IBM will weg von Windows

IBM will Desktop-PCs mit Open Source für Geschäftskunden forcieren. (IBM)
Anlässlich der «LinuxWorld Conference», die Anfang Monat in San Francisco stattfand, sprach Bob Sutor, seines Zeichens Vice President of Open Source and Standards bei IBM, Klartext: «Hört auf, Windows aus 2001 zu kopieren.» Sutor ist der Meinung, dass sich die grafischen User-Interfaces (GUIs) für Linux weniger an Windows orientieren sollten. Dahinter steckt die Auffassung, dass die Benutzeroberflächen nicht das Optimum darstellen, sondern sich am Beispiel Windows orientieren. Nur wenn sich die Entwickler vom vermeintlichen Vorbild Windows lösen, sei eine optimale Benutzerfreundlichkeit zu erreichen. Die Aussagen kommen knapp nach der Ankündigung, dass IBM gemeinsam mit Ubuntu-Unterstützer Canonical, Novell und Red Hat Linux auf Business-PCs forcieren und damit Windows Konkurrenz machen will.
» Kommentare (0) | 12.08.2008 12:21
OpenOffice ausgezeichnet

Anlässlich der Open-Source-Konferenz OSCON 2008 hat das Open-Source-Portal SourceForge zum dritten Mal seine jährlichen «Community Choice Awards» vergeben. Erstmals konnten auch solche Projekte nominiert werden, die nicht auf SourceForge gehostet werden. Davon konnte besonders das freie Office-Paket OpenOffice profitieren, das von über 150'000 Abstimmenden als «Bestes Projekt» gewählt und in zwei weiteren Kategorien, «Bestes Projekt für Firmen» und «Bestes Projekt für Bildungsinstitutionen», ausgezeichnet wurde. Einige der Kategorien beim Wettbewerb waren wohl als Seitenhieb auf geschlossene Software gedacht: Grösster Sponsor der Awards war ausgerechnet Microsoft.
» Kommentare (0) | 04.08.2008 11:26
Zwei Jahre Open Source in München

Das Linux-Projekt Wienux in Wien erlitt kürzlich einen Rückschlag. Anders ist die Situation in München, wo das zweite grosse Projekt zur Einführung von Linux und Open Source-Software in der Verwaltung nun mittlerweile seit zwei Jahren läuft. Ziel des ambitionierten LiMux-Projekts ist es, den gesamten Verwaltungsapparat auf freie Software umzustellen. Laut der Münchner Stadtverwaltung macht man dabei grosse Fortschritte.
» Kommentare (0) | 11.07.2008 08:44
Open Source in KMU

Die Bedeutung von Open Source im Mittelstand wächst. (cnet)
Die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne aus Glashütte hat sich kürzlich für eine offene ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) entschieden, die auf der offenen Plattform bäurer open access (boa) von Sage bäurer basiert. In Glashütte steuern nun 70 Benutzer die kritischen Geschäftsprozesse mit der Open Source-Lösung. Alle branchenspezifischen Anforderungen wie zum Beispiel im Service, im Vertrieb, im Einkauf, im Lager oder auch in der gesamten Fertigung werden berücksichtigt. Die Vorteile einer quelloffenen der Lösung liegen auf der Hand: Es werden nahezu alle Betriebssysteme, Datenbanken und Office-Pakete unterstützt. Zudem ist die Software webbasiert, die Mitarbeiter können also zeit- und ortsunabhängig darauf zugreifen.
» Kommentare (3) | 07.07.2008 09:25


Das Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.