Open Source im Aufwind

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Immer mehr Unternehmen setzen auch auf Open Source. (cnet)

Bereits 85 Prozent aller Unternehmen setzen Open Source Software (OSS) ein, Tendenz stark steigend. Ende 2009 wird sich in beinahe jeder Firma OSS im Einsatz befinden. Dies will eine Analyse von Gartner herausgefunden haben. Als Hauptgründe für den Open-Source-Einsatz werden von den befragten Unternehmen die geringeren Anschaffungs- sowie Gesamtkosten für den Betrieb der Software genannt. Zudem können neue Lösungen auf OSS-Basis rascher eingeführt werden, da umständliche Beschaffungsprozeduren und -richtlinien vermieden werden können.

Das Kostenargument müsse jedoch einer genaueren Betrachtung unterzogen werden, fordern die Gartner-Analysten. Freie Software heisst eben nicht in allen Fällen, dass es auch kostenlos ist und dadurch keine finanziellen Aufwände entstehen.

Fehlende Policy als Gefahr?

Gartner sieht in der starken Verbreitung jedoch auch Gefahren. 69 Prozent jener Unternehmen, die OSS in ihrem Betrieb verwenden, haben den Experten zufolge kein technisches Team, das sich um das Management der freien Software kümmern kann. Diese Unternehmen hätten auch kaum fixe Regeln für die Evaluation der Software. Eine Dokumentation ihres Einsatzes würde zumeist nicht geführt. Laut Gartner besteht dadurch die potenzielle Gefahr, beim Einsatz der Software Urheberrecht zu verletzen.

Diese kritische Haltung Gartners gegenüber der für die Open Source-Bewegung erfreulichen Entwicklung wurde in den Medien unterschiedlich gut aufgenommen. Cnet etwa schrieb, es müsse auch in Betracht gezogen werden, dass laut der Studie OSS mittlerweile gleich oft in unternehmenskritischen Bereichen eingesetzt wird wie im weniger geschäftsrelevanten Umfeld. Damit arbeite die Hälfte der IT-Welt mittlerweile mit Applikationen, die Gartner keinen Cent brächten.

Für die zugrundeliegende Umfrage hat Gartner 274 Unternehmen in den USA, Europa und Ostasien befragt.

Quellen: cnet, pte

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» Drucken 03.12.2008 12:08

LD on 03.12.2008 14:19

Anscheinend gehen die Meinungen über die Zukunft von OSS auseinander wie im Artikel "Open-Source als Geschäftsmodell gescheitert?" bei heise online zu lesen ist.

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