PDF: Initiative für Adobe-Alternativen

Wer kennt das PDF-Dokumentenformat (Portable Document Format) nicht? Es ist ein weit verbreitetes Format für den Austausch formatierter Dokumente, d.h. diese Dokumente werden auf allen Geräten genau gleich angezeigt. PDF-Dateien sind also sehr praktisch, wenn es darum geht, aufwändigere Dokumente zu verbreiten; zum Beispiel ganze Magazine. Was viele jedoch nicht wissen: Es existieren verschiedene Versionen, von denen manche ein offener Standard, viele durch die «International Organization for Standardization» (ISO) anerkannt, einige jedoch auch mit Softwarepatenten belastet sind. Zudem benutzen die allermeisten User (immer noch) die Programme, die die Entwicklerin von PDF, Adobe, zur Verfügung stellt. Die «Free Software Foundation Europe» (FSFE) hat nun gestern eine Initiative gestartet, die dem Abhilfe schaffen will.
Auf der Seite PDFreaders.org will die FSFE die Verbreitung von alternativer Lesesoftware für PDF-Dokumente vorantreiben. Man findet dort darum unter anderem eine Liste von freier Software, die auf den gängigen Betriebssystemen funktioniert. Darüber hinaus stellt die FSFE eine Fülle von Informationen rund um das PDF-Dokumentenformat zur Verfügung. Wer PDF-Dateien auf seiner Seite anbietet, der findet hier auch Alternativen zu den «Get Acrobat Reader»-Buttons:
Warum Open Source?
Jan-Hendrik Peters, zuständiger Projektkoordinator bei der FSFE, bringt es auf den Punkt: «Freie Software gibt uns die Kontrolle über die Software, die wir benutzen. Offene Standards sichern wiederum die Kontrolle über unsere Daten und erlauben die Implementierung des Formats durch verschiedene Anbieter.» Transparente Formate geben dem Benutzer die Kontrolle zurück und helfen ihm auch, die Privatsphäre zu schützen.
Übrigens, am 25. März ist der zweite «Document Freedom Day» (DFD09).
Quellen: fsfe, pte
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Drucken | 03.02.2009 14:46


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