
Nutzergenerierte Inhalte erreichen ein grosses Publikum. (Time Magazine)
Usergenerierte Inhalte sind mittlerweile eine ernstzunehmende Grösse. Sie werden nicht nur produziert, sondern auch gelesen, gehört und gesehen. Einer Studie von eMarketer zufolge wird die Anzahl der Produzenten von User Generated Content bis 2012 in den USA von aktuell 77 Mio. auf 108 Mio. ansteigen. Gleichzeitig soll die Zahl der Konsumenten von 94 Mio. auf 130 Mio. anwachsen.

Abgesehen von Blogs, Wikis und Produktbesprechungen veröffentlichen sowohl etablierte Medien wie CNN oder MSNBC wie auch Start-ups wie YouNewsTV nutergenerierte Videos und Bilder von Ereignissen mit Nachrichtenwert. «Da viele der Internetnutzer, die selber Inhalte produzieren, diese auch konsumieren, handelt es sich um eine sich selbst fütternde Contentkette», sagt Paul Verna, eMarketer Senior Analyst und Autor der Studie. «Es existiert eine nahezu unendliche Nachfrage nach Inhalten. Gleichzeitig sind Legionen von Internetusern bewaffnet mit Laptops, Handys und Digitalkameras bereit, solche Inhalte zu liefern.»

Die Inhalte sind also da. Aber wie sieht es aus mit vernünftigen Ertragsmodellen? «Die Werbeerträge mit User Generated Content sind bescheiden. Und so werden sie auch noch eine Weile bleiben - trotz der Grösse und des Engagements der Nutzer», meint Verna. Trotzdem sagt die Studie ein Wachstum des Werbeertrags von aktuell 162 Mio. auf 824 Mio. US$ im Jahr 2012 voraus.
Die Studie «User-Generated Content: In Pursuit of Ad Dollars» kann hier heruntergeladen werden (nur für Abonnenten von eMarketer).
Quelle: eMarketer
» Drucken 18.04.2008. 11:21
Kopfschüttler on 20.04.2008. 12:14
"User generated Content" verbessert zwar ungemein das Volumen eines Portals, nicht aber zwangsläufig die Qualität.
Kopfschüttler on 28.04.2008. 09:28
Interessant auch das hier:
heise online - Web Content Forum: "Mit Inhalten ist kaum Geld zu verdienen"
Kommentar schreiben