Facebook statt Porno?

«The Internet is for Porn». Von wegen, das war einmal. Dies jedenfalls soll die neuste Erhebung von Hitwise zum Traffic in Grossbritannien belegen. Offenbar fand im Zeitraum zwischen April 2006 und Dezember 2008 eine Verschiebung der Präferenzen der User statt. Social Networks konnten im Laufe der vergangenen zwei Jahre kontinuierlich mehr Besucher verzeichnen, während die Statistiken für Pornoseiten zunehmend nach unten zeigt. Gemäss der Studie von Hitwise besuchen nur noch 8.5 Prozent der britischen Surfer Webseiten mit pornografischem Angebot. Soziale Netzwerke hingegen werden von 9.4 Prozent genutzt.

Das Überholen der traditionell stark nachgefragten Porno-Seiten ist wohl als ein deutliches Zeichen für die enorme Beliebtheit, die soziale Netze heute bei den Nutzern geniessen, zu werten. Drei Faktoren sind in diesem Zusammenhang ausschlaggebend: Die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten, mit denen man mit Freunden auf der ganzen Welt in Kontakt bleiben und neue Leute kennen lernen kann. Zudem bieten viele Netzwerke ein breites Unterhaltungs- und Lifestyle-Angebot.
Porno im Netz ist noch lange nicht tot
Wie Robin Goad, Research Director bei Hitwise, gegenüber der BBC betonte, sei aber auch in Anbetracht der aktuellen Zahlen in absehbarer Zeit nicht mit einem Ende von Porno-Inhalten im Web zu rechnen. «Ein Grund, warum soziale Netzwerke heute mehr Nutzer anziehen wie Seiten mit pornografischem Material, könnte darin liegen, dass ein Teil des weniger extremen Porno-Contents inzwischen in die Communitys abgewandert ist», vermutet Goad. Von Seiten der Community-Betreiber wollte man dies allerdings nicht bestätigen - wen wundert's?
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Quellen: hitwise, bbc, pte
» Drucken 29.01.2009 11:33
carl on 03.02.2009 12:12
interessanter beitrag! und das ist nur in gb so? in deutschland ist doch sicherlich ähnliches zu verzeichnen...seit studivz, myspace, etc






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