualitätsinhalte" namens quEDIT.com gestartet hat.
» Kommentare (1) | 20.05.2010 17:07
Verlag 3.0 - ein Leben jenseits des iPad

Massenmedien sind gut im Hochjazzen. Sich selbst übertroffen haben sie sich jüngst anlässlich des Starts des iPads - nicht ohne Hintergedanken. Viele Vertreter der Printmedien sehen im iPad ein "Universalgenie" (Andreas Wiele, Vorstand von Springer), ja geradezu den "Messias" (Springer-Chef Döpfner) für ihre ganze Branche. Und da jede gute Religion auch einen Widersacher braucht, stellen sie Google als das absolut Böse hin, das alleine Schuld ist am Untergang der Printmedien. Besonders die Buchverlage lassen sich von dieser Mär blenden - Google könnte nämlich ihr bester Verbündeter werden. Nicht Apple oder Amazon.
» Kommentare (1) | 21.04.2010 15:31
20 Prozent Auflagenschwund

Die Zeitungsbranche steht am Ende des schlechtesten Jahrzehnts innerhalb der vergangenen 60 Jahre. Über die Dekade hinweg sind die Verkaufszahlen kontinuierlich und dramatisch gesunken. Im November 2000 beispielsweise kamen die zehn nationalen britischen Tageszeitungen gemeinsam auf über 12.5 Mio. verkaufte Exemplare. Neun Jahre später liegt die Zahl bei nur noch 10 Mio. Stück, berichtet der "Guardian". Damit musste die Branche innerhalb eines Jahrzehnts ein Minus von knapp 20 Prozent verkraften.
» Kommentare (0) | 16.12.2009 18:07






Unabhängige Beratung 2.0 - Kommunikation im Social Web für KMU, NGO und Selbständig-erwerbende.
Das Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.