Suchmüde Surfer
Die Mehrheit der Benutzer von Suchmaschinen in den USA erleben regelmässig eine so genannte Suchmaschinenmüdigkeit (search engine fatigue). Diese entsteht, weil die User nicht innert nützlicher Frist Resultate in der geforderten Qualität erhalten. Verstärkt wird der Eindruck einer Langsamkeit durch die fortschreitende Verbreitung von Breitbandanschlüssen. «What was once fast is now slow», kommentiert ein Analyst bei eMarketer die Strudie von Kelton Research.

Wie die Grafik oben zeigt, ist die Suchmüdigkeit kein neues Phänomen. Bereits im Juli 2006 konstatierte eine Studie von ROI Research, dass rund 36 Prozent der erwachsenen US-Internetnutzer die Suchmaschine wechseln, wenn die Resultate nicht in der gewünschten Qualität geliefert werden. Die technischen Verbesserungen der Suchmaschinen vergrössern zudem ständig die Erwartungshaltung der Benutzer. So gesehen ist die Suchmüdigkeit durchaus auch ein Indikator für den Erfolg der Suchmaschinen.
Quelle: eMarketer
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Drucken | 25.10.2007 08:44
LD on 28.10.2007 21:04
Ja, das mit der Suchmüdigkeit kennt bald schon jeder. Suchmaschine starten, Suchbegriff eingeben und dann geht die Sucherei erst richtig los. Lieber wäre mir eine Maschine, die mir beim Finden hilft ... Die Zukunft gehört nicht den Suchmaschinen sondern den Content-Intermediären, die es verstehen, ihre Besucher zielgenau mit relevanten Inhalten zu bedienen.


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