High Five per USB

Denkt man an Social Networking, denkt man nicht zuerst an Pandas, Aliens, Bienen oder an ein Skelett. Es sei denn, man nennt einen so genannten Poken sein Eigen. Ein Poken ist eine kleine Figur, die sowohl über einen USB-Anschluss wie auch über einen RFID-Chip verfügt. Über den RFID-Chip kann man mit anderen Poken via Funkverbindung die eigenen Social Networking-Angaben austauschen. Nach einem Treffen in der realen Welt kann man sich so ganz einfach auch virtuell vernetzen. Die Daten lassen sich anschliessend zuhause am eigenen PC via USB auslesen.

Die ausgetauschten Daten wandern von dort in die persönliche Poken-Datenbank unter doyoupoken.com. Die Seite ist kein eigenes weiteres soziales Netzwerk, sondern so etwas wie ein elektronisches Adressbuch. So kann man sich ganz einfach über Twitter, Xing, Facebook und viele weitere Netzwerke verbinden.
Für den Fall, dass man nicht von Anfang an seine gesamten Daten freigeben will, verfügt ein Poken auch über einen «Ghost Mode»: Durch einfaches Drücken des Knopfs auf dem Poken werden nur noch bestimmte Daten weitergegeben. Jeder Poken kann bis zu 64 Kontakte speichern, bevor er wieder an einen PC angeschlossen werden will. Der Poken benachrichtigt den Benutzer übrigens, wenn der Speicher voll zu werden droht.
Ein Schweizer Erfolg
Hinter den Poken steht das gleichnamige Schweizer Unternehmen aus Lausanne. Ein einzelner Poken kostet CHF 24.90 und kann unter anderem bei Manor, in den Metro Boutiquen, BIG, Dolmetsch sowie online auch bei geschenkidee.ch oder doyoupoken.com gekauft werden. Auf doyoupoken.com kann man übrigens auch ein 12-Pack Poken für CHF 180.- erwerben. In den Niederlanden gehen derzeit bereits mehrere hundert Poken täglich über den Ladentisch.
Biene, Panda oder Alien für Dich!
Wer gerne mit einem eigenen Poken herum experimentieren möchte, kann hier beim Wortgefecht einen gewinnen. Wir verlosen drei Pokens - eine Biene, einen Panda und einen Alien - unter unseren Lesern. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist dem Twitter-User @wortgefecht zu followen und ihm anschliessend eine Direct Message zu senden. Die ersten drei neuen Follower erhalten anschliessend einen Poken zugesandt. Es gilt: first come, first serve. Viel Erfolg!
» Drucken 09.02.2009 21:28
Liliana on 10.02.2009 17:14
Gab es so einen Ansturm dass die direct message Funktion ausgeschaltet wurde? Ich wäre wahrscheinlich eh zu spät, aber hätte die Möglichkeit eben auch gar nicht - ich kann nur blocken :(
gis on 11.02.2009 11:04
@Liliana: Nein, Du warst nicht zu spät ;) Infos folgen!






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