Offenes Enterprise 2.0 für KMU

Wikiball
Fraunhofer-Institut: offenes Enterprise 2.0-System. (The Network Garden)

Der Einsatz von Social Software, also Web 2.0-Anwendungen zur Zusammenarbeit und zum Informationsaustausch, im Unternehmenskontext bietet grosse Vorteile. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Enterprise 2.0. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) scheuen jedoch den Einsatz dieser neuen Technologien, da sie die hohen Investitionskosten scheuen. Abhilfe könnten Open Source-Produkte schaffen. Unzählige Blog-, Wiki- und andere Social Software-Lösungen sind quelloffen verfügbar. Das Problem bislang war nur, dass diese einzelnen Tools nicht in einem Gesamtpaket vorliegen. Hier will das Projekt «ICKE 2.0» der Fraunhofer-Institute für Software- und Systemtechnik ISST und für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF ansetzen. Auf Basis der bekannten, quelloffenen Wikiengine DokuWiki soll ein Paket geschnürt werden, dass den Anforderungen von KMU entspricht.

Ziel von «ICKE 2.0» (Integrated Collaboration and Knowledge Environment) ist es, aus vielen isolierten Web 2.0-Anwendungen wie Wikis und Blogs ein Gesamtsystem herzustellen, das in bestehende Unternehmens-Infrastrukturen integriert werden kann. Zudem sollen Office-Umgebungen sowie weitere Kollaborationstools integriert werden und dem ganzen System eine einheitliche Administration und Qualitätssicherung übergestülpt werden.

ICKE 2.0 - Modell

Das Projekt wird im Rahmen von «KMU-innovativ: IKT» vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Neben den beiden Franhofer-Instituten ISST und IFF beteiligen sich auch drei Pilot-KMU, die bereits erste Wissensmanagement-Erfahrungen gesammelt haben, an «ICKE 2.0».

Mehr über das Projekt wird man an der wm2009 vom 25. bis 27. März in Solothurn erfahren können.

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| Artikel drucken Drucken | 05.01.2009 13:45

Ludwig on 20.01.2009 21:53

Danke für den Tipp. Schade dass man laut Presseinfo nicht vor 2010 mit einem Ergebnis rechnen kann. Ich hoffe dass, wenn schon das Projekt auf dem bisherigen Stand von DokuWiki aufbaut, umgekehrt auch der von Doku verbessert wird - schöne Software mit interessanten Funktionen, aber wie ich gehört habe auch noch mit ziemlich viel Fehlern (vor allem die PlugIns). Schade. Viele Grüße

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    Michael Gisiger, geboren 1975, ist Digital Immigrant, Marketer und Enterprise 2.0 Evangelist.

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