Mit kleinem Budget unterhalten

Esquire Magazine
Kein Vorbild (mehr) für PDF-Magazine. (stock.xchng)

Magazine, die auch oder nur elektronisch im PDF-Format erscheinen, gibt es viele. Waren die Layouts dieser PDF-Magazine anfänglich sehr nah am Layout traditioneller Print-Magazine, besinnen sich viele PDF-Ausgaben heute auf ihre eigenen Stärken. Direkt mit Printmagazinen zu konkurrieren ist schwer für die Onlinemedien, da Leser von Magazinen gerne etwas physikalisch Greifbares in der Hand halten und die Seiten nach Belieben durchblättern. Ein Layout, das eigens für die Anzeige am Bildschirm ausgelegt ist, gibt PDF-Magazinen einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Zeitschriften. Geringe Herstellungskosten erlauben ausserdem, den Grossteil des Budgets für qualitativ hochstehenden Inhalt zu verwenden. Die «Financial Times Deutschland» widmete den PDF-Magazinen jüngst einen eigenen Beitrag.

Kleinere Seiten, grössere Schrift und grössere Bilder machen die digitalen Magazine angenehm lesbar und geben ihnen ein unverwechselbares Aussehen. Auch Unternehmen oder Organisationen mit geringem Budget können PDF-Magazine herausgeben. Dank geringeren Herstellungskosten kann man auch mit einem vergleichsweise bescheidenen Budget viele herkömmliche Magazine an inhaltlicher Qualität übertreffen. Zudem bieten PDF-Magazine zahlreiche Möglichkeiten zu interaktiver Gestaltung. Flash-Anwendungen können nicht nur das Umblättern von Seiten simulieren, sondern auch innerhalb der Artikel Musik und Videos abspielen. In vielen PDF-Publikationen verschmelzen Internet und Magazin miteinander. Die theoretisch unbegrenzte Reichweite eröffnet auch für Werbekunden der Magazine neue Möglichkeiten.

Unter den Online-Magazinen findet man beinahe zu jedem Thema etwas. Hier findet sich eine Zusammenstellung deutscher PDF-Magazine. Viel Spass beim Stöbern!

Quellen: ftd, pte

Notiz am Rande: Das auf dem Symbolbild abgebildete Magazin «Esquire» erscheint übrigens im kommenden Monat anlässlich der 75-Jahr-Jubiläums als erstes gedrucktes Medium mit einem E-Ink-Cover. Das Cover wird aus elektronischem Papier, einem biegsamen Display, bestehen.

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| Artikel drucken Drucken | 26.08.2008 09:20

Jan on 26.08.2008 11:46

Das wäre natürlich klasse, wenn es sich nun langsam durchsetzt, dass man PDF-Magazine für den Bildschirm optimiert: Querformat und größere Schrift reichen da schon. Dann können solche digitalen Zeitschriften nämlich durchaus Spaß machen.

gis on 26.08.2008 11:55

@Jan: NewsMARK macht das schon länger so. Find ich gut so.

/sms ;-) on 26.08.2008 15:04

pdf-magazine. pfff!!! was soll das? die herausforderung sind doch echte multi-media-interaktiv-dinger. oder? - wir sind noch immer am basteln: http://magazin.rebell.tv ausgabe 2 sollte dann irgendwann mal kommen. es wird auch noch nicht der hammer sein. aber wenigstens habe ich den eindruck, dass wir an der richtigen baustelle graben ;-)

gis on 26.08.2008 16:19

@sms: Die Baustelle ist durchaus die richtige! Nur: Flashpaper-Lösungen haben nach wie vor einen - zumindest für mich - schwerwiegenden Nachteil: Druck und Archivierung sind kaum zu bewerkstelligen. Auch die Lösung von Relay in Frankreich z.B. ist da auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Auf "echte" Multimedia-Magazine müssen wir noch warten.

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