<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><title>Wort|ge|fecht, das</title><description>Wort|ge|fecht, das</description><link>http://www.wortgefecht.net/</link><copyright>Copyright Wort|ge|fecht, das</copyright><generator>sNews</generator><item><title>Den LOHAS auf der Spur</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/green.jpg" alt="Waterdrops on Leaf" /><br /><em>Konsumorientierte Nachhaltigkeit: die LOHAS. (stock.xchng)</em></p><p>Hand in Hand mit <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/dem-trend-hinterher/" title="Dem Trend hinterher">dem Trend hin zu Grün</a> (GreenIT u.a.) geht die zunehmende Fokussierung des Marketings <a href="http://www.wortgefecht.net/marktforschung/lohas-lovos-konsumhedonisten/" title="LOHAS, LOVOS, Konsumhedonisten">auf die so genannten LOHAS</a> («Lifestyles of Health and Sustainability»). Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LOHAS" title="LOHAS - Wikipedia DE">LOHAS</a> sind konsumorientierte Menschen, die sich an an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientieren. Noch diesen Monat befassen sich gleich zwei Veranstaltungen in Zürich mit dem Phänomen LOHAS: Der «dialog day '08» und eine Veranstaltung im Rahmen der Messe «LIFEfair».</p><h4>LIFEfair: «LOHAS: Der neue Stern am Konsumhimmel?»</h4><p>Die <a href="http://www.lifefair.ch/" title="LIFEfair">«LIFEfair»</a> findet dieses Jahr zum ertsen Mal statt und will «Menschen, die mit Ressourcen sinnvoll umgehen wollen und eine Balance zwischen Ökonomie, Ökologie und Soziologie unterstützen» eine Plattform bieten. Neben der Publikumsmesse vom 16- bis 18. Mai in der Maag EventHall Zürich finden drei Fachkongresse und unzählige offene Paneldiskussionen statt. Der erste Fachkongress «LOHAS: Der neue Stern am Konsumhimmel?» findet statt am 16. Mai von 09.00 bis 13.00 Uhr statt. Die Teilnahme kostet inkl. Messetageskarte CHF 125.- und eine Anmeldung ist obligatorisch (<a href="http://www.lifefair.ch/fileadmin/Flyers/FK1_PDF.pdf" title="PDF Flyer zum Kongress">PDF Flyer</a>).</p><p>Leider werde ich selber nicht am Kongress teilnehmen, da ich während der Messe in Auftrag einen Auftritt einer NPO betreue. Wer also vom 16. bis 18. Mai an der «LIFEfair» weilt, kann gerne auf ein kleines Schwätzchen am Stand von <a href="http://www.actares.ch/" title="ACTARES Aktionariat für nachhaltiges Wirtschaften">ACTARES</a> vorbeikommen.</p><h4>dialog day '08: «LOHAS 2.0 - Öko ist Lifestyle»</h4><p>Auch die 2. Zürcher Direktmarketingtagung <a href="http://www.dialogday.ch/" title="dialog day '08">«dialog day '08»</a> befasst sich mit den LOHAS. Am 29. Mai findet von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Sihlcity der Event «LOHAS 2.0 - Öko ist Lifestyle» statt. Neben Networking stehen fünf referate auf dem Programm. Besonders hervorheben möchte ich hier das Referat des bekannten «Podpimps» Alexander Wunschel (<a href="http://tellerrand.typepad.com/" title="Blick über den Tellerrand">«Blick über den Tellerrand»-Podcast</a>). Wunschel spricht darüber, wie man am besten mit den LOHAS kommuniziert.</p><p>Leider steht meine Teilnahme hier noch zur Diskussion - Terminkollision.</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Fri, 09 May 2008 14:03:40 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/termine/den-lohas-auf-der-spur/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/termine/den-lohas-auf-der-spur/</guid></item><item><title>Blauäugiger Optimismus?</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/wasted_paper.jpg" alt="Altpapier" /><br /><em>Die Zeitungsbranche blickt betont optimistisch in die Zukunft. (stock.xchng)</em></p><p>Die <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/usmedienbranche-im-sinkflug/" title="US-Medienbranche im Sinkflug">Auflagen sinken und die Verkaufszahlen sind</a> rückläufig. Immer mehr <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/onliner-lesen-weniger-print/" title="Onliner lesen weniger Print">Leser wandern ins Internet ab</a> und <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/zwei-marken-ein-erfolg/" title="Zwei Marken, ein Erfolg?">Gratiszeitungen beginnen den Markt</a> zu dominieren. Trotzdem blickt die Zeitungsbranche betont optimistisch in die Zukunft: 85 Prozent der leitenden Zeitungsredakteure blicken ausgesprochen hoffungsfroh nach vorne. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls <a href="http://www.zogby.com/soundbites/ReadClips.dbm?ID=17574" title="Zogby International - Presse">eine aktuelle internationale Umfrage</a> des Marktforschungsinstituts <a href="http://www.zogby.com/" title="Zogby International">Zogby International</a>. Gleichzeitig gehen immer mehr Branchenvertreter davon aus, dass künftig sowohl Print- als auch Online-Nachrichten nur noch gratis zur Verfügung stehen werden (56 Prozent der Befragten). Wenig überraschend erwarten die meisten zudem, dass sich das Internet in den nächsten zehn Jahren zur führenden News-Quelle entwickeln wird.</p><p>Sehr positiv blicken weltweit 31 Prozent der Zeitungsmacher in die Zukunft, 54 Prozent geben sich zumindest etwas optimistisch. Die Zogby-Studie zeigt allerdings auch ein Ungleichgewicht zwischen den Zielen der Verbände, den Investitionswünschen der Chefredaktoren und dem Geld, das von den Eigentümern zur Verfügung gestellt wird. Deutlich wird darüber hinaus, dass die Zeitungschefs zunehmend darauf bedacht sind, die Qualität ihrer Inhalte sicherzustellen. 35 Prozent würden als erstes darin investieren, Journalisten im Umgang mit neuen Medien besser auszubilden, wenn ihnen die nötigen Mittel dafür zur Verfügung gestellt würden.</p><p>Obwohl die Mehrheit davon ausgeht, dass die Zukunft in Gratisangeboten liegt, pocht man vor allem in Westeuropa noch stark auf Qualitätsinhalte und deren Bezahlung. 48 Prozent aus dieser Region sind der Ansicht, dass Online und Print zwar immer mehr kostenlos verfügbar sein werden, Qualität aber auch einen finanziellen Wert haben sollte.</p><p>Für die Studie wurden 704 leitende Angestellte aus der Zeitungsbranche weltweit befragt.</p><p>Quellen: zogby, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Fri, 09 May 2008 09:23:09 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/medien/blauaeugiger-optimismus/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/medien/blauaeugiger-optimismus/</guid></item><item><title>Analog weiterhin im Trend</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/reel.jpg" alt="Film Reel" /><br /><em>Hohe Lagersicherheit von analogem Film. (stock.xchng)</em></p><p>Der Erhalt unseres audiovisuellen Kulturguts ist durch die so genannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz" title="Obsoleszenz - Wikipedia DE">Obsoleszenz</a> gefährdet. Die benötigte Abspieltechnologie und das dazu gehörige Know-how verschwinden. So werden besonders analoge Datenträger nutzlos. Aktuell bedroht <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/obsoleszenz/" title="Obsoleszenz">sind VHS und Audiokasetten</a>. Aber auch digitale Technologien bieten keine Lösung - wer schon mal versucht hat, eine zehnjährige CD mit Bildern zu lesen, weiss um die Probleme. Die Lagersicherheit von analogem Film ist denn auch mitverantwortlich dafür, dass Kodak seit 2002 sein weltweites Absatzvolumen von 16- und 35-Millimeter-Aufnahmefilmen um fünf Prozent steigern konnte.</p><p>Obwohl die analoge Filmtechnik bereits totgesagt wurde, setzen viele Filmschaffende noch immer auf die Qualität von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zelluloid" title="Zelluloid - Wikipedia DE">Zelluloid</a>. Nahezu alle Premium-Serien und Blockbuster werden weiterhin auf analogem Film gedreht. Darum investieren die Hersteller - allen voran Kodak - immer noch in die technische Weiterentwicklung des Analogfilms. Dieses Jahr wurde sogar ein Farb-Negativfilm mit einem Technik-Oscar prämiert. Die so genannte Vision2-Filmplattform stellt einen Durchbruch betreffend Filmgeschwindigkeit, Lichtempfindlichkeit, Korn und Schärfe und dadurch Bildqualität dar.