<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><title>Wort|ge|fecht, das</title><description>Wort|ge|fecht, das</description><link>http://www.wortgefecht.net/</link><copyright>Copyright Wort|ge|fecht, das</copyright><generator>sNews</generator><item><title>IT und Arbeitswelt im 2020</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/cloud_key.png" alt="Cloud Key" /></p><p>Mit Megatrends, Zukunftsforschung usw. ist es so eine Sache. Schliesslich kann man im besten Fall nur vom Bestehenden ausgehen. Wer hätte Anfang der 1980er schon geglaubt, dass wir alle in 30 Jahren mit einem Mobiltelefon herumrennen? Exemplarisch sieht man dies im Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt0083658/" title="IMDB: Blade Runner">"Blade Runner"</a> von 1982, in dem <a href="http://www.engadget.com/2008/01/18/movie-gadget-friday-and-blade-runner-return/" title="Engadget: Movie Gadget Friday and Blade Runner return!">an allen Ecken Videotelefonkabinen stehen</a> ... Aber wir wollen hier gar nicht so weit in die Zukunft blicken, die nächsten zehn Jahre tun es auch. Wie wird sich die Arbeitswelt und mit ihr die IT verändern? Oder ist es umgekehrt?</p><p>Global und mobil, das sind die zwei grossen Schlagworte aus einer <a href="http://www.zapthink.com/2010/08/09/the-five-supertrends-of-enterprise-it/" title="ZapThink: The Five Supertrends of Enterprise IT">Vision von ZapThink</a>, die genau dies tut: einen Blick in die nächsten zehn Jahre werfen. Global und mobil wird die Arbeitswelt nicht unbedingt, weil die die Unternehmen oder die Mitarbeitenden das so wollen. Der <a href="http://www.wortgefecht.net/cloud-computing/cios-sehen-die-zukunft-in-der-cloud/" title="CIOs sehen Zukunft in der Cloud">Paradigmenwechsel bewirken Cloud Computing und Software-as-aService (SaaS)</a>.</p><h4>Ortsunabhängiges Arbeiten</h4><p>Für die Cloud oder SaaS spielt es keine Rolle, wo auf der Welt ich mich und wo sich die Server befinden. Performance und Verfügbarkeit sind praktisch immer gegeben. Ich kann also einen Lead, der hereinkommt, mit meinem Smartphone mehr oder weniger in Echtzeit verarbeiten, während ich im Urlaub am Strand sitze.</p><p>Diese neue, grössere Ortsunabhängigkeit befeuert auch die Mobilität aller Beteiligten, egal ob Kunde, Unternehmer oder Angestellter. Schon das Internet machte bekanntlich die "Welt zum Dorf", der <a href="http://www.wortgefecht.net/marketing/gen-y-geht-mobil-online/" title="Gen Y geht mobil online">mobile Zugang zu selbigem</a> löst nun komplett die ortsgebundenheit der Nutzung auf. Man kann also ruhigen Gewissens behaupten, dass ortsunabhängiges Arbeiten ein Megatrend ist.</p><h4>"Demokratisierung" des Softwarekaufs</h4><p>Wie kaufte ein Unternehmen bisher Software ein? In der Regel über grosse Anbieter mit Lizenzen und/oder Ausschreibungen. Heute finden sich immer mehr Matarbeitende, die Anwendungen jedoch über einen App-Store einkaufen oder aber eine SaaS-Subskription erwerben. Immer öfter auch kostenlos.</p><p>Diese neuen Wege des Software-"Kaufs" werden in naher Zukunft - so sehen es die Analysten von ZapThink - die traditionellen Vertriebswege für Software überflügeln.</p><h4>Interoperabilität und Konvergenz</h4><p>All dies wird aber nur möglich, wenn sich die Hersteller an Standards halten, die <a href="http://www.wortgefecht.net/social-media/collaboration-wird-wichtiger/" title="Collaboration wird wichtiger">den nahtlosen Austausch</a> zwischen allen Produkten und auf allen Plattformen sowie Geräten ermöglichen. Für ZapThink gibt es da nur einen einzigen Weg, das zu erreichen: "Hören Sie auf, Software zu kaufen, die keine offenen Standards bieten." Punkt.</p><p>Quellen: ZapThink, cio.de</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:44:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/cloud-computing/it-und-arbeitswelt-im-2020/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/cloud-computing/it-und-arbeitswelt-im-2020/</guid></item><item><title>IFA: Android-Invasion</title><description><![CDATA[<p><img class="imgLeft_nb" src="http://www.wortgefecht.net/img/e-noa_interpad.jpg" alt="E-Noa Interpad" />Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Android-Fan. Das G1 von T-Mobile musste als USA-Import her, ebenso ein erstes (Junk-)Tablet direkt aus China. Daraus <a href="http://www.everything-android.net/" title="Everything Android!">mache ich keinen Hehl</a>. Bislang waren die vollmundig angekündigten Android-Tablets aber allesamt Rohrkrepierer oder Vaporware - bis jetzt jedenfalls. Wenn kommende Woche die <a href="http://ifa-berlin.de/" title="IFA">IFA in Berlin</a> ihre Tore öffnet, wird wohl alles anders. Die Android-Tablets kommen: Samsung hat bestätigt, dass es sein lang erwartetes <a href="http://galaxytab.samsungmobile.com/" title="Galaxy Tab">"Galaxy Tab"</a> auf der Funkausstellung präsentiert. Auch ein <a href="http://www.engadget.com/2010/08/28/streamtv-elocity-a7-tablet-packs-tegra-2-and-android-2-2-coming/" title="Engadget: StreamTV Elocity A7 tablet packs Tegra 2 and Android 2.2, coming to Amazon for $399 in September">kleines US-Startup, dessen Tablet ab September bei Amazon</a> USA zu haben sein wird, ist dort.