Social Media: Mythos und Wahrheit

In der Masse schon die Orientierung verloren? (stock.xchng)
Jeden Tag dieselbe Leier: Ein neues Social Network hier, ein neues Web X.0 Angebot dort - und bei allen sollte man am besten schon gestern dabei sein, sonst droht a) dem Unternehmen der Kollaps oder b) man wird zum Aussätzigen in der digitalen Gemeinschaft. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Social Media, Social Networking, Web 2.0 sind nichts anderes als Etiketten, die eine Entwicklung beschreiben. Wir kommunizieren heute online, nehmen aufeinander Bezug in Kommentaren, Bildern, Videos und anderen Medien. Marketers verkaufen über diese Medien mehr als vorher. Aber im Grunde ist alles unverändert: Die Sprache, der Verkauf und das Marketing sind dieselben geblieben.
Natürlich verändert sich die Technik fast täglich, aber es bringt nichts, wenn man sich von den neuen Buzzwords überwältigen lässt. Social Media ist ein Tool, ein Konzept. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.
Gute Inhalte regieren noch immer die Welt
Wer eine griffige Schlagzeile oder eine grosse Geschichte schreiben kann, reüssiert auf Twitter, in der Zeitung oder auf einem Bierdeckel. Das Medium spielt keine Rolle, was zählt sind die Inhalte. Natürlich bestimmt auch das Medium bis zu einem bestimmten Grad den Inhalt, aber die Message sollte überall dieselbe sein.
- Biete ich Werte an?
- Mache ich mein Angebot unwiderstehlich?
- Verkaufe ich mein Angbot über dessen Nutzen oder seine Features?
Die dunkle Wahrheit über Social Media
Social Media und Web 2.0 sind nur Etiketten. Sie sind das Medium - unsere Worte und Taten sind die Message. Die dunkle Wahrheit ist, es sieht alles viel komplizierter aus als es ist. Dabei ist es ganz einfach:
1. Bei Twitter registrieren.
2. Bei Facebook registrieren.
3. Zuhören: Was tun, denken, schreiben die anderen.
4. Entsprechend zum Ganzen beitragen.
Hat Tip: Lawton Chiles
» Drucken 14.10.2008 10:57
AkquiseScout - Akquisition, Marketing, Coaching - on 14.10.2008 15:49
Entscheident ist noch immer, wie ich mit meinen Werkzeugen umgehe!
Mit besten Grüßen,
Alexander E. Schröpfer
The Strategy Web on 14.10.2008 16:42
Interessante Aspekte... Wenn es so einfach ist, muss man -ebenfalls einfach- die Werte- und Nutzendiskussion mal anregen. Vielleicht sollte man mal einen Account in Twitter oder Blogger oder eine Facebook Gruppe initiieren sowie eine ciao.com mehr nutzen, um die Qualität der Platttformen zu bewerten.
Wenn Venture Gelder für Plattformen rausgeschmissen werden, die noch nicht einmal wissen, wie sie Geld machen sollen, dann muss man sich wirklich fragen, ob wir - oder vorwiegend die Banken- aus der Internetcrash im Jahr 2001 gelernt haben. Die Finanzkrise lässt sich von diesem Aspekt aus leicht erklären.
LD on 16.10.2008 09:59
Auf Facebook und Twitter verzichte ich lieber - alleine schon aus Zeitgründen. Ich höre gerne zu, was die anderen tun, denken und schreiben. Aber um mich von der Masse abzuheben, trage ich nicht zum grossen Brei bei, sondern schreibe über meine ganz eigene Sicht der Dinge. Da kann es auch verschiedentlich vorkommen, dass ich zu Themen schreibe, die momentan überhaupt nicht 'en vogue' sind. Bin ich damit ein Aussenseiter im Web 2.0?






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Das Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.
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