Der Branchenverband Interactive Advertising Bureau (IAB), der über 80 Prozent der Branche in den USA repräsentiert, hat für das tiefere Verständnis der Werbung im Umfeld nutzergenerierter Inhalte (User Generated Content UGC) ein kostenloses Whitepaper online gestellt. Der Report ist grundlegend für erfolgreiche Werbung mit nutzergenerierten Inhalten und analysiert auf 17 Seiten neben der Wirkung nutzergenerierter Inhalte auf die Werbung auch Herausforderungen und Möglichkeiten. Während die Werbung früher grösstenteils kontrollierbar war, ist sie im UGC-Umfeld mit einem höheren Risiko verbunden. Allerdings sei der generelle Verzicht auf Werbung in diesem Umfeld kaum empfehlenswert (vgl. dazu diesen Post hier). Das Besondere an nutzergenerierten Inhalten ist der verstärkte Dialog mit Nutzern und Konsumenten, den es aktiv zu führen gelte.
Als Instrumente dafür stellt das Whitepaper die wichtigsten Werbeformate vor. Dazu gehören unter anderem Overlay Video-Werbung (mehr zu den IAB-Standards für Onlinewerbung) und Targeting von Gesprächen in Blogs und Foren. Grosse Unternehmen wie Adidas haben sich bereits auch an hauseigenen Communities versucht. Eine weitere beliebte Methode ist die Einrichtung eines Channels auf Content Sharing-Seiten wie zum Beispiel YouTube oder die Einrichtung einer eigenen Profilseite auf MySpace für eine spezielles Produkt. Hier sollten Werbetreibende nicht vergessen, dass Nutzer immer noch einen Grund brauchen, um sich auf die Seite gelockt zu werden. Ein ebenfalls einfaches Mittel des Brandings sind so genannte Wrappers oder Skins. Diese Wrappers verwandeln die Startseite einer sozialen Plattform in das Look-and-Feel der Marke, des Produktes oder der Dienstleistung. Hinzu kommen die bekannten Widgets, die Services unabhängig von Websites verfügbar machen. Abschliessend kommt der Rat der Autoren, sich vor dem Engagement im UGC-Umfeld genau zu überlegen, was man erreichen möchte und auf welchem Weg das passieren könnte.
Das Whitepaper kann hier kostenlos heruntergeladen werden. IAB Europe findet man hier.
Quelle: ecin
» Drucken 22.04.2008. 10:12
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