</p><h4>Gedreht wird analog, gezeigt wird digital</h4><p>Paradoxerweise fördert die analoge Technik gleichzeitig die digitale. Die elektronische Bearbeitungskette verlangt eine immer höhere Eingangsqualität, da bei digitaler Projektion im Kino sichtlich bessere Qualität möglich ist als bei 35-Millimeter-Massenkopien. Um keinen Qualitätsverlust hinnehmen zu müssen, wird beispielsweise hybride Technik eingesetzt. Hilfreich sind Software-Programme, die beim Einscannen von Filmmaterial automatisch Staub und Kratzer entfernen und so gleichzeitig eine digitale Bearbeitung ermöglichen. Denn in den Bereichen Bearbeitung, Distribution und Projektion ist der Digitalfilm führend.</p><p>Quelle: pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Thu, 08 May 2008 09:50:10 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/medien/analog-weiterhin-im-trend/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/medien/analog-weiterhin-im-trend/</guid></item><item><title>Ärgernis oder Notwendigkeit?</title><description><![CDATA[<p>Wie es der Zufall so will habe ich kurz nach dem Verfassen <a href="http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/die-dunkle-seite-der-macht/" title="Die dunkle Seite der Macht">meines Postings über die These</a> von Prof. Schönhagen, dass PR als eine Reaktion auf das Versagen der Presse enstanden sei, einen aktuellen Bezug gefunden, der die Idee untermauert: In der Schweiz kommt am 1. Juni eine Volksinitiative mit dem Titel «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda» zur Abstimmung. Die Initiative nimmt die Informationstätigkeit der Behörden ins Visier, die sie als unzulässigen Eingriff in die politische Meinungsbildung betrachtet. Diese Kritik ist in der Schweiz nicht neu und gipfelte nun in eben jener Initiative. In der gestrigen «Neuen Zürcher Zeitung» äusserte sich <em>rom.</em> <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/zwischen_aergernis_und_notwendigkeit_1.726587.html" title="NZZ: Zwischen Ärgernis und Notwendigkeit">in einem Kommentar</a> zur Initiative.</p><p>Im Kommentar lamentiert Journalistin <em>rom.</em> selber über die zunehmende PR-Tätigkeit der Behörden, die sich immer weiter ausbreite. Noch vor fünzig Jahren fand sich kein «Informationsbeamter» in Bern, während man es heute mit einer wahren «Informations-Armada» zu tun hätte: Über 600 Fachmitarbeiter (im <em>rom.</em>'schen Journalistenjargon «sogenannte Kommunikationsprofis») beschäftigt die Bundesverwaltung mittlerweile. Diese betreiben angeblich primär «Informationsverhinderung» durch die Inszenierung von allerlei Nicht-Ereignissen, wie zum Beispiel der Publikation irgendwelcher Broschüren, die «von den Journalisten meist ungelesen entsorgt» würden. Doch es kommt noch schlimmer: «Die Informationsbeauftragten sehen sich weniger als Diener der Medien denn als Diener ihres Herrn.» Hand auf's Herz, Frau Rosenberg, ist nicht genau dies die Aufgabe einer Kommunikationsabteilung?</p><h4>Politisches Desinteresse der Medien</h4><p>Substantielleres hingegen schrieb Oswald Sigg, Vizekanzler der Bundeskanzlei und Bundesratssprecher, zum gleichen Thema ebenfalls in der NZZ (14. Februar). Sigg bedauert in seinem Beitrag auch die zunehmende Informationstätigkeit der Verwaltung: «Der Bund und seine Verwaltung dominieren tendenziell die öffentliche Diskussion. Eigentlich ein staatspolitischer Sündenfall.» Er kommt aber zu einem ganz anderen Schluss, der die These von Schönhagen stützt. Sigg beklagte nämlich das politische Desinteresse der Medien, die die Informationen aus der Verwaltung gar nicht mehr kritisch hinterfragen und so die Informations-Übermacht der Behörden erst ermöglichen. Touché.</p><p>Siggs Beitrag «Behördenkommunikation und politischer Journalismus» ist bei der NZZ nur noch gegen Bezahlung online (manche <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/manche-lernen-es-nie/" title="Manche lernen es nie">lernen es eben nie</a>), kann aber <a href="http://www.freie-meinung.ch/medien/PDF/NZZ%2014.02.07_OswaldSigg_deu.pdf" title="Oswald Sigg: Behördenkommunikation und politischer Journalismus (NZZ)">hier (PDF)</a> auf der Seite des Initiativkomitees heruntergeladen werden.</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Wed, 07 May 2008 15:11:33 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/presseschau/aergernis-oder-notwendigkeit/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/presseschau/aergernis-oder-notwendigkeit/</guid></item><item><title>Die dunkle Seite der Macht</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/vader.jpg" alt="Darth Vader" /><br /><em>Untergräbt die PR die Pressefreiheit? (wordpress.com)</em></p><p>Das Verhältnis zwischen Journalisten und PR-Leuten ist seit jeher angespannt. Die PR unterlaufe zum Beispiel die «unabhängige» Berichterstattung. Es soll Journalisten geben, die bekreuzigen sich jeweils zweimal, bevor sie mit einem PR-Berater sprechen. Aber die schlimmsten von allen sind Journalisten, die in die PR wechseln - sie laufen sozusagen zur dunklen Seite der Macht über. Doch wie steht es wirklich um das Verhältnis der PR zum Journalismus? In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift <a href="http://www.vsjournals.de/index.php;do=viewmag/sid=e35e6437d8a83a3016fb2a496fd3e86d/site=pub/lng=de/area=kom/id=7/alloc=159" title="Publizistik">«Publizistik»</a> untersucht <a href="http://www.unifr.ch/mukw/mukw07/index.php?page=philomen-schoenhagen" title="Philomen Schönhagen">Philomen Schönhagen</a>, Professorin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Fribourg, die Entstehungsgeschichte der PR - mit einem erstaunlichen Resultat.</p><p>In ihrem Aufsatz «'Ko-Evolution' von Journalismus und Public Relations: Ansätze zu einer systematischen Aufarbeitung» arbeitet Schönhagen mit zahlreichen Quellenverweisen heraus, dass die historische Entwicklung genau umgekehrt verlief: Die Öffentlichkeitsarbeit entstand in erster Linie als Reaktion auf Fehlentwicklungen der in der Presse. Vor allem «Unzufriedenheit über fehlende bzw. aus Sicht der Betroffenen verfälschte Berichterstattung, die mit der Parteilichkeit der Medien und des Journalismus in Zusammenhang gebracht wird», liessen eine systematische Pressearbeit entstehen. Im Weiteren spürt Schönhagen dann der Geschichte der PR in der Schweiz nach. Die Firma Maggi zum Beispiel gründete bereits 1886 ein «Reclame- und Pressebüro».</p><p>Den Aufsatz, erschienen in der «Publizistik» 53, 2008, Heft 1, S. 9-24, kann man übrigens hier auf der Seite des Fachbereichs Medien- und Kommunikationswissenschaft der Uni Fribourg <a href="http://www.unifr.ch/mukw/mukw07/uploads/file/downloads/PS%20CO-Evolution%20von%20Journalismus%20und%20PR.pdf" title="Aufsatz von Schönhagen kostenlos herunterladen">kostenlos als PDF herunterladen</a>.</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Mon, 05 May 2008 12:44:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/die-dunkle-seite-der-macht/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/die-dunkle-seite-der-macht/</guid></item><item><title>Wiki und Co. in Unternehmen</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/wikiball.jpg" alt="Wikiball" /><br /><em>Social Media ist in der Geschäftswelt angekommen. (The Network Garden)</em></p><p>Eines der absoluten Trendthemen - <a href="http://www.wortgefecht.net/marktforschung/soziale-medien-im-business/" title="Soziale Medien im Business">gemessen an der</a> Anzahl <a href="http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/soziale-organisationskommunikation/" title="Soziale Organisationskommunikation">publizierter Studien</a> - ist sicherlich der anhaltende Siegeszug von Web 2.0-Anwendungen und Social Media in der Unternehmenswelt. Bei den Konzernen in Amerika besteht dabei besonders an Software für Social Networking Interesse, wie die Marktforscher von <a href="http://www.forrester.com/" title="Forrester">Forrester Research</a> herausgefunden haben. Demnach soll(t)en es bis 2013 (endlich) <a href="http://www.forrester.com/ER/Press/Release/0,1769,1207,00.html" title="Medienmitteilung von Forrester">alle verstanden haben</a>: Social Media ist in der Geschäftswelt angekommen. Auch in Deutschland finden sich bereits Fallbeispiele (Fraport AG, Sixt AG) für erfolgreiche <a href="http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/wenn-aus-email-wikis-werden/" title="Wenn aus E-Mail Wikis werden">Wiki-Umsetzungen</a>.