
Drei Jahre nach der Veröffentlichung ihrer «Blogging Guidelines» hat IBM nun nachgelegt und «Social Computing Guidelines» aufgestellt. Diese Richtlinien gelten für alle Mitarbeitenden der Blauen. Diese neuen Best Practices beinhalten unter anderem den Umgang mit Blogs, Wikis und Social Networks - sowohl internen wie externen. Wie bereits im Frühling 2005 entstanden auch die aktuellen Guidelines kollaborativ in einem Wiki. IBM legt damit meiner Meinung nach einmal mehr die Messlatte hoch. Sowohl am Prozess (kollaboratives bottom-up statt top-down) wie auch am Inhalt sollten sich Firmen nun messen.
Hier eine schnelle Übersetzung der wichtigsten Punkte:
1. Die Business Conduct Guidelines von IBM müssen bekannt sein und eingehalten werden.
2. Jeder Mitarbeiter ist persönlich verantwortlich für den Inhalt, den er auf sozialen Medien veröffentlicht.
3. Jeder Mitarbeiter soll nicht anonym bleiben: Angabe des vollen Namens und der Funktion bei IBM (wenn angebracht).
4. Wer auf externen Seiten arbeitsrelevante Informationen veröffentlicht, muss einen Disclaimer benutzen.
5. Urheberrechte, Fair Use und Financial Disclousure-Gesetze sind zu beachten.
6. Es muss immer nach der Erlaubnis der Beteiligten gefragt werden, wenn etwas veröffentlicht werden soll.
7. Kunden, Partner oder Zulieferer müssen ebenfalls um Erlaubnis gefragt werden, wenn sie zitiert werden sollen.
8. Keine verletzenden Inhalte (Religion, Politik etc.).
9. Nach Möglichkeit nach anderen Personen suchen, die über ähnliche Themen veröffentlichen und siese zitieren.
10. Wer sich auf externen Seiten als Mitarbeiter von IBM zu erkennen gibt, muss darauf achten, dass sein Profil etc. auch dem Ansehen von IBM dienlich ist.
11. Fehler eingestehen und nachträgliche Änderungen immer deutlich markieren.
12. Wer veröffentlicht, soll darauf bedacht sein, Werte zu generieren - also nur Substantielles zu Diskussionen beitragen.
» Drucken 14.05.2008. 11:40
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