</p><p>Mit dem "Interpad" hat auch die Kölner Firma e-noa als "erstes deutsches Android-Tablet" ihren Messeauftritt angekündigt (<a href="http://www.everything-android.net/1/post/2010/07/e-noa-interpad-german-tablet-form-china.html" title="E-Noa Interpad: A German Tablet From China?">mehr dazu hier</a>). Hinzu kommt die Chance, dass auch andere Hersteller kursierende Tablet-Gerüchte in Berlin bestätigen werden. Das Timing stimmt, Tablets dürften den Weihnachtsmarkt (zumindest in den USA) dominieren.</p><h4>Gerüchte, Gerüchte und Google Chrome OS</h4><p>Natürlich könnten weitere Unternehmen die IFA ebenfalls nutzen, um Android-Tablets offiziell vorzustellen. Denn entsprechende Produktgerüchte kursieren zu praktisch jedem bedeutenden Hersteller. Beispielsweise soll Motorola mit dem US-Mobilfunker Verizon an einem Zehn-Zoll-Modell arbeiten. <a href="http://news.cnet.com/8301-31021_3-20012556-260.html" title="cnet: Motorola, Verizon prepping media tablet">Cnet ist der Ansicht</a>, dass ein solches Gerät der stärkste iPad-Herausforderer wäre. <a href="http://www.pcworld.com/article/203265/attack_of_the_ipadkillers_32_tablets_slates_pads_and_more.html" title="PC News: Attack of the 'iPad-Killers' — 32 Tablets, Slates, Pads and More ">PC World hingegen denkt</a>, dass ein Android-Tablet von Cisco der aussichtsreichste Kandidat sein wird. Dann wären da noch Google und HTC. Die Taiwanesen könnten die IFA-Besucher mit einer offiziellen Bestätigung des angeblich für <a href="http://de.engadget.com/2010/08/18/verizon-google-chrome-os-tablet-am-26-november/" title="Engadget DE: Verizon Google Chrome OS Tablet am 26. November?">Google gefertigten Tablets</a> beglücken, welches unter <a href="http://www.wortgefecht.net/open-source/chrome-os-die-grosse-unbekannte/" title="Chrome OS: Die grosse Unbekannte">Chrome OS</a> laufen soll. Ich freu' mich auf Weihnachten!</p><p>Quellen u.a.: pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:28:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/ifa-android-invasion/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/ifa-android-invasion/</guid></item><item><title>Identitätsbildung im Netz</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/myonid_2.jpg" alt="Identität aus dem Netz" /></p><p>Social Networks und andere Aktivitäten im sozialen Internet werden für junge Menschen immer wichtiger und es ist für sie selbstverständlich, in Foren ihre Meinung zu posten oder virtuelle Kontakte zu pflegen. Die Bekanntschaften aus dem Internet prägen offenbar ganz entscheidend die Identität und Werte der Jugendlichen. Diese Meinung vertreten Wissenschafter der finnischen <a href="http://www.utu.fi/" title="Universität Turku">Universität Turku</a> in der aktuellen Ausgabe des Journals "Youth Studies".</p><p>"Bisher sieht man diese Erfahrungen jedoch noch kaum als Kontexte für Identifikation und Sozialisierung", meint Studienautor und Wirtschaftssoziologe <a href="http://users.utu.fi/pekras/" title="Pekka Räsänen - Universität Turku">Pekka Räsänen</a>. Befragt wurden 4'300 Jugendliche mit durchschnittlich 17 Jahren danach, wie sehr sie sich als Teil vorgegebener Gruppen sahen. An erster Stelle wurde - wenig verwunderlich - die Familie genannt. Doch gleich dahinter folgen virtuelle Kontakte. Alle anderen Gruppen wie Jugendliche aus der Nachbarschaft, aus dem Sport- oder anderen Vereinen landeten weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen.</p><h4>Die neuen Peergroups sind online</h4><p>Für Räsänen nehmen damit die Communitys im Netz eine ähnliche Rolle ein, wie bis anhin die traditionellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peergroup" title="Peergroup - Wikipedia DE">Peergroups</a> (also Gruppen ähnlichen Alters), die einen deutlichen Bedeutungsverlust erleiden. Die Jugendlichen orientieren sich also verstärkt an Gruppenstandards in sozialen Medien. Soziologisch gesprochen heisst das, dass Sozialisation und Emanzipation von den Eltern in absehbarer Zeit hauptsächlich online geschehen: Soziale verhaltensmuster und Werte werden gewissermassen (nur) noch digital vermittelt gebildet.</p><p>Interessant an der nicht repräsentativen Studie (befragt wurden nur Jugendliche, die auf Habbo aktiv sind) ist, dass es offenbar eine Rolle spielt, wie "gereift" eine Informationsgesellschaft ist. Durchgeführt wurde sie nämlich in  England, Spanien und Japan. Während in Spanien, wo das Internet im Alltag noch ein relativ junges Phänomen ist, die Online-Beziehungen häufig aus Personen, die sich im realen Leben nicht kennen, bestehen, vernetzen sich die Jugendlichen in den "gereiften" Informationsgesellschaften wie England und Japan vor allem mit Familie und Freunden. Laut Räsänen ist hier der Einfluss des Internet auf die Ausprägung der Identität der Jugendlichen noch ausgeprägter als zum Beispiel in Spanien.</p><p>Download der Studie <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all~content=a925987065~frm=titlelink" title="Download der Studie im Volltext oder als PDF">hier (Volltext und PDF)</a>.