</p><p>Umsätze in Höhe von 4.6 Mrd. US$ sagt Forrester Experte Oliver Young für das so genannte <a href="http://www.wortgefecht.net/netzkultur/mcafee-enterprise-20/" title="McAfee: Enterprise 2.0">Enterprise 2.0</a> voraus. Je selbstverständlicher und nutzerfreundlicher der Umgang mit Web 2.0-Software werde, desto mehr Firmen würden in diese Richtung investieren. So gaben 56 Prozent der befragten amerikanischen und europäischen Unternehmen an, Web 2.0 auf ihrer Prioritätenliste für 2008 ganz nach oben gesetzt zu haben. <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?&page=Social_Networks" title="Social Networks - Wortgefecht-Wiki">Social Networking</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup" title="Mashup - Wikipedia DE">Mashups</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rss" title="RSS - Wikipedia DE">RSS</a> sollen den grössten Teil der Investitionen ausmachen. Dabei geht es geht nicht um Facebook oder <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Twitter" title="Twitter - Wortgefecht-Wiki">Twitter</a> - diese rein konsumenten-orientierten Anwendungen werden auch 2013 in Unternehmen nicht für mehr Profit sorgen. Wenn Forrester über Web 2.0 spricht, stehen vielmehr die Aktivitäten von Mitarbeitern, Kunden, Partnern und ihren Netzwerken im Mittelpunkt. Technologien wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ajax_%28Programmierung%29" title="Ajax - Wikipedia DE">Ajax</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rich_Internet_Application" title="RIA - Wikipedia DE">Rich Internet Applications</a> (RIA), <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Blog" title="Blog - Wortgefecht-Wiki">Blogs</a>, <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Wiki" title="Wiki - Wortgefecht-Wiki">Wikis</a> und <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?&page=Social_Networks" title="Social Networks - Wortgefecht-Wiki">soziale Netzwerke</a> werden in den nächsten Jahren die Produktivität steigern.</p><h4>Sicherheit und Kompatibilität als grösste Bedenken</h4><p>Trotz der offenbaren Vorteile von Web 2.0-Anwendungen, wie der Steigerung der Arbeitseffizienz und einem ganz neuen Weg des Kundenkontakts, gebe es in einigen Bereichen allerdings noch Vorbehalte. Online-Shops beispielsweise betrachten manche Lösungen noch als zu unsicher an, andere Unternehmen fürchten Probleme bei der Einbindung von Web 2.0-Anwendungen in ihre IT-Systeme. Software-Firmen hingegen können  durchaus Geld verdienen: Zuwächse im dreistelligen Millionenbereich werden jedoch nicht leicht zu erzielen sein. Die besten Marktchancen haben Firmen, die Lösungen nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SaaS" title="SaaS - Wikipedia DE">Software-as-a-Service</a> (SaaS)-Modell anbieten. Die Entwickler können mit SaaS-Lösungen dauerhafter von ihren Produkten zu profitieren.</p><h4>Fallbeispiel 1: «Skywiki» der Fraport AG</h4><p>Aber wie steht es um Blogs oder Wikis? Ein kleines Fallbeispiel aus Deutschland kann verdeutlichen, wohin die Reise geht: Auf dem <a href="http://www.iir.de/?target=pressemitteilungen&id=554" title="Medienmitteilung von IIR">«IIR-Web 2.0-Kongress»</a> wurden kürzlich interessante Beispiele vorgestellt. Zum Beispiel das «Skywiki», das seit dem vergangenen Jahr als Knowledge Management-System bei der Frankfurter Flughafenbetreiberin <a href="http://www.fraport.de/" title="Fraport">Fraport AG</a> Defizite beim Wissensaustausch beheben soll. Der Wissensaustausch entlang der Hierarchien sei langsam und fehleranfällig gewesen, so Helmut Sins, Leiter der Abteilung Digitale Mediensysteme. «Das Wiki, mit dem Fraport diesem Manko begegnen wollte, sollte kostengünstig und unkompliziert sein, die bestehende Infrastruktur nutzen und im eigenen Rechenzentrum betrieben werden.» Nach ersten Versuchen hat sich Fraport für das kostenlose MediaWiki entschieden, weil dafür viele Erweiterungen erhältlich sind und das System den Mitarbeitern aus der Wikipedia bekannt ist.</p><p>Begleitet von Marketingmassnahmen und Schulungen ging das «Skywiki» im Juli 2007 mit einer ersten Struktur, einer Styleguide und 500 Artikeln online. Heute ergänzt das Skywiki mit etwa 1'200 Artikeln, geschrieben von rund 100 Autoren, das bestehende Intranet. Die Seite wurde an das Unternehmensdesign angepasst und mit einem eigenen Logo versehen. Sins sieht in dem SkyWiki eine umfangreiche Wissenssammlung, die auch zur Kommunikation genutzt werde. Jedoch benötigt das Portal eine sowohl technische als auch inhaltliche Betreuung, die nicht zu unterschätzen sei.</p><h4>Fallbeispiel 2: Wiki der Sixt AG</h4><p>Die Autovermieterin <a href="http://www.sixt.de/" title="Sixt">Sixt AG</a> setzt bereits seit 1999 im Intranet ein Content Management System ein, das eine sehr einfache Nutzung und ein hohes Mass an Kontrolle ermöglicht. Ermutigt durch die Erfahrungen im Einsatz der Online Kunden-Community <a href="http://www.connectedmarketing.de/cm/2007/08/carmondo-meinun.html" title="connectedmarketing.de: Carmondo">«Carmondo»</a> entschloss sich Sixt, auch im internen Bereich ein Wiki-System einzusetzen. Das einfache Editieren, sogenannte Spaces für die Darstellung von Gruppen, verschiedene Newsmöglichkeiten, viele Plug-ins und die hohe Sicherheit sind die Vorteile dieses Instruments. Es gibt zwar einen gesperrten Bereich für den Vorstand, sonst würde aber ein einfaches Berechtigungssystem verwendet. Die Nutzer hätten einen Anspruch auf Bottom-up-Kommunikation. Der Kommunikationsgedanke steht für Sixt auch im Vordergrund.</p><p>Quellen: forrester, iir, ecin, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Fri, 02 May 2008 11:12:23 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/wiki-und-co-in-unternehmen/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/wiki-und-co-in-unternehmen/</guid></item><item><title>Social Media im Katastrophenfall</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/twitter_fires.jpg" alt="Twitter Screenshot" /><br /><em>Social Media im Katastrophenfall: bigger, better, louder. (wired)</em></p><p>Forscher der University of Colorado haben herausgefunden, dass im Katastrophenfall Social Media-Seiten eine effektivere Informationsquelle darstellen als traditionelle Medien oder gar offizielle Stellen. Die Studie, die am 03. Mai in der <a href="http://technology.newscientist.com/channel/tech/mg19826545.900-emergency-20-is-coming-to-a-website-near-you.html" title="Link zum Preview des Artikels">aktuellen Ausgabe des «New Scientist»</a> veröffentlicht wird, hält fest, dass Blogs, kollaborative Kartenmashups oder Instant Messengers besser als andere Quellen Warnungen und Hilfestellungen verbreiten. Ebenso erfährt man dort eindrücklicher, wie einzelne Menschen betroffen sind. Für die Studie untersuchte ein Team die Waldbrände in Kalifornien letzten Oktober und den Virginia Tech-Amoklauf im April letzten Jahres.</p><p>Konkret untersuchten die Informatiker der Universität, wie während dem Amoklauf betroffene Studenten das Social Network Facebook und die Wikipedia nutzten. Im Zusammenhang mit den Waldbränden wurde untersucht, wie Twitter und andere soziale Medien genutzt wurden. Der <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/1914750/Facebook--'more-effective-than-emergency-services-in-a-disaster'.html" title="Artikel im Telegraph">«Telegraph» schreibt dazu</a> in seiner gestrigen Ausgabe:</p><p><blockquote>«During the Virginia shootings, they found the emergency services were slow to update their reports on the latest situation and the names of those killed. Within just 90 minutes of the first deaths, however, a web page accurately describing the events appeared on Wikipedia.»</blockquote></p><h4>Zeitkritische Informationen</h4><p>Weiter fand die Studie heraus, dass Internetnutzer während den Waldbränden in Kalifornien ihre Freunde, Bekannten und Nachbarn über verschiedene Social Media-Kanäle <a href="http://blog.wired.com/monkeybites/2007/10/california-fire.html" title="wired blogs: California Fires">darüber informierten</a>, wo sie sich befanden und wo die Feuer gerade wüteten. Mit einer Verzögerung von wenigen Minuten wurden zudem Kartenmashups aktualisiert, mit deren Hilfe sich jeder ein aktuelles Bild der betroffenen Gebiete machen konnte. Da können die traditionellen Medien nicht mithalten:</p><p><blockquote>«The mass media were unreliable  as they struggled to access remote areas from which website users with an internet connection could easily report. Media sites also focused on the 'sensational', such as fires close to celebrities' homes, which distorted the overall picture.»