«Open Innovation» in der Schweiz

«Open Innovation» ist der letzte Schrei bei der Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen. Der Gedanke: Weg von der zurückgezogenen Entwicklungsarbeit im Büro oder Labor, hin zur Partizipation von (zukünftigen) Kunden und Konsumenten oder Experten ausserhalb der eigenen Firmenstruktur. Ein Gedanke, der sich natürlich in idealer Weise mit einem anderen Trend, dem Web 2.0, verbinden lässt.
Ringiers «gesundheitsprechstunde.ch»
Auch Medienhäuser versuchen, die Kompetenz von Internet-Communitys zu nutzen. So hat beispielsweise Ringier kürzlich versucht, seine Online-Plattform gesundheitsprechstunde.ch mit Hilfe von Open Innovation weiter zu entwickeln. Hierbei bediente sich Ringier Atizo, einem Schweizer Start-up aus Bern. So funktioniert es: Ein Unternehmen stellt eine Fragestellung auf die Plattform. Daraufhin können die User, zusammengefasst in Teams, ihre Lösungsvorschläge und Konzepte erarbeiten und präsentieren. Die besten Ideen und Konzepte werden prämiert. Moderiert wird der Prozess von Atizo.
Ringier stellte die Frage: «Wie kann sich gesundheitsprechstunde.ch künftig von der Masse abheben und zur unverzichtbaren Adresse in allen Gesundheitsbelangen werden?» Am meisten Anklang bei Ringier fand ein Konzept, welches nebst einem neuen attraktiven Screendesign für die Webseite Online-Notfallinformationen, die Einführung eines individualisierten Newsletters und den Ausbau des Reise- und Shopangebots vorsieht. Dementsprechend wurde das Konzept «Neuer Wind für Gesundheit Sprechstunde» mit 2'000 Franken prämiert. Ebenfalls prämiert wurden die Konzepte «Verzeichnis für Komplementärmedizin» und «myHealth», welche die Interaktion von Usern in gesundheitsbezogenen Themengruppen vorschlägt.
Auch Google gehört zu den Kunden
Auch andere Unternehmen aus der Kommunikationsbranche haben bereits von den Ideen und der Entwicklungsarbeit der Atizo-Community profitiert: So suchte die Swisscom nach innovativen Kundenservices und die Post nach Innovationen im Klimaschutz. Auch Google, das bekanntlich besonders Wert legt auf eine fruchtbare Innovationskultur, antizipierte bei Atizo. Der Suchmaschinengigant suchte nach neuen Applikationen für sein neues Interface «Open Social». Gewonnen hat hier die Anwendung Moomle, mit welcher die User ihren Kinobesuch effizienter organisieren können.
Quelle: persoenlich.com
» Drucken 16.06.2009 17:59
AkquiseScout on 17.06.2009 08:44
Open Innovation in Deutschland: www.Brainfloor.com
und auf XING: https://www.xing.com/net/openinnovationclub/
Mit besten Grüßen,
Alexander E. Schröpfer






Unabhängige Beratung 2.0 - Kommunikation im Social Web für KMU, NGO und Selbständig-erwerbende.
Das Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.
Share this
RSS
Kommentar schreiben