
On- und offline Beziehungsgeflecht verschmilzt immer mehr. (stock.xchng)
Um das persönliche soziale Beziehungsgeflecht der User im sozialen Web zu beschreiben, eignen sich Graphen besonders gut. Ein Graph drückt aus, wie mehrere Personen oder Dinge zueinander in Beziehung stehen. Daher spricht man in diesem Zusammenhang auch vom Social Graph (eine ausführliche englische Einführung in das Thema hier bei ReadWriteWeb). Da das persönliche Beziehungsgeflecht etwas anderes ist als eine Community, macht dieser neue Begriff des Social Graphs auch Sinn. Schliesslich werden heute Social Networks oftmals schon mit Communitys gleichgesetzt. Der Social Graph ist auch für den Marketer von Bedeutung. Er kann helfen, Anzeigen und Kampagnen effektiver zu gestalten.
Der Social Graph ist, wie bereits ausgeführt, mehr als nur die Kontakte in den verschiedenen Netzwerken. Er geht fliessend über von der virtuellen in die reale Welt und beinhaltet Bekannte, Kollegen, Familie, Nachbarn usw. Die Kenntnis dieser Verbindungen zwischen den Menschen und auf welchen Wegen Informationen innerhalb dieser Netzwerke fliessen, hilft zum Beispiel mit, virale Kampagnen so zu gestalten, dass sie sich schneller verbreiten.
Selbst in der Gruppe der College-Studenten in den USA - also jener Gruppe, die wohl die grösste Internetnutzung aufweist - orientieren sich viele auch weiterhin an Empfehlungen von Freunden und Familie, die sie im persönlichen Gespräch erhalten. Zu diesem Schluss kommt eine kürzlich durchgeführte Studie von Harris Interactive für Alloy Media + Marketing. Demnach sprechen mehr als sechs von zehn der College-Studenten mit Freunden, um sich über neue Produkte zu informieren. Mit Familienmitgliedern tun dies 38 Prozent.

Quelle: eMarketer
» Drucken 01.10.2008. 11:40
André on 13.10.2008. 23:18
Klasse Text!
Vielen dank für den sehr informativen Text!
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