</p><p>Quellen: Studie, pte<br />Bildquelle: myonid.de</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Wed, 25 Aug 2010 18:43:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/identitaetsbildung-im-netz/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/identitaetsbildung-im-netz/</guid></item><item><title>7 Stunden Medienkonsum am Tag</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/remote-control.jpg" alt="Remote Control" /></p><p>Ein Mensch ist durchschnittlich 15 Stunden und 45 Minuten wach. Ganze sieben Stunden und fünf Minuten wendet er davon für fernsehen, surfen und telefonieren auf. Wir verbringen also rund die Hälfte des Tages mit Medienkonsum. Dies hält jedenfalls die britische Regulierungsbehörde <a href="http://media.ofcom.org.uk/2010/08/19/consumers-spend-almost-half-of-their-waking-hours-using-media-and-communications/" title="Medienmitteilung der Ofcom">Ofcom in einer Studie fest</a>.</p><p>Dieser ausserordentlich hohe Medienkonsum ist sicherlich zum einen Teil dem Umstand geschuldet, dass wir alle im Vergleich zu früher weniger arbeiten müssen, während die aufgewendete Zeit für den Weg zur Arbeit mehr oder weniger konstant blieb (nicht aber die in dieser Zeit zurückgelegte Strecke). Dementsprechend müssen wir mehr Freizeit mit Aktivitäten befüllen. Immer mehr Menschen tun dies mit Medienkonsum. Laut Holger Schramm, Medienpsychologe am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich, greifen wir eben gerne auf Medien zurück, "weil sie schnell verfügbar sind und die sozialen und emotionalen Bedürfnisse befriedigen."</p><h4>Social Networks dominieren Online-Zeit</h4><p>Laut der Studie verbringen wir schon einen Viertel der Online-Zeit mit sozialen Netzwerken. Beliebt sind Social Networks mitunter auch darum, weil sie gewissermassen als sozialer Ersatz für fehlende Kontakte dienen. Die Mehrheit der Personen, die Social Networks nutzen, sind denn auch zwischen 16 und 34 Jahre alt. Laut Ofcom gibt es aber den Trend, das sich auch ältere Menschen verstärkt für diese Services interessieren.</p><h4>Fernsehen bleibt ein Fixpunkt</h4><p>Trotz des Wachstums digitaler Medien dominieren die traditionellen Medien wie TV und Radio nach wie vor <a href="http://www.wortgefecht.net/social-media/fakten-zum-medienkonsum/" title="Fakten zum Medienkonsum">die Kommunikationsgewohnheiten der Menschen</a>. Je jünger die Konsumenten, desto unbedeutender wird jedoch das Fernsehen. Bestenfalls "verkommt" es zu einem Begleitmedium, das nebenher läuft. So wie das Radio.</p><p>Vorhersagen, dass das Internet das Fernsehen verdrängt, sind hingegen verfrüht. Laut Ofcom schauten Personen in Grossbritannien im Jahr 2009 durchschnittlich drei Stunden und 45 Minuten pro Tag fern. Das sind sogar drei Prozent <a href="http://www.wortgefecht.net/marktforschung/unerwartet-wachsende-tv-nutzung/" title="Unerwartet wachsende TV-Nutzung">mehr als im Jahr 2004</a>. TV ist also noch ein Fixpunkt in der Tagesgestaltung der Menschen.</p><p>Quellen: ofcom, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Mon, 23 Aug 2010 17:57:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/medien/7-stunden-medienkonsum-am-tag/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/medien/7-stunden-medienkonsum-am-tag/</guid></item><item><title>LED Technik vom Feinsten</title><description><![CDATA[<div class="chlforbidden"><p><script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/325345s.js"></script></p><p><a href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7.php?id=m7" title="LED LENSER M7"  rel="nofollow"><img src="http://www.wortgefecht.net/img/led_lenser_logo.jpg" alt="LED LENSER Logo" /></a></p><p>Mit Taschenlampen ist es fast wie mit Handys - wenn man sie braucht, hat man sie nicht dabei. Und, auch bei Taschenlampen werden ehemals klingende Namen aussortiert, wenn sie nicht mit der Zeit gehen. War es bei den Handys Nokia, ist es  bei den Taschenlampen Maglite. Lange Zeit nutzte ich mehrere Maglites, je nach Verwendungszweck. Es gab schlicht nichts anderes. Das hat sich nun geändert. Mit der <a href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7.php?id=m7" title="LED LENSER M7"  rel="nofollow">LED LENSER M7</a> kommt demnächst eine High-End Taschenlampe auf den Markt, die sich durch einfache Bedienung und intelligentes Licht auszeichnet. Darüber hinaus ist für mehrere Einsatzzwecke geeignet und besticht durch einfache Bedienung.</p></div><div class="chlforbidden"><h4>Die Lampe</h4><p>Die LED LENSER M7 ist leicht, und liegt trotz ihrer verhältnismässig kleinen Grösse sehr gut in der Hand. Sie verfügt über acht Lichtfunktionen, die in drei Lichtprogramme aufgeteilt sind: Easy, Professional und Defense (mehr dazu weiter unten). Trotzdem ist sie so einfach zu bedienen wie ein iPhone. Die Lampe wird über einen einzigen Knopf am Ende mit dem Daumen bedient.</p><p>Mit vier handelsüblichen AAA-Batterien ereicht die fokussierbare LED-Lampe 220 Lumen. Vergleichbare Modelle von Maglite leisten knapp die Hälfte. Mit dieser Power kann man bis zu 225 m weit leuchten. Die LED LENSER M7 bringt aber auch drei Energiemanagement-Features mit: Zwei Energy Modes, Constant Currant (kürzere Batterielebensdauer) und Energy Saving, sowie das Low Battery Message System, welches rund fünf Minuten vor dem Ende der Batterien durch ein regelmässiges Blinksignal alle zehn Sekunden auf diesen Umstand aufmerksam macht.