Uhrenblog 2: Es geht auch anders
Heute Morgen habe ich bereits kurz auf den Uhrenblog des «Bieler Tagblatts» und sein technischen Unzulänglichkeiten hingewiesen. Aber offenbar geht es auch anders. Die «Berner Zeitung» führt ebenfalls einen Blog zum Thema Uhren, der auf den sinnigen Namen «Tempus Fugit» hört. Online seit Januar 2006 (!). Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich diesen Blog noch nicht kannte.
Autor des Blogs ist der BZ-Wirtschaftsredaktor Jon N. Mettler. Auch er ist als Bieler «vorbelastet», was die Uhrenbranche anbelangt. Anders als beim BT läuft der Blog der BZ auf der Plattform von Kaywa: Permalinks, Atom-Feed, Kategorien - alles da. Der Vollständigkeit halber wollte ich das erwähnen.
» Kommentare (2) | 12.04.2007 15:35
Uhrenblog: So bitte nicht

Pünktlich zur Uhren- und Schmuckmesse «Baselworld», die heute beginnt, hat das «Bieler Tagblatt» einen Uhrenblog gestartet. Eigentlich eine gute Idee, ist doch Biel die Uhrenstadt. Und tatsächlich, neben dem zuständigen Redaktor Tobias Graden bloggen dort auch Jan Edöcs, CEO von «Milus» und Hans Erb, Autor des Tagblatts und Inhaber der «Uhrsachen» in Bern. So habe ich mich als bekennender Uhren-Fetischist auch gleich auf den neuen Blog gestürzt...
» Kommentare (3) | 12.04.2007 08:14
Blockwart O'Reilly

(stock.xchng)
Tim O'Reilly, vermeintlicher Vater des «Web 2.0», hat kürzlich einen «Blogger's Code of Conduct» vorgeschlagen. Nachdem das Postings bereits in der US-Blogosphäre auch grosses Echo gestossen ist (Techmeme), wurde das Thema gestern von der «NY Times» aufgegriffen und so in die MSM befördert. In der eher behäbigeren deutschsprachigen Szene wird das Thema laut Rivva (noch) nicht ausführlich diskutiert.
«Motiviert durch ehrverletzende Übergriffe in einzelnen US-Blogs, sollen die Verhaltensregeln nicht Zensur zum Ziel haben, sondern eine gemeinschaftliche Selbstverpflichtung.» (Blogpiloten) Aber O'Reilly - mit an Bord sind auch Jimmy Wales (Wikipedia) und einige prominente Blogger aus den USA - betätigt sich damit nur als Blockwart der Blogosphäre. Jeff Jarvis von der BuzzMachine sagt deutlich, dass «O'Reilly only set us up to be called nasty, unmannered, and thus uncivilized hooligans. Except for Tim, of course. He's the nice one.» Der Übervater lässt grüssen.
» Kommentare (0) | 10.04.2007 12:44
Killerspiele und der Tunnelblick der Forschung
Die meisten wissenschaftlichen Studien zur Gewaltrezeption in Computerspielen durch Kinder kommen entweder zu dem Ergebnis, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gewaltspielen und Gewalt im echten Leben gibt, oder nicht. Ein kleiner Teil der Studien kommt sogar zu dem Ergebnis, dass Gewaltspiele Aggressionen senken. Eine aktuelle Studie, die in der Fachzeitschrift «Psychology, Crime and Law» erschien, geht davon aus, dass alle drei Ergebnisse drei verschiedene Reaktionen auf Videospiele darstellen. Die Ursache für die widersprüchlichen Studienergebnisse sei darauf zurückzuführen, dass die Wissenschafter die Ergebnisse mit Gewalt in eine vereinfachende duale Klassifikation zu pressen versuchen.
» Kommentare (1) | 05.04.2007 13:46


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