</blockquote></p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Thu, 01 May 2008 13:04:33 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/social-media-im-katastrophenfall/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/social-media-im-katastrophenfall/</guid></item><item><title>Pinguine für Afrika</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/p4a.jpg" alt="Penguins4Africa" /></p><p>Studierende der Universität Bern haben eine Projektgruppe mit dem Namen <a href="http://www.penguins4africa.org/" title="Penguins4Africa">«Penguins4Africa»</a> gegründet. Ziel ist es, jungen Menschen in der Dritten Welt den Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu ermöglichen. Die Gruppe sammelt dazu alte Hardware ein, rüstet sie auf Linux um und sendet sie schliesslich an Schulen in Afrika. Begleitet wird das Projekt von einer Sensibilisierungskampagne.</p><p>Die eingesammelte Hardware wird zu Linux Terminal Server-Systemen (LTS) zusammengestellt, in Container verpackt und der Organisation <a href="http://www.world-links.org/" title="World Links">«World Links»</a> zugestellt. Dank den LTS können ganze Schulen mit Informatik ausgestattet und an das Internet angeschlossen werden. Durch die so entstehenden Möglichkeiten werden Information und Wissen demokratisiert.</p><h4>Zurück zur Client-/Serverstruktur</h4><p>Ein LTS beinhaltet einen schnellen, leistungsfähigen Server. Bis zu zwanzig Clients können daran angeschlossen werden. Die Clients verfügen lediglich über Bildschirm, Tastatur und Maus. Die Lehrperson (z.B. in einer Schule oder einem Schulungszentrum) kann mit allen angeschlossenen Computern kommunizieren, die Lernenden haben Zugriff auf eigene Daten und Profile. Als Betriebssystem wird auf allen Servern das freie Betriebssystem Linux mit Software (Textverarbeitung etc.) installiert. Ein Vorteil von Linux ist die Skalierbarkeit. Obwohl die Computer, die in benachteiligte Regionen verschifft und dort aufgebaut werden, meistens einer alten Generation angehören, besteht mit Linux kein Problem, ein lauffähiges System zu installieren.</p><p>Zu Weihnachten 2007 wurde ein erster Container verschifft. Derzeit befindet sich das Projekt in der Evaluationsphase und möchte demnächst auf andere Universitäten und Fachhochschulen expandieren.</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Wed, 30 Apr 2008 15:00:19 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/open-source/pinguine-fuer-afrika/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/open-source/pinguine-fuer-afrika/</guid></item><item><title>Wiki-Update: Twitter- und Jaikutools</title><description><![CDATA[<p><img class="imgLeft_nb" src="http://www.wortgefecht.net/img/wiki_new.jpg" alt="Neu im Wiki" />Da ich in letzter Zeit an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfe, bleiben einige Wortgefecht-Projekte länger als vorgesehen eine Baustelle - irgendwie muss ich ja auch meinen Lebensunterhalt verdienen. Aktuell arbeite ich zum Beispiel auch an einem Mandat für das komplette Redesign eines Internetauftritts einer NPO. Darunter leidet neben dem täglichen Bloggen vor allem das <a href="http://wiki.wortgefecht.net" title="Wortgefecht-Wiki: Social Media und Kommunikationswissenschaften">Wortgefecht-Wiki</a>, dessen Bearbeitungs-Funktion zur Zeit für die Besucher immer noch gesperrt ist. Trotzdem spendiere ich dem Wiki nach und nach Inhalte. Aktuell sind dies neben einer kurzen Zusammenstellung von <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Seesmic" title="Wortgefecht-Wiki - Seesmic">Tools für Seesmic</a> zwei ausführliche Listen mit Tools und Applikationen für die beiden <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Mikroblogging" title="Wortgefecht-Wiki - Mikroblogging">Mikroblogging</a>-Plattformen <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Twitter" title="Wortgefecht-Wiki - Twitter">Twitter</a> und <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Jaiku" title="Wortgefecht-Wiki - Jaiku">Jaiku</a>: <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Twittertools" title="Wortgefecht-Wiki - Twittertools">Twittertools</a> und <a href="http://wiki.wortgefecht.net/?page=Jaikutools" title="Wortgefecht-Wiki - Jaikutools">Jaikutools</a>. Mehr Inhalte sollten demnächst folgen.</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Wed, 30 Apr 2008 10:06:03 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/in-eigener-sache/wiki-update-twittertools-und-jaikutools/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/in-eigener-sache/wiki-update-twittertools-und-jaikutools/</guid></item><item><title>Zwei Marken, ein Erfolg?</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/wasted_paper.jpg" alt="Altpapier" /><br /><em>Kaufzeitung + Gratiszeitung = Erfolg? (stock.xchng)</em></p><p>Diese Woche fand im beschaulichen Wien der <a href="http://www.newspaper-congress.eu/" title="ENC 2008">«European Newspaper Congress 2008»</a> statt. Im altehrwürdigen Rathaus traf sich die europäische Elite der Old Media, um sich angesichts eines <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/baldiger-tod-der-holzverarbeitenden-industrie/" title="Baldiger Tod der holzverarbeitenden Industrie">schnellen Leserschwunds</a> und einer <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/medienkonzerne-und-web-20/" title="Medienkonzerne und das Web 2.0">fortschreitenden Digitalisierung</a> der Branche bei einem Glas <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_in_%C3%96sterreich#Sturm.2C_Staubiger.2C_Heuriger" title="Heuriger - Wikipedia DE">Heurigen</a> über Themen wie «Storytelling» oder <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/online-first-zahlt-sich-aus/" title="Online First zahlt sich aus">«Ein Jahr Online First»</a> zu unterhalten. Eine Veranstaltung widmete sich auch der so genannten Zwei-Marken-Strategie, bei der zwei völlig konträre Produkte unter dem Dach einer Marke zusammengefasst werden. Im Falle des französischsprachigen Schweizer «Le Matin» ist dies die Gratiszeitung «Le Matin Bleu».</p><p>«Le Matin» lancierte in der Romandie als erster eine Gratiszeitung, um der deutschschweizer Konkurrenz voraus zu bleiben. «Wir haben den Gratismarkt beobachtet, wollten aber erst gar kein Gratisprodukt auf den Markt bringen», so Peter Rotenbühler, Chefredaktor des Matin. Als tamedias Gratiszeitung «20 Minuten» aus der deutschsprachigen Schweiz ankündigte, auch <a href="http://www.wortgefecht.net/medien/freesheet-war-in-der-schweiz/" title="Freesheet War in der Schweiz">in die West-Schweiz zu expandieren</a>, änderte man bei «Le Matin» allerdings schnell die Meinung. «Wir wollten auf jeden Fall die Nummer eins bleiben, auf allen Ebenen und wir wollten schneller sein als die Konkurrenz», erzählte Rotenbühler. Orientiert habe sich die Zeitung stark an dem Konkurrenten, da das Konzept überzeugend schien. Der zweite wichtige Punkt sei der Name gewesen.</p><p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/rot_matin.jpg" alt="Peter Rotenbühler" /><br /><em>Peter Rotenbühler und sein «Matin». (Zötl/enc08)</em></p><p>«Heute muss man Markenpolitik betreiben und da die Marke Le Matin gut ist, konnten wir auch einen Gratistitel unter dem Namen auf den Markt bringen», so der bekannte Zeitungsmann. Inzwischen liege das Blatt vor der Konkurrenz und habe zum gewünschten Erfolg geführt. Zurückzuführen ist dieser laut Rotenbühler vor allem auf den etablierten Markennamen sowie dem Umstand, dass «Le Matin Bleu» als erstes auf den Markt kam. «Gratiszeitungen haben in den letzten Monaten weitaus mehr dazu gewonnen als Bezahlzeitungen verloren. Das heisst, es konnten neue Leser gewonnen werden <a href="http://www.wortgefecht.net/presseschau/jmmerliche-schweizer-verleger/" title="Jämmerliche Schweizer Verleger">und das ist gut</a>», schlug Rotenbühler die Brücke zwischen den beiden - eigentlich konkurrierenden - Formaten.