</p><h4>Smart Light Technology</h4><p>Möglich macht dies alles die <a href="http://www.ledlenser.com/technologie/smart.php?id=smart" title="Smart Light Technology"  rel="nofollow">Smart Light Technology</a>, welche über einen Mikrokontroller gesteuert wird. Mit nur dem Daumen kann man schnell zwischen den acht Lichtfunktionen umschalten: Boost, Morse, Power, Low Power, Strobe, Dim, Blink und SOS. Je nach Modus - Easy, Professional oder Defence - erreicht man jede Funktion in wenigen Klicks. Die Bedienung ist in der Tat so einfach, dass eine Bedienungsanleitung im Kreditkartenformat mehr als ausreicht.</p><p>Der Easy Mode ist für den alltäglichen Einsatz ausgelegt. Es stehen zwei Helligkeitsstufen und die Dim-Funktion zur Verfügung. Der Defense Modus kennt neben dem normalen Programm auch noch die Strobe-Funktion zur Selbstverteidigung. Diese ist mit nur einem Knopfdruck erreichbar. Im Professinal Mode stehen einem schliesslich alle acht Lichtfunktionen zur Verfügung.</p><p>Dank dem <a href="http://www.ledlenser.com/technologie/advanced_focus_system.php?id=afs_tec" title="Advanced Focus System"  rel="nofollow">Advanced Focus System</a> kann man zudem sehr schnell vom grossflächigen Leuchten herunterfokussieren.</p><h4>Unglaubliche Lichtleistung auch für Kreative</h4><p>Obwohl die Lampe recht martialisch daher kommt, eignet sie sich besonders auch für Lichtkunst einsetzen, wie <a href="http://www.ledlenser.com/gallery" title="LED LENSER Gallery"  rel="nofollow">diese Bildergalerie hier</a> eindrücklich beweist. Hilfe erhält man im <a href="http://www.ledlenser.com/forum" title="LED LENSER Forum"  rel="nofollow">zugehörigen Forum</a> und die Herstellerfirma ist auch auf <a href="http://www.facebook.com/reqs.php#!/pages/LED-LENSER/115227701854487?ref=ts" title="LED LENSER Facebook"  rel="nofollow">Facebook</a> und <a href="http://twitter.com/LED_LENSER" title="LED LENSER Twitter"  rel="nofollow">Twitter</a> vertreten.</p><p>Kurzum, ein überzeugendes Produkt. Meine Maglites wandern nun in den Schrank, ab jetzt brauche ich nur noch eine Lampe, die LED LENSER M7. <a href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7.php?id=m7" title="LED LENSER M7"  rel="nofollow">Jetzt zum Produkt!</a></p></div>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:51:07 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/publireportagen/led-technik-vom-feinsten/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/publireportagen/led-technik-vom-feinsten/</guid></item><item><title>Blau, Rot oder Grün? Humanwissenschaft revolutioniert CRM</title><description><![CDATA[<p><em>von Marcel Klotz</em></p><p><img class="imgLeft_nb" src="http://www.wortgefecht.net/img/competence-selling_small.png" alt="Klotz: Competence-Selling" />Fast jedes dritte Labor beantwortete den Werbebrief und vereinbarte Präsentationstermine für das neu entwickelte Messgerät. „Die Rücklaufquote unseres Mailings war dreimal höher als üblich“, freut sich der Marketingleiter eines Herstellers für Labormesstechnik. Sein Kniff bei dieser Aktion: Statt einen hatte er für sein Unternehmen drei verschiedene Brieftexte entwickelt – und sie jeweils „typgerecht“ an die Kunden versendet.</p><p>Denn nicht alle Kunden denken und entscheiden gleich, sagt er. Die einen wollen dem Brief nüchtern dargestellte Zahlen, Daten und Fakten zum Produkt entnehmen. Andere lassen sich von Hinweisen auf die Neuigkeit des Produkts, auf den Erfolg und die Chancen begeistern. Und wieder andere mögen einen „menschelnden“ Ton im Brief, sie wollen von der Tradition und Beständigkeit des Herstellers lesen. „Wir haben in dem Mailing die Persönlichkeitsstruktur unserer Kunden berücksichtigt“, erklärt der Marketing-Manager seinen Erfolg, „wir haben individuell die Sprache jedes Kunden gesprochen.“</p><p class="box"><strong>Disclaimer:</strong> Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen von Autor und Verlag zur Verfügung gestellten Text. Für die Veröffentlichung erhalte ich jedoch kein Honorar oder anderweitige Vergünstigungen.</p><p>Solche „typgerechten“ Mailings bilden in Marketing, Verkauf und Kundendienst Ausnahmen – noch! Immer mehr Unternehmen schreiben sich Kundenbindung und persönlichen Service auf die Fahnen. Ihr Problem: Kaum ein Unternehmen kennt die Persönlichkeitsstruktur ihrer einzelnen Kunden. Die Kundendatenbanken liefern den Mitarbeitern jede Menge Informationen über die Kunden, darunter ausgefeilte Potenzialanalysen und Auswertungen zur Verkaufshistorie. Was fehlt: Angaben darüber, wie jeder einzelne Kunde „tickt“. Wie Mitarbeiter bei Verkaufsgesprächen, Telefonaten oder im Schriftverkehr genau den Ton treffen können, auf den ihr Gegenüber gestimmt ist. Wie sie ihn in der Kommunikation am besten überzeugen können.