Veränderte Kaufgewohnheiten im Social Web

Social Networks haben nicht nur neue Wege eröffnet, Zielgruppen fast ohne Streuverlust zu erreichen. Sie beeinflussen auch direkt die Kaufgewohnheiten der Konsumenten. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls die Marktforscher von IDC Retail Insights. Vorlieben und Verhalten der Verbraucher werden in den sozialen Medien umgeformt. Gerade im Onlinehandel kommt den Web 2.0-Technologien daher eine immer wichtigere Rolle zu.
IDC zufolge dürfen Händler eine Präsenz im Social Web nicht nur aufbauen, um Konsumenten in die eigenen Online-Shops zu locken. Vielmehr können sie wertvolle Informationen sammeln, ohne gegenüber bestehenden und neuen Kunden aufdringlich zu werden: Sie müssen lernen, in Social Communitys aktiven Konsumenten zuzuhören.
Markenbewusstsein und Image bilden sich verstärkt in Netzwerken
Markenbewusstsein und Image werden den Experten zufolge immer mehr in sozialen Medien gebildet. Netzwerke, Blogs, Preisvergleichsseiten und dergleichen können alle von Einzelhändlern jeglichen Segments, jeder Art und Grösse genutzt werden, um Kunden zu gewinnen und zu beeinflussen, das Nachfrageverhalten zu beobachten, die Markenreputation zu verbessern und Kundensupport anzubieten.
Bei Facebook und Twitter können Unternehmen die Wahrscheinlichkeit beispielsweise deutlich erhöhen, Fans oder Follower ihrer Marken als Kunden zu gewinnen. Im Unterschied zu anderen Konsumenten empfehlen oder kaufen mehr als die Hälfte der Anhänger eine Marke, nachdem sie zu Fans oder Followern wurden. Social Networks sind also wichtige Kundenberührungspunkte, die einen direkten Einfluss auf Verkäufe und positive Mundpropaganda haben. Angesichts von mittlerweile über 1.3 Mia. Nutzern bei den zehn grössten Netzwerken ist ihr Potenzial enorm.
Quellen: idc, pte
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Drucken | 19.03.2010 18:17
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Das Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.
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