</p><h4>Qualitätsjournalismus für junge Leser</h4><p>Die niederländische Tageszeitung «NRC Handelsblad» hingegen tritt mit ihrem neuen Titel, der Kaufzeitung «nrc.next», den Beweis an, dass Qualitätsjournalismus auch bei der jungen Zielgruppe immer noch funktioniert und diese bereit ist, für ein hochwertiges Produkt auch zu bezahlen. «Wir haben eine Marktlücke gefunden. Vor uns gab es zwar Titel für junge Menschen im Boulevardbereich, nicht aber für jene mit hohem Bildungsniveau», erläuterte Hans Nijenhuis, Chefredaktor von «nrc.next». Es sei eine falsche Annahme, dass die junge Generation kein Interesse an qualitativ hochwertigen Informationen habe oder nur noch bereit sei, kurze oder inhaltsleere News zu konsumieren. «Es kommt nur auf die Umsetzung an, wie man die Zeitung und ihre Inhalte präsentiert und verkauft», meint Nijenhuis. So vereint die Zeitung nun zwei verschiedene Titel unter einem Dach - eine Zeitung für «alte» und eine für «junge» Leser. Bei der Umsetzung von «nrc.next» haben die Verantwortlichen zwar ein neues Format, neue Themen und einen eigenen Namen gesucht, wollten aber bewusst eine Verbindung zur Marke des etablierten «NRC Handelsblad» beibehalten.</p><p>Die Slides zum Vortrag von Nijenhuis können übrigens <a href="http://cf.newsroom.de/enc/ppt/nrc%20next.ppt" title="Slides Nijenhuis">hier heruntergeladen</a> werden - bezeichnenderweise im PowerPoint-Format. Old Media bleibt eben noch lange Old Media.</p><p>Quelle: pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Thu, 24 Apr 2008 14:56:15 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/medien/zwei-marken-ein-erfolg/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/medien/zwei-marken-ein-erfolg/</guid></item><item><title>«Chaos im Software-Markt»</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/penguin_crossing.jpg" alt="Penguin Crossing" /><br /><em>Zerstört Open Source den Software-Markt? (stock.xchng)</em></p><p>Open Source zieht eine Spur der Verwüstung durch den Software-Markt. So lautet die provokante These der Marktforscher der <a href="http://www.standishgroup.com/" title="Standish Group">Standish Group</a>. Der Studie <a href="http://www.standishgroup.com/newsroom/open_source.php" title="Medienmitteilung Standish Group">«Trends in Open Source»</a> zufolge sorgt Open Source-Software (OSS) für jährlich 60 Mia. US$ Umsatzverlust bei Software-Unternehmen. Umfassende Auswirkungen auf die Wirtschaft sieht der Verwaltungsratspräsident der Standish Group, Jim Johnson: «Open-Source-Software verursacht Chaos im Software-Markt.» Auch wenn sich das Zitat negativ anhört, die Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis zugunsten freier Software: Die Open Source-Bewegung siegt auf ganzer Linie. Nicht nur der Preis sei entscheidend, sondern auch die Sicherheit.</p><p>Untersucht wurden die Entwicklung von Open Source-Produkten in Unternehmen und Behörden. Zugrunde lag eigenes Studienmaterial, zu einzelnen Themen wurden Anwender befragt. Insgesamt sieht die Standish Group zehn entscheidende Antriebsmomente, warum IT-Entscheider sich für Open Source entscheiden: Auch IT-Verantwortliche folgen der Mode, und den Analysten zufolge liegt Open Source seit Jahren im Trend. Die Tendenz geht dabei vom Newcomer aus der «Geek»-Ecke hin zur etablierten Lösung. Einen weiteren starken Motor sehen sie in der weltweiten grossen Community von Entwicklern. Diese bewirkt eine hohe Entwicklungsgeschwindigkeit, die freie Software weiter vorantreibt. Auch die hohe Qualifikation der Entwickler betrachten die Marktforscher als Treiber. Weitere Antriebsmotoren, die die Studie ausführlich beleuchtet, sind Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit, Support, die Anfangskosten sowie die Betriebskosten.</p><h4>Bei der Sicherheit die Nase vorn</h4><p>Beim Thema Sicherheit stellten die Marktforscher zum Beispiel Red Hat Linux dem Microsoft Server gegenüber und fragten die Anwender nach ihrer Einschätzung bezüglich Sicherheit: 71 Prozent der Befragten hielten Microsoft für weniger sicher, 28 Prozent für etwa gleichrangig und nur ein Prozent glaubten an die Überlegenheit von Microsoft. Ähnlich sieht es bei anderen Produkten aus: Die quelloffene Datenbank MySQL gilt bei 79 Prozent der Befragten als ebenso sicher (52 Prozent) oder besser (29 Prozent) als die vergleichbare, proprietäre Datenbanksoftware Oracle DB2.</p><p>Quellen: Standish, PC Welt, Linux Magazin, Gulli</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Wed, 23 Apr 2008 11:53:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/open-source/chaos-im-softwaremarkt/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/open-source/chaos-im-softwaremarkt/</guid></item><item><title>Risiken sozialer Software</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/wikiball.jpg" alt="Wikiball" /><br /><em>Vorteile und Gefahren von Kollaborationssoftware. (The Network Garden)</em></p><p>Auch <a href="http://www.wortgefecht.net/netzkultur/soziale-medien-im-unternehmen/" title="Soziale Medien im Unternehmen">Unternehmen haben sich</a> die Ideen des Web 2.0 längst zunutze gemacht. Nicht nur für private Kommunikation bietet das Internet heutzutage viele Möglichkeiten, sondern auch für die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens. Die Arbeit an einem Projekt kann durch Web 2.0-Kollaborationssoftware <a href="http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/soziale-organisationskommunikation/" title="Soziale Organisationskommunikation">entscheidend vereinfacht werden</a>. Microsoft und IBM haben in ihren Angeboten namens SharePoint und Lotus Quickr bereits Blog- und Wiki-Funktionen eingebettet. Andere Anbieter wie Google wollen User durch ihre Bedienfreundlichkeit und Gratisaccounts überzeugen. Das IT-Magazin <a href="http://www.informationweek.com/news/management/trends/showArticle.jhtml?articleID=207400239" title="InformationWeek Artikel">«InformationWeek» warnt</a> in seiner englischen Ausgabe jedoch davor, dass Kollaborationssoftware ein potenzielles Leck für Unternehmensgeheimnisse darstellen kann.</p><p>Früher wurde Zusammenarbeit hauptsächlich über E-Mail oder FTP abgewickelt. Doch wenn mehrere Leute am selben Projekt arbeiten, ist die Kommunikation über E-Mail nicht nur mühsam und zeitraubend, sondern birgt auch die Gefahr, dass wichtige Informationen in der E-Mail-Flut untergehen. Wenn es beispielsweise darum geht, Termine mit einer Gruppe von Leuten zu vereinbaren, kann <a href="http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/wenn-aus-email-wikis-werden/" title="Wenn aus E-Mail Wiki werden">ein Wiki Abhilfe</a> schaffen.</p><p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/impact_chart.gif" alt="Impact Chart" /><br /><em>Impact Assessment: Collaboration Risks. (InformationWeek)</em></p><p>Web 2.0-Kollaborationssoftware führt - wenn keine Inhouse-Lösung verwendet wird - zwangsläufig dazu, dass Informationen des Unternehmens auf den externen Servern der Anbieter liegen. Das steigert natürlich das Risiko von Informationsverlust beträchtlich. Innerhalb dieser Kollaborations-Tools können unaufmerksame Mitarbeiter ohne es zu wollen mit Leichtigkeit Unternehmensgeheimnisse veröffentlichen. Letztendlich sind Kollaborationstools dem E-Mail aber immer noch überlegen, wenn es um die Einhaltung der Privatsphäre und Rechtssicherheit geht, so der Artikel.</p><p>Der vollständige InformationWeek-Report «Risky Media» kann <a href="http://www.informationweekreports.com/shared/download.jhtml?id=164300010&cat=iwkr_messaging&doc_id=1005f3" title="Download Link">hier gegen Registrierung</a> heruntergeladen werden.</p><p>Quellen: pte, InformationWeek</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Tue, 22 Apr 2008 14:55:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/risiken-sozialer-software/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/risiken-sozialer-software/</guid></item><item><title>Whitepaper: UGC und Werbung</title><description><![CDATA[<p><img class="imgLeft_nb" src="http://www.wortgefecht.net/img/whitepaper.jpg" alt="Whitepaper" />Der Branchenverband Interactive Advertising Bureau (<a href="http://www.iab.net/" title="IAB">IAB</a>), der über 80 Prozent der Branche in den USA repräsentiert, hat für das tiefere Verständnis der Werbung im Umfeld nutzergenerierter Inhalte (User Generated Content UGC) ein kostenloses Whitepaper online gestellt. Der Report ist grundlegend für erfolgreiche Werbung mit nutzergenerierten Inhalten und analysiert auf 17 Seiten neben der Wirkung nutzergenerierter Inhalte auf die Werbung auch Herausforderungen und Möglichkeiten. Während die Werbung früher grösstenteils kontrollierbar war, ist sie im UGC-Umfeld mit einem höheren Risiko verbunden. Allerdings sei der generelle Verzicht auf Werbung in diesem Umfeld kaum empfehlenswert (vgl. dazu <a href="http://www.wortgefecht.net/social-media/grosses-publikum-kleiner-ertrag/" title="Grosses Publikum, kleiner Ertrag">diesen Post hier</a>). Das Besondere an nutzergenerierten Inhalten ist der verstärkte Dialog mit Nutzern und Konsumenten, den es aktiv zu führen gelte.