</p><h4>Naturwissenschaft fürs Marketing</h4><p>Hilfe kommt von Erkenntnissen aus Humanevolution und Genetik. Die Wissenschaft hat die menschliche Persönlichkeit entschlüsselt. Demnach wird die Persönlichkeit von drei genetischen Grundmustern festgelegt. Diese Basismuster bestimmen – in individueller Gewichtung – das Verhalten. Wer diese Muster bei Kunden erkennt, knackt quasi den biologischen Code ihrer Persönlichkeit. Dann kann man individuell richtig bei Werbung, Verkauf und Service argumentieren. Fachleute sprechen von der „Biostrukturanalyse“, einer leicht zu erlernenden Technik der Menschenkenntnis.</p><p>In der Praxis kennzeichnen Farben die drei genetisch festgelegten Verhaltensmuster („Komponenten“) - Grün, Rot und Blau. Menschen, die am meisten von den „roten“ Verhaltensmustern gesteuert werden, können sich gut durchsetzen, mögen den Wettkampf, fangen schnell Feuer für Veränderungen und sind risikofreudig. Anders Menschen, bei denen die „grünen“ Verhaltensmuster dominieren: Sie suchen Nähe zu anderen und sind kommunikativ. „Grün“-Dominante vertrauen auf ihre persönlichen Erfahrungen und scheuen starke Veränderungen. Wieder anders die Blau-Dominanten: Sie verhalten sich eher distanziert und orientieren sich an Fakten und Zahlen.</p><h4>Persönliche Beziehung zu Kunden aufbauen</h4> <p>Beispiel Autohandel. „Autohäuser werden nicht viel erreichen, wenn sie in ihrer Werbung für neue Modelle grün-dominante Kunden über Statusgewinn und Lifestyle erreichen wollen“, erklärt Uwe Bürder von der SalesLearning-Akademie (Lonnig bei Koblenz), „Grün-Dominante lieben Informationen zu Tradition und Zuverlässigkeit - Argumente, für die impulsive Rot-Dominante kaum einen Sinn haben.“</p><p>Dies hat auch der Hersteller für Labormesstechnik erkannt. Er hat Daten zur Persönlichkeit („Biostruktur“) jedes Kunden in seiner Datenbank vermerkt und für sein Mailing genutzt. Die Außendienstmitarbeiter schätzen anhand eines Fragebogens bei einem neuen Kunden dessen Persönlichkeit ein. Diese Information hinterlegen sie in der Datenbank, im sogenannten CRM-System („Costumer Relationship Management“). „Dadurch wissen wir, welchen Kontakt wir mit welcher Argumentation für unsere Produkte begeistern können“, erklärt der Vertriebsmanager.</p><p>Diese Angaben zur Persönlichkeitsstruktur („Biostruktur“) von Kunden rentieren sich nicht nur für Mailings. Auch Verkaufsgespräche, Telefonakquise und Service- oder Supportkommunikation werden erleichtert. „Im Wettbewerb zählt heute die Fähigkeit der Unternehmen, persönliche Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen“, erklärt Fachmann Michael Hilgert (SalesLearning-Akademie), „dabei muss sich jeder Mitarbeiter, der mit Kunden kommuniziert, schnell auf die Persönlichkeit des Kunden einstellen.“ Hilfreich sind knappe, mit einem Blick zu erfassende Informationen in der Kundendatei. Michael Hilgert: „Wenn ein Mitarbeiter beim Aufrufen der Kundendatei auch über die Biostruktur des Kunden informiert wird, mit dem er gerade spricht – dann wird das Gespräch argumentativ besser und erfolgreicher verlaufen.“</p><h4>Informationen zur Kundenpersönlichkeit</h4><p>Diese Chance haben auch Anbieter von CRM-Software erkannt, wie etwa die PAVONE AG (Paderborn). In ihren Datenbanken kann neuerdings die Biostruktur der Kunden vermerkt werden – zusätzlich zu anderen Daten wie Kaufhistorie und strategisches Potenzial. „Der Mitarbeiter, der erstmals mit einem Kundenkontakt spricht, vermerkt dessen Biostruktur im System“, erklärt Jürgen Zirke, Vorstand der PAVONE AG, „dies dauert nicht länger als ein paar Minuten.“ Angezeigt wird danach die Biostruktur als farbiges Symbol, eine Art „Hinweisschild“ zur Persönlichkeit des Kunden.</p><p>Solche zusätzlich in den CRM-Systemen hinterlegten Hinweise und Hilfetexte für eine angemessene Vorgehensweise beflügeln Verkauf und Kundenbindung nur, wenn die Mitarbeiter sie tatsächlich nutzen – und darauf vorbereitet wurden. „Mitarbeiter brauchen Training, um die Persönlichkeitsstruktur der Kunden zu erkennen und im Gespräch richtig zu argumentieren“, weiß der Vertriebsmanager des Messgerät-Spezialisten.</p><p>Potenzial für dieses „Biotic-CRM“, wie PAVONE sein System nennt, sieht Jürgen Zirke nicht nur bei Verkaufsgesprächen und Mailings, sondern auch bei der Entwicklung von Verkaufsunterlagen, speziellen Sonderangeboten oder Produktpräsentationen. Zirke: „Die im CRM-System hinterlegten Daten lassen sich beliebig miteinander verbinden und auswerten.“ Ein denkbarer Fall: Ein Unternehmen entwickelt speziell für seine blau-dominanten Kunden mit hohem Kaufpotenzial eine Informationsveranstaltung, bei denen Fachleute die technischen Hintergründe zu einem Produkt erläutern. „Ähnlich kann man auch für rot- und grün-dominante Kunden Veranstaltungen maßschneidern“, erläutert Michael Hilgert.</p><h4>Der Autor</h4><p><a href="http://www.competence-selling.de/" title="Competence Selling">Marcel Klotz</a>, Jahrgang 1959, ist Diplom-Betriebswirt und seit 25 Jahren im Vertrieb von IBM tätig, davon 10 Jahre als Salesdirektor. Neben seiner Arbeit beschäftigt er sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Führungsthemen, Structogram&reg; und ist zertifizierter Salestrainer und Coach. Klotz ist zudem Autor des Buchs <a href="ttp://www.amazon.de/gp/product/3869800097?ie=UTF8&tag=worgefecdas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3869800097" title="Klotz: Competence Selling">Competence Selling - Das Geheimnis der Spitzenverdiener</a>.