Pulitzer-Preis für Bradbury
Ray Bradbury (Wikipedia)
Der Autor Ray(mond Douglas) Bradbury erhielt gestern im Rahmen der diesjährigen Pulitzer-Preis-Verleihung eine besondere Ehrung für sein Lebenswerk. Die Preisverleihung fand in New York statt. Diese besonderen Ehrungen werden nur unregelmässig im Rahmen der Pulitzer-Preis-Verleihung vergeben, etwa im Jahr 1999 posthum an Duke Ellington.
Schon mit elf Jahren schrieb Ray Bradbury seine ersten Geschichten, 1938 wurde die erste schliesslich gedruckt. Den Durchbruch als Science-Fiction-Autor stellte die Veröffentlichung der «Mars-Chroniken» 1950 dar. Seine bekannteste Zukunftsvision, «Fahrenheit 451»
, folgte 1953.
Als preisgekrönter Autor mit schier unermesslicher Schöpfungskraft hat Ray Bradbury an die 500 Kurzgeschichten, Romane, Bühnenstücke und Gedichte geschrieben. Daneben bearbeitete und schrieb er Drehbücher wie das zu John Hustons «Moby Dick»-Verfilmung. Ausserdem wurden mehrere seiner Bücher verfilmt, z.B. «Fahrenheit 451»
von François Truffaut. Ray Bradbury lebt heute in Los Angeles.
» Kommentare (0) | 22.05.2007 08:50
Gordon Gekko is back!

Alle, die jetzt nicht wissen, worum es geht, sind entweder zu jung - oder haben sonst keine Ahnung von nichts. Hier und hier werden Sie geholfen.
» Kommentare (1) | 09.05.2007 09:30
Paul Watzlawick gestorben
Der bekannte österreichische Psychologe und Kommunikationswissenschafter Paul Watzlawick ist tot. Er verstarb bereits am vergangenen Samstag nach schwerer Krankheit im Alter von 85 Jahren in seiner kalifornischen Wahlheimat Palo Alto.

Paul Watzlawick
(Wikipedia)
Watzlawick wurde am 25. Juli 1921 im österreichischen Villach geboren. Er studierte Philosophie und Sprachen in Venedig, wo er 1949 promovierte. Anschliessend bildete er sich in Zürich am C. G. Jung-Institut in Psychotherapie weiter und schloss mit dem Analytikerdiplom 1954 ab. Von 1957 bis 1960 lehrte er als Professor für Psychotherapie in El Salvador. Ab 1960 war Watzlawick Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto und lehrte ab 1967 ebenda an der Universität Stanford. Kommunikations- und Medienwissenschaftern ist er vor allem wegen seines metakommunikativen ersten Axioms «Man kann nicht nicht kommunizieren» seiner auf fünf pragmatischen Axiomen aufbauenden Kommunikationstheorie ein Begriff.
Zu seinen bekanntesten Werken gehörte der Bestseller «Anleitung zum Unglücklichsein» von 1983 und das kommunikationswissenschaftliche Werk, gemeinsam mit Don D. Jackson und J. H. Beavin, «Menschliche Kommunikation»
aus dem Jahr 1969.
Quellen: dpa, kleinreport
+++ Nachtrag vom 04.04.07
Eine Zusammenfassung der Nachrufe in der Presse findet sich hier bei Side Effects.
» Kommentare (0) | 03.04.2007 09:06






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