Am Tropf der Genossen
In seiner aktuellen Medienkolumne in der «Weltwoche» legt Zimmermann einmal mehr interessante Zahlen auf den Tisch. Die beiden grössten Werbeauftraggeber der Printmedien in der Schweiz sind Genossenschaften, nämlich die beiden Detailhändler Migros (145.7 Mio. CHF im 1. Halbjahr 2007) und Coop (101.8 Mio. CHF). Die nicht genannte Nummer drei gab im selben Zeitraum nur noch 31.1 Mio. CHF für Werbung aus. Zimmermann folgert daraus lakonisch:
«Heute wollen wir einmal die beiden wichtigsten Männer der Schweizer Medienindustrie vorstellen. Sie heissen Herbert Bolliger und Hansueli Loosli.»
» Kommentare (0) | 09.08.2007 11:43
Corporate Blog outsourcen
Darüber, dass um Kosten zu sparen, schon mal die Lokalredaktion nach Indien outgesourct wird, darüber habe ich hier (und hier in der «Readers Edition») berichtet. Viele Unternehmen delegieren die meisten Kommunikationsaufgaben ebenfalls an Agenturen und andere spezialisierte Dienstleister. Warum also nicht auch das Führen des eigenen Corporate Blogs auslagern? Diese Meinung jedenfalls vertritt Jeremy Wright, Verfasser des englischen Fachbuchs «Blog Marketing» - also gewissermassen das englischsprachige Pendant zu Klaus Eck mit seinem «Corporate Blogging»
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» Kommentare (2) | 06.08.2007 14:08
Heuchlerische Selbstzensur
In seiner aktuellen Kolumne in der «Weltwoche» nimmt sich Zimmermann wieder einmal ein aktuelles Thema vor: Die heuchlerische Selbstzensur einiger Medien im Zusammenhang mit der Tour de DopingFrance. Als Aufhänger dient ihm dabei die Blattlinie des «Tages-Anzeigers», der ganz klar für eine Drogenlegalisierung eintritt (was in meinen Augen - das nur so am Rande - auch richtig ist; aber das tut hier nichts zur Sache):
«In der Drogenpolitik belehrt uns der Tages-Anzeiger über 'den Widerspruch einer Leistungsgesellschaft, die legale Drogen wie Nikotin und Alkohol als Genussmittel verharmlost und illegale Substanzen als Suchtmittel diabolisiert'. Der Tages-Anzeiger weiss aber auch: 'Drogenpolitik ist keine Frage der Moral.' Und es erkennt das Blatt: 'Die Doktrin der suchtfreien Gesellschaft ist eine Illusion.'»
» Kommentare (0) | 02.08.2007 16:31
Schweizer Sonderweg?
Zimmermanns Medienkolumne in der aktuellen «Weltwoche» befasst sich einmal mehr mit der Schweizer Medienpolitik. Genauer mit Bundesrat Leuenbergers Medienpolitik. Hintergrund ist die Neu-Ausschreibung der Konzessionen für die privaten TV- und Radiostationen:
«Im August wird der Staat die Konzessionen für die 55 privaten TV- und Radiosender neu ausschreiben. [...] Die simple Ankündigung ist im Grunde eine Ungeheuerlichkeit. In der Schweiz legt also der Zentralstaat fest, dass es genau 55 TV- und Radiosender geben darf. Es darf nicht 54 geben, und es darf nicht 56 geben. [...] Weltweit wird dereguliert, überall fallen in der Wirtschaft die staatlichen Lenkungsmechanismen. In unseren Medien geht es in die andere Richtung. Der Regulator kann sich richtig austoben. Wollten wir es böse sagen, ginge die Schweiz medienpolitisch in Richtung Russland und Venezuela.»
» Kommentare (0) | 26.07.2007 07:44


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