</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Mon, 26 Jul 2010 18:36:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/marketing/blau-rot-oder-gruen-humanwissenschaft-revolutioniert-crm/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/marketing/blau-rot-oder-gruen-humanwissenschaft-revolutioniert-crm/</guid></item><item><title>Social Media im Kundendienst</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/customer-satisfaction.png" alt="Customer Satisfaction" /></p><p>Web 2.0 und Social Media sind - man wird nicht müde, es zu betonen - heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. So hat sich zum Beispiel die Nutzung sozialer Netzwerke schon längst vom privaten auf den geschäftlichen Bereich ausgedehnt. Entsprechende <a href="http://www.wortgefecht.net/social-media/kmu-gewinnen-kunden-in-social-networks/" title="KMU gewinnen Kunden in Social Networks">Zahlen für Österreich habe ich hier</a> schon veröffentlicht. Auch in den USA nutzen bereits 73 Prozent der Angestellten Social Networks, um ihre beruflichen Aufgaben zu erfüllen.</p><p>In Österreich nutzen 68 Prozent der Unternehmer soziale Netzwerke zur Pflege der geschäftlichen Kontakte. Im Land gibt es bereits mehr als 25'000 Twitter-Accounts, Facebook nutzen aktuell rund 2 Millionen Österreicher und ca. 300'000 sind Mitglied bei Xing.</p><h4>Und wo bleibt der Kunde?</h4><p>Entsprechend ausgestattet sind denn auch die Budgets für Marketingmassnahmen in den sozialen Medien. In Österreich haben beispielsweise bereits 34 Prozent der in der oben erwähnten Studie befragten Unternehmen einen Teil des Marketingbudgets für Social Media veranschlagt. In Deutschland zeigte jüngst <a href="http://www.wortgefecht.net/in-eigener-sache/bye-bye-social-media/" title="Bye, bye Social Media">eine Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW)</a>, dass die entsprechenden Budgets in diesem Jahr weiter wachsen werden.</p><p>Eine von <a href="http://www.siemens-enterprise.com/us/sitecore/content/Home/Internet/OpenWeb/us/Home/Info_Center/PressOverview.aspx?rs_itemid={F6BCF1D6-4564-4B96-91F1-BD2B1F180E29}" title="Medienmitteilung Siemens">Siemens in den USA in Auftrag gegebene Untersuchung</a> (<a href="http://www.siemens-enterprise.com/main/Info_Center/~/media/OpenWeb/Documents/White%20Papers/Yankee%20Siemens%20Social%20Media%20Whitepaper%20%20%20Final.pdf" title="Social Media Whitepaper Siemens (PDF)">Zusammenfassung als PDF</a>) hat nun ergeben, dass auch 70 Prozent der Kunden gerne über Social Media-Kanäle mit Unternehmen in Kontakt treten möchten. Allerdings haben Firmen ganz offensichtlich noch nicht entsprechend auf diese Entwicklung reagiert: Nur 30 Prozent der befragten Unternehmen in den USA verfügen über eine Social Media-Strategie, die auch auf diese Kundenwünsche ausgerichtet ist.</p><h4>Eine verpasste Chance</h4><p>Unternehmen, die diesen Wünschen keine Beachtung schenken, verpassen die Möglichkeit, mit ihren Kunden enger in Kontakt zu treten und die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen. Tweets neben Anrufen und E-Mails als gleichwertige Anfragen zu behandeln, könnte Kunden laut der Studie zufriedener und loyaler machen: 80 Prozent der Befragten sind der Ansicht, Unternehmen sollten soziale Netzwerke regelmässig beobachten und 58 Prozent sagen, dass regelmässige Kommunikation mit einer Firma über soziale Netzwerke ihre Loyalität zum jeweiligen Unternehmen erhöhe.</p><p>Konkret heisst das, dass es eben mit Social Media Marketing nicht getan ist, auch der Kundendienst muss umlernen. Dabei ist die Integration von Social Media-Kanälen auch in diesem Bereich mittlerweile keine Hexerei mehr. Die als Software-as-a-Service verfügbare Helpdesk-Lösung <a href="http://techcrunch.com/2010/07/13/zendesk-ramps-up-twitter-integration-allows-users-to-turn-tweets-into-help-desk-tickets/" title="TechCrunch: Zendesk Ramps Up Twitter Integration; Allows Users To Turn Tweets Into Help Desk Tickets">Zendesk ermöglicht es zum Beispiel, via Tweets direkt Tickets zu eröffnen</a>. Auch Salesforce bietet verschiedene Wege, um Social Media in ihre Service Cloud einzubinden. Der einfachste Weg sind jedoch eigene Communitys für Kundenanliegen, wie <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=89338" title="persoenlich.com: "Ich baue an einem der grössten sozialen Netzwerke"">das Beispiel Logitech eindrücklich beweist</a>: In deren Community für Webcam-Produkte hat ein User - wohlgemerkt, selber ein Kunde und nicht ein Angestellter von Logitech - in den letzten drei Jahren über 40'000 Fragen von Kunden beantwortet.</p><h4>Tiefere Kosten bei gleichzeitig erhöhter Kundenzufriedenheit</h4><p>Social Media im Kundendienst bringt Unternehmen auf drei Ebenen Vorteile. Einerseits können, wie das Beispiel Logitech zeugt, die eigenen Ressourcen geschont werden, was die Kosten pro Anfrage deutlich senkt. Andererseits profitiert aber auch die Qualität des Supports von der Userbeteiligung, in dem auch die eigenen Angestellten auf die nutzergenerierten Hilfestellungen zugreifen können. Auch das senkt wiederum die Kosten. Schliesslich verkürzen solche Angebote die Reaktionszeit (der Kunde findet zu jeder Tageszeit sofort eine Lösung) und damit die Zufriedenheit, was letztlich auch der Loyalität zuträglich ist.