IM beliebter als E-Mail

BlahBlah
Jugendliche kommunizieren bevorzugt via IM (gingersnap.org)

Die bevorzugte Online-Kommunikationsmethode junger Nutzer in Deutschland und gleichzeitig die wichtigste Web-Aktivität ist das Instant Messaging (IM) und nicht E-Mail. Fast drei Viertel (72%) der jugendlichen User nutzen regelmässig die Online-Sofortnachrichten, die damit in diesem stark Internet-affinen Segment E-Mail (60 Prozent) deutlich überflügelt. Der Trend zum IM wird sich durch zusätzliche Angebote wie Video-Funktionen und zunehmend mobile Verfügbarkeit wohl weiter fortsetzen. Dies gab der Branchenverband BITKOM diese Woche bekannt.

Der Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest (MPFS), der seit 1998 im jährlichen Turnus eine Basisstudie namens JIM zum Umgang von 12- bis 19-Jährigen mit Medien und Information erstellt, hat die Aktivitäten der Jugendlichen im Netz im Auftrag des BITKOM untersucht. Demnach ist das Internet zum festen Bestandteil des Alltags von Teenagern geworden. Fünf von sechs Jugendlichen (83 Prozent) nutzen das Netz täglich oder mehrmals pro Woche.

Internet-Favoriten von Teenagern

Nach den beiden Kommunikationsmitteln IM und E-Mail ist die dritthäufigste Online-Aktivität das Hören von Musik, danach folgt die Recherche von Informationen. Die Internet-Affinität von Mädchen und Jungen erweist sich in den MPFS-Daten als ähnlich hoch. Allerdings fällt auf, dass Mädchen das Internet vor allem zur Kommunikation und zur gezielten Unterstützung bei schulischen Aufgaben einsetzen. Demgegenüber nutzen Jungs das Internet stärker für allgemeine Informations- und Unterhaltungsangebote wie Musik, Filme und aktuelle Nachrichten. Auffällig ist zudem eine Korrelation höherer Internetnutzung mit höherem Bildungsgrad.

Soziale Medien auf dem Vormarsch

Social Media-Angebote wie Social Networks (SocNets) liegen dabei im Trend. Vier von zehn Teenagern und jungen Erwachsenen haben ein Profil bei einem Online-Netzwerk (Community) hinterlegt. Insgesamt veröffentlicht jeder zweite junge Nutzer zwischen 14 und 29 Jahren persönliche Infos im Netz. Das geht aus einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM hervor.

Quelle: bitkom

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