</p><p>Als Instrumente dafür stellt das Whitepaper die wichtigsten Werbeformate vor. Dazu gehören unter anderem Overlay Video-Werbung (mehr zu den <a href="http://www.iab-austria.at/standards/IAB-Standards.html" title="IAB-Standards">IAB-Standards für Onlinewerbung</a>) und Targeting von Gesprächen in Blogs und Foren. Grosse Unternehmen wie Adidas haben sich bereits auch an hauseigenen Communities versucht. Eine weitere beliebte Methode ist die Einrichtung eines Channels auf Content Sharing-Seiten wie zum Beispiel YouTube oder die Einrichtung einer eigenen Profilseite auf MySpace für eine spezielles Produkt. Hier sollten Werbetreibende nicht vergessen, dass Nutzer immer noch einen Grund brauchen, um sich auf die Seite gelockt zu werden. Ein ebenfalls einfaches Mittel des Brandings sind so genannte Wrappers oder Skins. Diese Wrappers verwandeln die Startseite einer sozialen Plattform in das Look-and-Feel der Marke, des Produktes oder der Dienstleistung. Hinzu kommen die bekannten Widgets, die Services unabhängig von Websites verfügbar machen. Abschliessend kommt der Rat der Autoren, sich vor dem Engagement im UGC-Umfeld genau zu überlegen, was man erreichen möchte und auf welchem Weg das passieren könnte.<p>Das Whitepaper kann <a href="http://www.iab.net/ugcplatform" title="Download-Link">hier kostenlos heruntergeladen</a> werden. IAB Europe findet <a href="http://www.iabeurope.ws/" title="IAB Europe">man hier</a>.</p><p>Quelle: ecin</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Tue, 22 Apr 2008 10:12:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/werbung/whitepaper-ugc-und-werbung/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/werbung/whitepaper-ugc-und-werbung/</guid></item><item><title>Grosses Publikum, kleiner Ertrag</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/you.jpg" alt="You" /><br /><em>Nutzergenerierte Inhalte erreichen ein grosses Publikum. (Time Magazine)</em></p><p>Usergenerierte Inhalte sind mittlerweile eine ernstzunehmende Grösse. Sie werden nicht nur produziert, sondern auch gelesen, gehört und gesehen. Einer Studie von eMarketer zufolge wird die Anzahl der Produzenten von User Generated Content bis 2012 in den USA von aktuell 77 Mio. auf 108 Mio. ansteigen. Gleichzeitig soll die Zahl der Konsumenten von 94 Mio. auf 130 Mio. anwachsen.</p><p><img src="http://www.emarketer.com/images/chart_gifs/093001-094000/093368.gif" alt="US User Generated Content Creators 2007-2012" class="imgCenter_nb" /></p><p>Abgesehen von Blogs, Wikis und Produktbesprechungen veröffentlichen sowohl etablierte Medien wie CNN oder MSNBC wie auch Start-ups wie <a href="http://www.younewstv.com/" title="YouNewsTV">YouNewsTV</a> nutergenerierte Videos und Bilder von Ereignissen mit Nachrichtenwert. «Da viele der Internetnutzer, die selber Inhalte produzieren, diese auch konsumieren, handelt es sich um eine sich selbst fütternde Contentkette», sagt Paul Verna, eMarketer Senior Analyst und Autor der Studie. «Es existiert eine nahezu unendliche Nachfrage nach Inhalten. Gleichzeitig sind Legionen von Internetusern bewaffnet mit Laptops, Handys und Digitalkameras bereit, solche Inhalte zu liefern.»</p><p><img src="http://www.emarketer.com/images/chart_gifs/093001-094000/093370.gif" alt="US User Generated Content Consumers 2007-2012" class="imgCenter_nb" /></p><h4>Bescheidene Werbeerträge trotz grossem Publikum</h4><p>Die Inhalte sind also da. Aber wie sieht es aus mit vernünftigen Ertragsmodellen? «Die Werbeerträge mit User Generated Content sind bescheiden. Und so werden sie auch noch eine Weile bleiben - trotz der Grösse und des Engagements der Nutzer», meint Verna. Trotzdem sagt die Studie ein Wachstum des Werbeertrags von aktuell 162 Mio. auf 824 Mio. US$ im Jahr 2012 voraus.</p><p>Die Studie «User-Generated Content: In Pursuit of Ad Dollars» kann <a href="http://www.emarketer.com/Reports/Viewer.aspx?code=emarketer_2000400" title="Studie herunterladen (nur Abo)">hier heruntergeladen</a> werden (nur für Abonnenten von eMarketer).</p><p>Quelle: eMarketer</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Fri, 18 Apr 2008 11:21:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/grosses-publikum-kleiner-ertrag/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/grosses-publikum-kleiner-ertrag/</guid></item><item><title>Open Source-Programmiermarathon</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/hackontest.jpg" alt="Hackontest" /></p><p>Anlässlich des laufenden Jahres der Informatik <a href="http://www.informatica08.ch/" title="informatica08">informatica08</a> in der Schweiz veranstaltet die Swiss Open Systems User Group <a href="http://www.ch-open.ch/" title="/ch/open">/ch/open</a> einen internationalen <a href="http://www.hackontest.org/" title="Hackontest">«Hackontest»</a>. Dieser Programmier-Wettbewerb soll die Weiterentwicklung und auch die Bekanntheit von Open Source-Software (OSS) fördern und das Verständnis über den Entwicklungsprozess stärken. Finanziert wird der Contest von übrigens von Google. Das Finale findet am 24./25. September im Rahmen der <a href="http://www.openexpo.ch/" title="OpenExpo">OpenExpo</a> 2008 in Zürich statt. Dort werden die drei Gewinner in einem 24 Stunden-Programmiermarathon gegeneinander antreten.</p><p>Anfang April wurde die erste Phase des Wettbewerbs gestartet. Entwickler und Anwender von OSS können ihre Wünsche für neue Features ihrer bevorzugten Anwendungen einreichen. In dieser Phase können bereits auch Kommentare und Bewertungen abgegeben werden. Schon registriert sind Projekte unter anderem für OpenOffice, Ubuntu oder phpMyAdmin. Nach dem Ende dieser ersten Phase am 1. August wird dann eine Experten-Jury die drei besten Teams auswählen. Diese treten dann im September anlässlich der OpenExpo gegeneinander an. Den Siegern winken Preisgelder in der Höhe von 8'500 Dollar.</p><p>Quellen: inside-it.ch, infoweek.ch</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Thu, 17 Apr 2008 14:04:17 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/open-source/open-source-programmiermarathon/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/open-source/open-source-programmiermarathon/</guid></item><item><title>Social Networks im Trend</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/holding_hands.jpg" alt="Beliebte Communities im Netz" /><br /><em>Social Networks und Communities liegen im Trend. (stock.xchng)</em></p><p>Etwa ein Drittel der Unternehmen des Wirtschaftszweigs «Dienstleister der Informationsgesellschaft» setzt mindestens eine Social Software-Anwendung zur internen oder externen Kommunikation mit Mitarbeitern oder Kunden ein. Die Palette der möglichen Anwendungen reicht von Diskussionsforen über Online Communities bis zu Wikis oder Blogs. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (<a href="http://www.zew.de/" title="ZEW">ZEW</a>) in Zusammenarbeit mit der <a href="http://www.creditreform.de/" title="creditreform">creditreform</a>. In einer weiteren Studie hat die Wirtschaftsprüferin PricewaterhouseCoopers (<a href="http://www.pwc.de/" title="PwC">PwC</a>) herausgefunden, dass die Nutzer von sozialen Netzwerken ausgesprochen treue Seelen sind und für immer Mitglied in ihrer bevorzugten Community bleiben wollen.</p><p>Die «Dienstleister der Informationsgesellschaft», die sich durch eine hohe IKT-Intensität auszeichnen und etwa acht Prozent zur deutschen Bruttowertschöpfung beitragen, nutzen in erster Linie Online Communities, so <a href="http://www.zew.de/de/topthemen/meldung_show.php?LFDNR=960&KATEGORIE=37" title="Medienmitteilung ZEW">die Studie der ZEW</a>. Etwa 20 Prozent der Unternehmen, die Social Software einsetzen, greifen auf diese Anwendung zurück. An zweiter Stelle in der Rangfolge stehen Diskussionsforen (etwa 15 Prozent). Jeweils an die zehn Prozent der Unternehmen nutzen Wikis oder arbeiten mit Gruppenarbeitsplattformen. Blogs und sonstige Social Software-Anwendungen werden dagegen eher selten eingesetzt.