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Uhrenblog: So bitte nicht

Uhrenblog

Pünktlich zur Uhren- und Schmuckmesse «Baselworld», die heute beginnt, hat das «Bieler Tagblatt» einen Uhrenblog gestartet. Eigentlich eine gute Idee, ist doch Biel die Uhrenstadt. Und tatsächlich, neben dem zuständigen Redaktor Tobias Graden bloggen dort auch Jan Edöcs, CEO von «Milus» und Hans Erb, Autor des Tagblatts und Inhaber der «Uhrsachen» in Bern. So habe ich mich als bekennender Uhren-Fetischist auch gleich auf den neuen Blog gestürzt...

...und wurde bitter enttäuscht. Zwar sind die bisherigen Beiträge interessant zu lesen - aber die Technik. OK, man kann die Beiträge kommentieren, sogar anonym. Aber damit hat es sich dann auch. Keine Permalinks, keine leserfreundliche URL, offensichtlich auch kein Archiv. Nichts. Der Feed, den mein Firefox erkennt, ist der Feed der Online-News der Zeitung, nicht des Blogs. Es gibt nämlich keinen.

Aber man kann den Inhalt des Blogs via CFML auf der eigenen Seite einbinden. Hallo? Wieviele der BT-Leser können damit etwas anfangen? Schon mal darüber nachgedacht? Von den kläglichen Versuchen der traditionellen Medienhäuser, das Phänomen Blogs zu integrieren, ist der Uhrenblog wohl einer der schlechtesten. Schade, eigentlich.

+++ Nachtrag

Wie der Blog von Peter Bütikofer & Company (für Nicht-Szenemenschen: eine Schweizer PR-Bude) heute mit Bezug auf dieses Posting schreibt, interessiert sich die Uhrenbranche nicht für Corporate Blogging. Eine einzige, deutsche Marke bloggt. Eine Marktlücke? Ausser einigen privaten Blogs findet sich nichts.

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» Drucken 12.04.2007. 08:14

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