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Linux im Behörden-Einsatz

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Der Regierungsrat (Exekutive) des Kantons Solothurn hat am 13. August seine im Dezember 2001 beschlossene Informatikstrategie bekräftigt und bleibt damit seiner Vorreiterrolle im Einsatz von Linux und anderen Open Source-Anwendungen treu. 2001 hatte der Kantonsrat, das Parlament, eine strategische Ausrichtung auf das Betriebssystem Linux beschlossen und beauftragte das Amt für informatik mit der Umsetzung. Die offenen Systeme und Produkte sollen zur Minimierung der Lieferantenabhängigkeiten eingesetzt werden.

Als im Jahr 2004 das bestehende Microsoft Exchange E-Mail-System durch das auf Linux basierende Scalix abgelöst wurde und der grösste Teil der Server-Umgebung des Kantons ebenfalls bereits erfolgreich auf Linux lief, hatte das Amt für Informatik den ersten grossen Meilenstein erreicht. Seither bemüht sich das Amt für Informatik darum, alle Fachanwendungen von Windows zu lösen. Seit Mitte 2006 werden nun alle 2'000 Arbeitsplätze in der kantonalen Verwaltung auf Linux umgestellt. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch läuft nun seit April diesen Jahres das Rollout in allen Büros der Verwaltung.

Mehr zum Thema an der OpenExpo Zürich

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Ich persönlich bin erfreut darüber, dass ausgerechnet mein Heimatkanton im Einsatz von Open Source diese Vorreiterrolle im Land übernommen hat und freue mich auf die Präsentation des Chefs des Amtes für Informatik anlässlich des Business Days an der «OpenExpo 2007 Zürich» vom 19. September, 11.00 bis 11.40 Uhr.

Die Messe findet am 19. und 20 September in der Event550-Halle in Zürich-Oerlikon statt. Am Abend des 19. September findet übrigens auch der von Google gesponsorte Social Event statt. Musikalisch mit von der Partie wird dort u.a. auch Starfrosch sein.

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» Drucken 05.09.2007. 17:32

Marc on 10.10.2007. 12:26

Völliger Schwachsinn. Ich bin selber Angestellter vom Kanton Solothurn und werde zur Zeit auf Linux umgeschult. Fazit: Völliger Schwachsinn. Da hat der Kanton Solothurn wieder einen riesen Schritt rückwärts gemacht. Schaade..

gis on 12.10.2007. 12:58

@Marc:
Ja, ich habe auch schion verschiedentlich vernommen, dass es Nutzer gibt, die nicht zufrieden sind. V.a. auch, weil nicht OpenOffice gewählt wurde und daher viele Probleme haben im externen Verkehr mit Office-Dokumenten.

userhelp on 20.11.2008. 16:46

Die Umstellung der AnwenderInnen ist tatsächlich ein (kleines) Problem! Die Bedienung funktioniert nicht gleich. So müssen Formulare neu erstellt werden, was keine Freude macht und Aufwand verursacht.

...und doch der Umstieg rentiert! Wir empfehlen zuerst mal mit Openoffice zu arbeiten. Vorallem für KMU, Haushalte und Schulen ist dieses Programm hervorragend geeignet (auch GIMP läuft auf Win, Mac und Linux)
Um die Wartungskosten tief zu halten wäre der erste Schritt Openoffice und GIMP unter dem gewohnten System! Es funktioniert bestens!

Steve on 01.04.2009. 12:11

Hallo

obwohl ich mich freue, dass Behörden auf Linux umsteigen, weil damit Linux verbreitet wird und vielleicht ein zusätzlicher Impuls entsteht, Linux zu verbessern --

finde ich Linux völlig überzogen, und hört man die Community an, was regelmässig mich an Sekten erinnert (kenne mich aus), findet man eine verzerrte Wahrnehmung.
Linux ist kaputt, und unfertig, und das sind Fakten. Es gibt tausendundeins Gründe, was an Linux auszusetzen ist und nichts davon hat damit zu tun, dass man Windows verwöhnt sei. Es liegt allein an LINUX und was man von einem modernen Computer mit GUI (graf. Benutzeroberfläche) erwarten kann. Konsole und Videotext ist Steinzeitalter.

Aber das ist nur ein Aspekt, weiteres: Instabilität, Unübersichtlichkeit, inkonsequente Programmstrukturen, verkorkste Patchworkcodes, und dass Hardware nicht geht, die älter als ein paar Jahre ist, liegt nicht an den Treibern, sondern an diesen Codes.
Ich bin Informatiker und in unseren Kreisen heisst es über die Linux Enthusiasten: Hobby-Bastler.

Fenster XP on 19.05.2009. 22:23

Zum Entscheid des Kantons Solothurn resp. des entscheidenden und wohl "Bruce Allmächtig" Bader gibt es aus der Sicht der Mehrheit der Mitarbeitenden nur noch zur Kenntnis zu bringen, dass der Kanton wohl noch nichts vom Birmingham-Syndrom gehört hat (neben anderen Grossgemeinden/-unternehmen)...
ITNewsbyte: Birmingham killt Linux-Großprojekt

Was solche Entscheide aufgrund einer Einstellung contra Microsoft einer einzelnen Personengruppe kosten, darf der Steuerzahler gar nicht wissen.
Hoffentlich nimmt sich die Finanzkontrolle des Kantonsrates ernsthaft und mit fachkundigen Personen - analog der Polizeiverwaltung - diesem "Problem" an. Der Kanton setzt pro Amt individuellste, verschiedenste und explizit angepasste Programm-Anwendungen ein. Um diese auf Linux zu portieren werden Hundert-hunderttausende von Franken budgetiert und ausgegeben und oftmals und letztendlich erfolglos, da die weitergehende Kompatibilität fehlt.

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