</p><h4>Kommunikation und Knowledge Management dominieren</h4><p>Betrachtet man die beiden Teilsektoren IKT-Dienstleister und «wissensintensive Dienstleister» (z.B. Unternehmensberatung oder Werbung), ergibt sich ein geteiltes Bild. Während etwa 45 Prozent der IKT-Dienstleister mindestens eine Social Software-Anwendung nutzen, trifft dies nur auf etwa 29 Prozent der wissensintensiven Dienstleister zu. Communities werden von beiden Teilsektoren am häufigsten eingesetzt.</p><p>Social Software wird von allen am häufigsten für die externe Kommunikation (etwa 50 Prozent) eingesetzt, gefolgt vom internen Wissensaustausch (etwa 45 Prozent) und der internen Kommunikation (etwa 42 Prozent). Für den Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen wird in etwa 39 Prozent der Unternehmen Social Software verwendet. Eine eher untergeordnete Rolle beim Rückgriff auf Social Software-Anwendungen spielen die Bearbeitung gemeinsamer Projekte mit anderen Unternehmen oder freien Mitarbeitern (etwa 26 Prozent), die effizientere Gestaltung von Geschäftsprozessen (etwa 22 Prozent), die Anregung zur Innovation (etwa 21 Prozent) und die Produktwerbung (etwa 11 Prozent).</p><p>IKT-Dienstleister legen ihr Schwergewicht auf die externe Kommunikation (ca. 56 Prozent), während bei den «wissensintensiven Dienstleistern» vor allem die interen Kommunikation (rund 53 Prozent) im Vordergrund steht.</p><h4>Nutzer binden sich lebenslang an ihr Social Network</h4><p>85 Prozent der Deutschen, die oft im Internet surfen, sind selbst Mitglied in Social Networks. Dies geht aus der Studie <a href="http://www.pwc.de/portal/pub/!ut/p/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4p3NgsASZnFG8Q76kfCRHw98nNT9YP0vfUD9AtyI8odHRUVARB3vvI!/delta/base64xml/L3dJdyEvd0ZNQUFzQUMvNElVRS82X0JfQ0VS?siteArea=49c4e4a420942bcb&content=e51fa203db61223&topNavNode=49c4e4a420942bcb" title="Medienmitteilung PwC">«Web 2.0 - Soziale Netzwerke»</a> der PwC hervor.  70 Prozent der Nutzer von Social Networks wollen dabei für immer Mitglied in ihrer bevorzugten Community bleiben. Die Attraktivität eines Netzwerkes hängt einerseits vom Preis und andererseits davon ab, wie intensiv sich die User durch eigene Beiträge an der Communtiy beteiligen. Die allgemeine Akzeptanz der Plattformen ist sehr hoch, solange die Mitgliedschaft nichts kostet. Im Zuge der Studie bezeichneten sich immerhin 82 Prozent der Befragten als «aktiv» und 32 Prozent sprachen sogar von einem «hohen Aktivitätsniveau». Am häufigsten werden Beiträge mit persönlichen Inhalten erstellt - darunter das Hochladen von Fotos, Kommentar-Postings sowie Artikel in Foren oder Blogs.</p><h4>First Mover beherrschen den Markt</h4><p>Generell erfolgreich sind jene Social Networks, die einen Gedanken oder eine Idee als erste aufgreifen. Sie schöpfen meist die breite Masse ab, die Nachkommenden haben es schwerer, ein grosses Publikum zu generieren und müssen sich oftmals Nischen suchen. First Mover kann in diesem Zusammenhang auch heissen, die schnellste <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Copycat" title="Copycat - Wikipedia EN">Copycat</a> im eigenen Land zu sein: Die Erfolge von StudiVZ oder Xing gegenüber den amerikanischen Vorbilder Facebook und LinkedIn <a href="http://www.wortgefecht.net/netzkultur/web-zwo-null/" title="Web Zwo Null">sprechen Bände</a>.</p><p>Quellen: zew, pwc, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Wed, 16 Apr 2008 11:00:03 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/social-networks-im-trend/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/social-networks-im-trend/</guid></item><item><title>Vielfalt am Leser vorbei</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/leserbindung.jpg" alt="Leserbindung - Get Connected!" /><br /><em>Interaktion bringt Leserbindung. (stock.xchng)</em></p><p>Eine Studie von <a href="http://www.sevenoneinteractive.de/" title="SevenOne Interactive">SevenOne Interactive</a> hat ergeben, dass sich der deutsche Durchschnittsuser nur auf ungefähr acht Webseiten regelmässig aufhält. Die enorme Vielfalt des Internets wird von den Nutzern also nur zu einem kleinen Teil regelmässig wahrgenommen. Bei der Auswahl dieser acht Favoriten, dem so genannten <a href="http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/relevant-set/relevant-set.htm" title="Relevant Set - Wirtschaftslexikon24">Relevant Set</a> (auch <em>evoked set</em> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evoked_set" title="Berücksichtigungsfeld - Wikipedia DE">Berücksichtigungsfeld</a>), spielen - wenig überraschend - Geschlecht und Alter der Nutzer eine wichtige Rolle. Das Hochtreiben der Sichtbarkeit der eigenen Präsenz im Netz durch SEO und SEM oder <a href="http://www.readers-edition.de/2007/06/13/erfolg-mit-social-media-marketing" title="Erfolg mit Social Media Marketing">Social Media Marketing</a> alleine genügt also auf die Dauer nicht. Kunden- bzw. Leserbindung heisst das Zauberwort.</p><p>Männer besuchen offenbar mehr Angebote als Frauen: So riefen männliche deutsche Internetnutzer durchschnittlich 9.4 Seiten regelmässig auf, Frauen hingegen nur 6.1. Die Gruppe mit dem grössten Portfolio sind Männer im Alter von 30 bis 39 Jahren. Sie besuchen regelmässig 11.7 Webseiten. Frauen im Alter von 14 bis 29 Jahren im Kontrast dazu nur 5.7. Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren sind mit 5.8 Seiten ebenfalls in ihrer Favoritenliste recht eingeschränkt.</p><h4>Vieles wird nur ausprobiert</h4><p>Die grössten Chanchen - und Mittel- haben starke Marken. Sie können sich in der Favoritenliste der deutschen Internet-Nutzer bevorzugt etablieren. Der Sprung in die Präferenzenlisten der User ist nicht einfach. Zwar ist der deutsche Surfer recht neugierig und besuche ungefähr 17 neue Seiten im Monat, wird dann aber nur sehr selten zum treuen Besucher. Männer sind auch neugieriger: mit durchschnittlich 20.8 neubesuchten Seiten liegen sie auch hier vor den Frauen mit 13 Erstbesuchen.</p><h4>Social Media erhöht Lesertreue</h4><p>Bereits letzten Herbst hat eine amerikanische Studie herausgefunden, dass <a href="http://www.wortgefecht.net/marktforschung/amerikas-blogleser/" title="Amerikas Blogleser">Blogleser loyale Leser sind</a>. Ganze 46 Prozent der Amerikaner, die Blogs lesen, sind auch loyale Leser. Sie kehren regelmässig zu ihren Lieblingsblogs zurück. Abgesehen davon, dass die Blogleser mehrheitlich jener demografischen Gruppe - männlich, 30 bis 39 Jahre alt - angehören, deren Relevant Set am grössten ist, erhöhen Social Media-Tools wie Blogs oder Wikis offenbar die Bindung mit den Lesern. Ein <a href="http://www.wortgefecht.net/kommunikationpr/5-tipps-zum-erfolg-mit-social-media/" title="5 Tipps zum Erfolg mit Social Media">gekonnter Einsatz</a> dieser Web 2.0-Anwendungen ist also unabdingbar.</p><p>Die Studie «Relevant Set im Internet» wurde im Auftrag von SevenOne Interactive vom Marktforschungsinstitut <a href="http://www.forsa.de/" title="forsa">forsa</a> auf Basis einer repräsentativen telefonischen Umfrage bei 1'009 Deutschen, die das Internet zu Hause nutzen, durchgeführt.</p><p>Quellen: SevenOne Interactive, ecin</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Tue, 15 Apr 2008 13:22:02 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/social-media/vielfalt-am-leser-vorbei/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/social-media/vielfalt-am-leser-vorbei/</guid></item><item><title>So kommunizieren wir in 25 Jahren</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/razor3d.jpg" alt="Radio" /><br /><em>Wird das 3D-Internet Realität? Oder doch nicht? (razor3d.de)</em></p><p>3D-Internet mit Hologrammen, superschnelle Quantencomputer oder Brillen, die Bilder vom PC oder Fernseher direkt ins Auge projizieren - Visionen für Informations- und Kommunikationstechniken (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IKT" title="IKT - Wikipedia DE">IKT</a>) der Zukunft gibt es zuhauf. Doch welche lassen sich in den nächsten 25 Jahren wirklich umsetzen? Darüber haben sich Experten nun verständigt und in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Delphi-Methode" title="Delphi-Methode - Wikipedia DE">Delphi</a>-Studie «Zukünftige Informations- und Kommunikationstechnologie» (<a href="http://www.fazit-forschung.de/fileadmin/_fazit-forschung/downloads/FAZIT_Kurzbericht_Delphi.pdf" title="Kurzbericht PDF">Kurzbericht</a> | <a href="http://www.fazit-forschung.de/fileadmin/_fazit-forschung/downloads/PM_Delphi3.pdf" title="Medienmitteilung (PDF)">Medienmiteilung</a>) ihre Zukunftsthesen auf Realisierbarkeit und Wirkung auf die Gesellschaft bewertet und gebündelt.