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Open Source in KMU

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Die Bedeutung von Open Source im Mittelstand wächst. (cnet)

Die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne aus Glashütte hat sich kürzlich für eine offene ERP-Lösung (Enterprise Resource Planning) entschieden, die auf der offenen Plattform bäurer open access (boa) von Sage bäurer basiert. In Glashütte steuern nun 70 Benutzer die kritischen Geschäftsprozesse mit der Open Source-Lösung. Alle branchenspezifischen Anforderungen wie zum Beispiel im Service, im Vertrieb, im Einkauf, im Lager oder auch in der gesamten Fertigung werden berücksichtigt. Die Vorteile einer quelloffenen der Lösung liegen auf der Hand: Es werden nahezu alle Betriebssysteme, Datenbanken und Office-Pakete unterstützt. Zudem ist die Software webbasiert, die Mitarbeiter können also zeit- und ortsunabhängig darauf zugreifen.

Die Integration von Open Source-Systemwelten gewinnt gerade für international tätige Unternehmen aus dem Mittelstand immer mehr an Bedeutung. Der wachsende Einfluss von Open Source (FOSS bzw. FLOSS) im Mittelstand wurde in den vergangenen Jahren immer wieder durch zahlreiche Studien verschiedener Marktforschungsunternehmen wie IDC oder TechConsult sowie der Europäischen Kommission oder des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) belegt.

Vorteile von Open Source für den Mittelstand

Durch den Verzicht auf langfristige Bindungen an proprietäre und lizenzkostenpflichtige Technologien oder Infrastrukturen bewahren sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die notwendige Flexibilität und Entscheidungsfreiheit. Zudem bietet der Wegfall der Lizenzgebühren einen finanziellen Vorteil und die Konkurrenzsituation am Markt garantiert auch reelle Preise. Der grösste Vorteil von Open Source für die meist auch lokal stark verankerten KMU ist jedoch die Möglichkeit, ebenfalls lokale Anbieter zu wählen. Damit stärken sie ihren lokalen Wortschaftskreislauf und die Nähe zum Kunden wird wieder zu einem entscheidenden Faktor.

Quellen: pte, iao u.a.

Nachtrag vom 08.07.08

Bei der im Post angesprochenen ERP-Lösung handelt es sich offenbar nicht um quelloffene Software (s. Kommentare, daher die Streichungen im Text). Da ist mir ein Lapsus bei der Recherche unterlaufen. Die allgemeinen Feststellungen über Open Source in KMU verlieren deswegen jedoch nicht ihre Gültigkeit. Ich entschuldige mich für diesen Fehler!

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» Drucken 07.07.2008. 09:25

DerInsider on 07.07.2008. 19:40

Der Artikel ist leider so nicht ganz richtig....

Wie unter http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=080701012&phrase=open%20source
zu lesen, hat das ERP-System eine offenen Open-Source-Architektur. Was aber nicht bedeutet das der Quellcode zur Verfügung steht!
Im Grunde genommen ist das einzige was an dieser Software Open Source ist, der Tomcat und die anderen Apache-Komponenten die enthalten sind. Business Logic und Plattform sind Closed Source.

Der kleine, aber feine Unterschied zwischen open und Open Source.... ein geschicktes Wortspiel von Sage bäurer, das den Kunden aber viel Geld kostet ;-)

DerInsider

gis on 08.07.2008. 00:29

Danke für diesen kleinen aber entscheidenden Hinweis! Offenbar ist mir da ein Fehler in der Recherche unterlaufen (wurde im Post korrigiert).

So oder so gelten jedoch meine allgemeinen Aussagen zum Thema Open Source und KMU weiterhin.

LD on 08.07.2008. 14:38

Dazu ein weiterer informativer Artikel "EU-Studie: Open Source ist gut für die Wirtschaft" bei "heise open".

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