Communitys sind Stämme
Dass die Wissenschaft vermutet, traditionelle Stammeskulturen könnten ein unbewusstes Vorbild sein für Web 2.0-Communitys wie zum Beispiel Social Networks, darüber habe ich bereits geschrieben. Nun haben die Marktforscher von Beeline Labs zusammen mit Deloitte eine Studie mit dem Titel «Tribalization of Business» («Stammesbildung in der Wirtschaft») veröffentlicht. Darin untersuchen sie bei rund 140 Firmen, die den Schritt in die sozialen Medien gewagt haben, wie diese Commuitys managen, den Erfolg messen und daraus ein Geschäftsmodell gemacht haben. Die Studie nennt auch die wichtigsten Best Practices des Community Buildings, die sich weitgehend mit meinen bereits vor über einem Jahr veröffentlichten zehn Tipps decken.
» Kommentare (2) | 23.07.2008 11:10
Im Netz der Nischen

Auf dem Markt behauptet sich nur, wer eine Nische besetzt. (stock.xchng)
Mit den Social Networks ist es so eine Sache. Der breite Markt ist durch die wenigen grossen Player wie Facebook, Xing und anderen bereits besetzt. Von den Problemen, ein geeignetes Geschäftsmodell zu finden, ganz zu schweigen. Was bleibt also? Wie ich hier in einem Gastbeitrag auf KoopTech bereits ausgeführt habe, eigentlich nur eines: Die Nische. Entweder die Networks formen ein Nischenangebot aus, oder sie werden auf lange Zeit keine Umsätze haben. Zu diesem Schluss kommt auch eine aktuelle Studie der Marktforscher von In-Stat. Umsätze kann man mit einem Nischenpublikum der Studie zufolge auch anders generieren als mit herkömmlichen Methoden.
» Kommentare (3) | 04.07.2008 12:27
Mixx mit Community-Feature
Der Digg-Konkurrent Mixx - den ich persönlich sehr gerne nutze - hat seine Gruppenfunktion um eine Social Networking-Funktion erweitert. Die Benutzer können nun eine gebrandete Version des Social News-Services unter einer eigenen Subdomain einrichten. Dort können sie in eigenen Kategorien News einstellen und Nachrichten aus ganz Mixx nach Tags importieren. Zudem teilt Mixx 50 Prozent aller Werbeerlöse mit den Usern. Die Communitys können privat oder öffentlich sein. Andere Benutzer posten ihre Nachrichten (Storys, Videos und Bilder) wie gewohnt entweder bei Mixx und/oder in den Communitys. Wie so eine Community aussehen kann, illustriert die Wortgefecht-Seite hier.
» Kommentare (0) | 25.06.2008 15:43
Männer veröffentlichen mehr UGC

«Men’s voices are being disproportionately heard.» (freedomlab.org)
Zwei Forscherinnen der Northwestern University haben untersucht, wie Männer und Frauen eigene künstlerische Inhalte - also User generated Content (UGC) - produzieren und veröffentlichen. Dabei haben sie herausgefunden, dass sich bei beiden Geschlechtern jeweils rund zwei Drittel der Befragten in mindestens einem der Gebiete kreatives Schreiben, Fotografie, Musik oder Film/Video künstlerisch betätigen - losgelöst vom Internet. Unterschiede gibt es erst bei der Veröffentlichung der eigenen Werke. Hier tut sich ein participation divide, so der Titel der Studie, auf. Männer veröffentlichen ihre Werke deutlich häufiger als Frauen.
» Kommentare (1) | 24.06.2008 10:34


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