</p><p>Disclaimer: Mein Arbeitgeber ist Salesforce Partner.</p><p>Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/agaumont/" title="augaumont/flickr">agaumont/flickr</a> (by-nc-sa 2.0)<br />Quellen: siemens, regus, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Thu, 22 Jul 2010 19:19:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/social-media-im-kundendienst/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/social-media-im-kundendienst/</guid></item><item><title>Funkloch im Flieger</title><description><![CDATA[<p><img class="imgLeft_nb" src="http://www.wortgefecht.net/img/no-wifi.jpg" alt="No Wifi" />Jetzt zur Urlaubszeit werden sich - ich eingeschlossen - wieder viele darüber ärgern, dass sie während einem Flug das Smartphone nicht benutzen dürfen und meist auch sonst nicht online gehen können. Zum Glück rüsten die Fluggesellschaften ihre Flieger langsam aber sicher mit WLAN-Zugängen aus. Vorreiter sind mal wieder die USA, aber auch in Europa macht man wieder vorwärts mit Internetzugängen im Flugzeug.</p><p>Heute ist man in nahezu allen Lebenslagen online. Nur auf dem Weg in den Urlaub nicht. Zehn, zwölf Stunden oder länger ohne Internet? Wenigstens die Lufthansa hat endlich wieder ein Einsehen und startete ihr "FlyNet", nachdem der erste Versuch namens "Connexion by Boing" aus wirtschaftlichen Gründen 2006 eingestellt worden war. Zwischen 2003 und 2006 wurden 69 Langstreckenflugzeuge mit einem Internet-Zugang ausgerüstet.</p><p>Aber wer jetzt denkt, er kommt auf seinem Citytrip nach London in den Genuss eines Internet-Zugangs täuscht sich: Auch im zweiten Anlauf werden wieder nur Langstrecken berücksichtigt.</p><p>Und vom Internet-Zugang im Zug will ich als Pendler jetzt gar nicht erst anfangen zu schreiben - sonst bin ich morgen noch nicht fertig ...</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:52:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/funkloch-im-flieger/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/funkloch-im-flieger/</guid></item><item><title>CIOs sehen die Zukunft in der Cloud</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/cloudcomputing_2.png" alt="Cloud Computing" /></p><p>Davon, dass Cloud Computing mehr ist als nur ein Hype, darüber <a href="http://www.wortgefecht.net/cloud-computing/cloud-computing-auf-kurs/" title="Cloud Computing auf Kurs">habe ich schon geschrieben</a>. Der bekannte Telco- und IT-Dienstleister <a href="http://www.colt.net/" title="Colt">Colt</a> wollte es nun etwas genauer wissen und <a href="http://www.colt.net/UK-en/MediaCentre/COLT_092795" title="Medienmitteilung Colt">liess eine europaweite Studie durchführen</a>. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kenntnisse über Cloud-Services unter CIOs und IT-Führungskräften in nur sieben Monaten um über 20 Prozent gestiegen sind. Über 68 Prozent der CIOs und deren Fachkollegen geben nun an, dass sie mit der Cloud-Technologie vertraut sind.</p><p>Grossbritannien hat den höchsten Kenntnisstand (77%), gefolgt von Deutschland (75%), Frankreich (71%) und Italien (66%). Spanien weist den niedrigsten Wert auf: Dort geben 58 Prozent der CIOs und Fachkollegen an, dass ihnen die Technologie bekannt ist. Die Umfrage ergab zudem, dass CIOs und ihre Fachkollegen die Zukunft von Cloud-Services sehr optimistisch beurteilen: 86 Prozent glauben, dass es sich dabei um das wichtigste IT-Betriebsmodell der Zukunft handelt. Darüber hinaus prognostizieren rund drei Viertel der Befragten, dass dies bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren zutreffen wird.</p><h4>Nicht die Kosten, sondern die Flexibilität stehen im Vordergrund</h4><p>Die Ergebnisse zeigen, dass CIOs die Themen, die für sie kritisch sind, neu gewichten. Flexibilität ist nun statt Kostenersparnis deren wichtigstes Anliegen, da sie als CIOs für die zukünftigen Anforderungen ihrer Unternehmen vorsorgen müssen. CIOs in Frankreich bewerten jedoch Kostensenkung weiterhin als ihr Hauptanliegen: Acht von zehn CIOs sehen darin das grösste Thema, dem sie derzeit gegenüberstehen. In grösseren Unternehmen zeigt sich, dass das Schritthalten mit Innovationen die grösste Sorge der CIOs ist - 69 Prozent der grossen Unternehmen sehen darin ihre wichtigste Herausforderung.</p><h4>Sicherheit bleibt Thema Nummer 1</h4><p>Hinsichtlich der Einführung von Cloud-Services bleibt das Thema Sicherheit die grösste Sorge: Dies gaben sieben von zehn CIOs (71%) an. Bedenken hinsichtlich der Leistung und Verlässlichkeit von Cloud Services sind um zehn Prozent angewachsen. Die Themen Regulierung und Compliance kletterten binnen der letzten sieben Monate einen Platz nach oben - von dem fünften auf den vierten Rang. Sie spiegeln die Bedenken von 57 Prozent der CIOs wider. Der geografische Standort von Daten spielt ebenfalls eine Rolle: Die Anzahl der CIOs, die dies als Problem ansehen, ist seit der Umfrage von 2009 um 10 Prozent angestiegen.