IBM will weg von Windows

IBM will Desktop-PCs mit Open Source für Geschäftskunden forcieren. (IBM)
Anlässlich der «LinuxWorld Conference», die Anfang Monat in San Francisco stattfand, sprach Bob Sutor, seines Zeichens Vice President of Open Source and Standards bei IBM, Klartext: «Hört auf, Windows aus 2001 zu kopieren.» Sutor ist der Meinung, dass sich die grafischen User-Interfaces (GUIs) für Linux weniger an Windows orientieren sollten. Dahinter steckt die Auffassung, dass die Benutzeroberflächen nicht das Optimum darstellen, sondern sich am Beispiel Windows orientieren. Nur wenn sich die Entwickler vom vermeintlichen Vorbild Windows lösen, sei eine optimale Benutzerfreundlichkeit zu erreichen. Die Aussagen kommen knapp nach der Ankündigung, dass IBM gemeinsam mit Ubuntu-Unterstützer Canonical, Novell und Red Hat Linux auf Business-PCs forcieren und damit Windows Konkurrenz machen will.
IBM und seine Partner haben im Rahmen der «LinuxWorld Conference» bereits angekündigt, Windows auf Desktops stärker Konkurrenz machen zu wollen. Durch die Verbindung des Open Source-Betriebssystems mit Office- und Groupware-Lösungen der IBM-Tochter Lotus Software wollen die Unternehmen speziell im Business-Segment Microsofts Vormachtstellung angreifen. Chancen für Linux sieht IBM nicht zuletzt aufgrund der schleppenden Annahme von Windows Vista im Unternehmensumfeld.
Quellen: ibm, pte
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