</p><p>Hier einige der Thesen kurz zusammengefasst: Die Experten erwarten einen neuen IT-Boom für das Jahr 2017, der durch die starke Nachfrage nach IKT-Anwendungen in den Branchen Gesundheit, Wellness und Tourismus ausgelöst werden soll. Frühestens in zehn Jahren könnte die Hälfte der kleinen und mittelständischen Unternehmen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web" title="Semantisches Web - Wikipedia DE">semantische Technologien</a> breit einsetzen. Dies halten 13 Prozent der Experten für möglich. Die Experten schätzen, dass zu dieser Zeit drahtlose portable Übertragungstechnologien, wie beispielsweise wLAN bei stationärer Nutzung Datenraten von bis zu einem Gbit/s erreichen könnte.</p><h4>User Generated Content wird das Netz dominieren</h4><p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/ikt_ugc.jpg" class="imgCenter_nb" alt="UGC wird dominieren" /></p><p>Ebenfalls zehn Jahre könnte es dauern bis 80 Prozent der Inhalte des Internets als nutzergenerierter Content als Plattformen für Communities und als Online-Foren bereitgestellt werden. Obwohl eine Konvergenz von Geräten und Diensten bereits in den nächsten Jahren möglich ist, stehen wirtschaftliche Interessen der Anbieter dieser Konvergenz noch entgegen. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge" title="Internet der Dinge - Wikipedia DE">«Internet der Dinge»</a> («Internet of Things»), also die elektronische Vernetzung von Gegenständen des Alltages, wird in nicht allzu ferner Zukunft für machbar gehalten. Als Haupthindernis werden die Kosten genannt, Einfluss habe aber auch der Datenschutz.</p><p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/ikt_hindernisse.jpg" class="imgCenter_nb" alt="Hindernisse bei der Realisierung" /></p><p>Die Studie kann man <a href="http://www.fazit-forschung.de/delphi3.html" title="Studie (PDF) herunterladen">hier kostenlos herunterladen</a>.</p><p>Quellen: Fraunhofer, ecin</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Mon, 14 Apr 2008 16:41:22 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/marktforschung/so-kommunizieren-wir-in-25-jahren/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/marktforschung/so-kommunizieren-wir-in-25-jahren/</guid></item><item><title>E-Readiness 2008: Schweiz top</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/e-readiness_title.jpg" alt="E-Readiness" /><br /><em>Schweiz führend in der IT-Fitness (IBM)</em></p><p>Die DACH-Region liegt unter 70 Ländern im Bereich der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E-readiness" title="E-Readiness - Wikipedia EN">E-Readiness</a> im erweiterten Spitzenfeld, absolut spitze sind derzeit die USA. Das geht aus dem <a href="http://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/23872.wss" title="Medienmitteilung IBM">«E-Readiness Ranking 2008»</a> hervor, dass die Economist Intelligence Unit (<a href="http://www.eiu.com/" title="EIU">EIU</a>) mit Unterstützung von IBM erstellt hat. E-Readiness ist eine Summe von Eigenschaften, die darstellen, wie gut der Umgang mit elektronischen Medien in einem Land ausgeprägt ist. Das Gesamtbild aus der Bewertung von sechs Einzelkategorien gibt Aufschluss darüber, wie gut Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) eines Landes zum Wohle von Wirtschaft und Gesellschaft genutzt werden kann.</p><p>Europäische Spitzennation im Gesamtranking ist in diesem Jahr Schweden, das sich wie 2007 auf dem dritten Platz behaupten konnte. An zweiter Stelle liegt nunmehr Hong Kong, den Spitzenplatz nehmen die USA ein. Das immer wieder angesprochene Problem einer mangelnden Breitbandpenetration in den USA macht sich dabei in der Studie kaum bemerkbar, die USA erreichen auch in der Kategorie Infrastruktur den 7. Rang.</p><h4>Schweiz spitze, aber leicht zurückgefallen</h4><p>Österreich erreicht Rang zehn unter den 70 untersuchten Staaten und überholt damit etwa Finnland. Auch Deutschland konnte sich im aktuellen Ranking verbessern und belegt direkt hinter Finnland nunmehr Rang 14. Die Schweiz kann sich trotz leichtem Abrutschen in den Top Ten halten und ist in der Kategorie der IKT-Infrastruktur sogar Weltspitze. In der DACH-Region ist sie mit Gesamtrang neun immer noch führend. Neben Finnland ist auch Dänemark, im Vorjahr an der Spitze des Rankings, zurückgefallen. Dafür macht die Studie speziell einen Rückgang bei IKT-Investitionen verantwortlich.</p><p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/e-readiness08.jpg" class="imgCenter" alt="E-Readiness Ranking" /></p><p>Fast 100 quantitative und qualitative Kriterien, geordnet in sechs Kategorien, flossen in das Ranking mit ein. Die sechs Kategorien (mit der Gewichtung in Prozent) sind: <em>connectivity and technology infrastructure</em> (20%), <em>business environment</em> (15%), <em>social and cultural environment</em> (15%), <em>legal and policy environment</em> (10%), <em>government policy and vision</em> (15%) und <em>consumer and business adoption</em> (25%). Als Quellen dienten u.a. Daten der EIU, der Weltbank und der World Intellectual Property Organisation (WIPO). Der ganze Report kann <a href="http://www.eiu.com/site_info.asp?info_name=ibm_ereadiness&page=noads" title="Studien-Download (PDF)">hier kostenlos als PDF</a> heruntergeladen werden.</p><p>Quellen: IBM, EIU, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Fri, 11 Apr 2008 11:54:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/e-readiness-2008-schweiz-top/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/netzkultur/e-readiness-2008-schweiz-top/</guid></item><item><title>Online-Werbung wächst weiter</title><description><![CDATA[<p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/blahblah.jpg" alt="BlahBlah" /><br /><em>Online-Werbung nimmt auch in Deutschland weiter zu (gingersnap.org)</em></p><p>Der deutsche Online-Werbemarkt hat <a href="http://www.bitkom.org/51511_51502.aspx" title="Medienmitteilung BITKOM">einen erfolgreichen Start</a> ins Jahr 2008 hingelegt. Wie aktuelle Erhebungen des Marktforschungsinstituts <a href="http://www.media-control.de/thomson-media-control.html" title="Thomson Media Control">Thomson Media Control</a> im Auftrag des Branchenverbandes <a href="http://www.bitkom.org/" title="BITKOM">BITKOM</a>  zeigen, verzeichnete die Online-Werbung im ersten Quartal ein Umsatzplus von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kommunikations- sowie die Internetbranche selbst sind derzeit die stärksten Werbetreibenden im Netz und sorgen für ein kräftiges Wachstum. Insgesamt lagen die Umsätze im ersten Quartal 2008 bei 305 Mio. Euro. Im Vorjahr betrug das Marktvolumen erst 174 Mio. Euro. Schon im vergangenen Jahr hatte der deutsche Internet-Werbemarkt ein Rekordhoch erreicht. Die Umsätze waren auf 976 Mio. Euro geklettert - ein Zuwachs von 103 Prozent im Vergleich zu 2006.</p><p>Grafische Internet-Werbung bleibt weiterhin gefragt, egal, ob es sich um Banner, vielfach totgesagte Pop-Ups, gesponserte Webseiten oder Video-Ads handelt. Allein die Telekommunikations- und Internetbranche gab in den ersten drei Monaten des Jahres rund 77 Mio. Euro dafür aus. Dahinter folgen Handels- und Versandhäuser, die 65 Mio. Euro investierten. Medien- und Unterhaltungsunternehmen kamen auf Online-Werbeinvestitionen in der Höhe von 34 Mio. Euro, Banken und Finanzdienstleister investierten 27 Mio. Knapp dahinter liegt derzeit die Tourismus- und Gastronomiebranche mit 26 Mio. Euro.</p><p><img src="http://www.wortgefecht.net/img/online_ad_bitkom.jpg" alt="BITKOM" /></p><p>Der Markt für Online-Werbung wächst stark, eine Stagnation ist auf längere Sicht kein Thema. Das Gros der Werbe-Umsätze wird derzeit noch von einigen wenigen Branchen gemacht. Aber immer mehr Branchen entdecken das Internet als Werbeträger. Wie in der klassischen Werbung ist auch im Internet die Reichweite innerhalb der Zielgruppe entscheidend. Der grosse Vorteil der Werbung im Internet ist, dass sich die Zielgruppen wesentlich genauer definieren lassen.</p><p>Quellen: BITKOM, pte</p>]]></description><dc:creator>Michael Gisiger</dc:creator><pubDate>Thu, 10 Apr 2008 13:11:00 +0000</pubDate><link>http://www.wortgefecht.net/marktforschung/online-werbung-waechst-weiter/</link><guid>http://www.wortgefecht.net/marktforschung/online-werbung-waechst-weiter/</guid></item></channel></rss>