</p><p>Die Studie, die von <a href="http://www.portioresearch.com/" title="Portio Research">Portio Research</a> in Zusammenarbeit mit Colt durchgeführt wurde, basiert auf der Befragung von über 350 CIOs in ganz Europa mit dem Ziel, deren Bereitschaft zur Einführung von Cloud Computing zu ermitteln. Sie wurde nun im zweiten Jahr in Folge durchgeführt. Die erste Umfrage von September 2009 machte deutlich, wie wenig das Cloud-Konzept verstanden wurde. Diese zweite Befragung von Mai 2010 wurde initiiert, um zu überprüfen, wie sehr sich die Ansicht der CIOs und ihrer Fachkollegen geändert hat.</p><p>Quellen: colt, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:18:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/cloud-computing/cios-sehen-die-zukunft-in-der-cloud/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/cloud-computing/cios-sehen-die-zukunft-in-der-cloud/</guid></item><item><title>Mitarbeiter grösstes Sicherheitsrisiko</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/security-key.png" alt="Security" /></p><p>Immer und immer wieder - vor allem im Zusammenhang <a href="http://www.wortgefecht.net/social-media/tuecken-und-gefahren-des-web-2-0/" title="Tücken und Gefahren des Web 2.0">mit Social Media</a> oder <a href="http://www.wortgefecht.net/cloud-computing/cloud-computing-auf-kurs/" title="Cloud Computing auf Kurs">Cloud Computing</a> - äussern sich die Bedenkenträger aller Nationen zum Thema IT-Sicherheit und wie unsicher alles sei, was nicht zuhause, on premise und unter eigener Aufsicht ist. Darum muss man auch den <a href="http://www.wortgefecht.net/termine/nachlese-facebook-und-co/" title="Nachlese: Facebook und Co.">Zugang zu Facebook sperren</a>. Oder zu Google Docs. Dabei ist es eine alte Binsenwahrheit, dass die eigenen Mitarbeiter in der Regel das grösste Sicherheitsrisiko sind. Genau dies bestätigte nun einmal mehr eine weitere Studie, <a href="http://www.deloitte.com/view/en_GX/global/industries/technology-media-telecommunications/c4d38a120c9a8210VgnVCM200000bb42f00aRCRD.htm" title="Medienmitteilung von Deloitte">"2010 TMT Global Security Study - Bounce Back"</a> von <a href="http://www.deloitte.com/" title="Deloitte">Deloitte</a>.</p><p>Die Studie in der TMT-Branche (Technologie, Media & Telekommunikation) identifizierte bei der eigenen Belegschaft klar das grösste Gefahrenpotenzial. Die Unternehmen stecken viel Geld in die Optimierung technischer Sicherheitssysteme, lassen dabei jedoch oftmals die menschliche Komponente zu sehr ausser Acht. Zudem behandeln viele Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht so, wie es der Firma zuträglich wäre. Es ist vor allem aber die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber und die daraus resultierende Loyalität, die am Ende über Verstösse gegen IT-Sicherheit, Datenschutz oder Geheimhaltung entscheiden.</p><h4>Vorsicht, Freund hört mit!</h4><p>Neben dem fairen Umgang mit dem Personal weist Deloitte auch auf Sicherheitsrisiken durch M&A-Aktivitäten hin. Werden Unternehmensteile zugekauft oder abgestossen, muss besonderes Augenmerk auf die IT gelegt werden. Zugangsmöglichkeiten von Ex-Mitarbeitern zu hochsensiblen Daten sollten daher überprüft werden. Umfassende Zugangskontrollen sind daher unbedingt erforderlich, denn der Abfluss von sensiblen Daten wird dadurch verhindert. Hier geben sich die Unternehmen jedoch zuversichtlich: Mit 34 Prozent hat ein Drittel <a href="http://www.wortgefecht.net/social-media/social-sentry-big-brother-am-arbeitsplatz/" title="Social Sentry: Big Brother am Arbeitsplatz">grosses oder sogar sehr grosses Vertrauen</a> in seine innere Sicherheit - im letzten Jahr waren es noch 28 Prozent.</p><h4>Sensible Unternehmensdaten gefährdet</h4><p>Innerhalb der letzten zwölf Monate haben über ein Drittel der Befragten Unternehmen ihre Sicherheitsbudgets um bis zu zehn Prozent erhöht - ein Zehntel sogar um deutlich mehr. Am kräftigsten legen die Telekommunikationsunternehmen zu, die geringste Bewegung gibt es bei den Medienanbietern. Anlass für verstärkte Sicherheitsmassnahmen gibt es genug: Über die Hälfte hatte im angelaufenen Jahr mindestens einen sicherheitsrelevanten Vorfall zu verzeichnen, ein Drittel sogar wiederholte Software-Attacken. Das ist umso gravierender, als 84 Prozent der Unternehmen digitalisierte Inhalte und Informationen als ihr wichtigstes Kapital einstufen.</p><h4>Cloud Computing: Fehlene Standards sind das Problem</h4><p>Deloitte identifiziert die Datensicherheit und den Datenschutz als Schlüsselfaktoren bei der Beurteilung der Sicherheit des Cloud Computings. Hauptproblem seien die bislang fehlenden Standards. Weitere Risiken sind eine Abhängigkeit von einem bestimmten Anbieter, wenn dieser propritäre Protokolle und Software verwende, und unklare Situationen bei einer möglichen Serviceeinstellung.</p><p>Quellen: deloitte, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Thu, 15 Jul 2010 18:34:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/mitarbeiter-groesstes-sicherheitsrisiko/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/mitarbeiter-groesstes-sicherheitsrisiko/</guid></item></channel></rss>