
Vorteile und Gefahren von Kollaborationssoftware. (The Network Garden)
Auch Unternehmen haben sich die Ideen des Web 2.0 längst zunutze gemacht. Nicht nur für private Kommunikation bietet das Internet heutzutage viele Möglichkeiten, sondern auch für die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens. Die Arbeit an einem Projekt kann durch Web 2.0-Kollaborationssoftware entscheidend vereinfacht werden. Microsoft und IBM haben in ihren Angeboten namens SharePoint und Lotus Quickr bereits Blog- und Wiki-Funktionen eingebettet. Andere Anbieter wie Google wollen User durch ihre Bedienfreundlichkeit und Gratisaccounts überzeugen. Das IT-Magazin «InformationWeek» warnt in seiner englischen Ausgabe jedoch davor, dass Kollaborationssoftware ein potenzielles Leck für Unternehmensgeheimnisse darstellen kann.
Früher wurde Zusammenarbeit hauptsächlich über E-Mail oder FTP abgewickelt. Doch wenn mehrere Leute am selben Projekt arbeiten, ist die Kommunikation über E-Mail nicht nur mühsam und zeitraubend, sondern birgt auch die Gefahr, dass wichtige Informationen in der E-Mail-Flut untergehen. Wenn es beispielsweise darum geht, Termine mit einer Gruppe von Leuten zu vereinbaren, kann ein Wiki Abhilfe schaffen.

Impact Assessment: Collaboration Risks. (InformationWeek)
Web 2.0-Kollaborationssoftware führt - wenn keine Inhouse-Lösung verwendet wird - zwangsläufig dazu, dass Informationen des Unternehmens auf den externen Servern der Anbieter liegen. Das steigert natürlich das Risiko von Informationsverlust beträchtlich. Innerhalb dieser Kollaborations-Tools können unaufmerksame Mitarbeiter ohne es zu wollen mit Leichtigkeit Unternehmensgeheimnisse veröffentlichen. Letztendlich sind Kollaborationstools dem E-Mail aber immer noch überlegen, wenn es um die Einhaltung der Privatsphäre und Rechtssicherheit geht, so der Artikel.
Der vollständige InformationWeek-Report «Risky Media» kann hier gegen Registrierung heruntergeladen werden.
Quellen: pte, InformationWeek
» Drucken 22.04.2008. 14:55
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