Google überfordert User

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Überfordern zuviele Suchresultate den Benutzer? (stock.xchng)

Es ist eine bekannte Tatsache, dass sich Benutzer auf den Resultateseiten von Suchmaschinen (den so genannten SERPS) grossmehrheitlich auf die ersten paar Ergebnisse konzentrieren oder sogar nur die bezahlten Links oben und rechts der Resultate wahrnehmen. Eine mögliche Erklärung dafür ist der Umstand, dass zu viele Suchresultate eher verwirren als Sinn stiften. Nutzer profitieren offenbar eher, wenn ihnen weniger Resultate angeboten werden. Dies hat eine Studie des Helsinki Institute for Information Technology (HIIT) ergeben. Denn wenn nur sechs statt 24 Google-Suchresultate auf einer Seite angezeigt werden, fanden die Studienteilnehmer eher ein für sie befriedigendes Ergebnis.

24, 10 - oder doch nur 6 Resultate?

«Es hilft einfach nicht, dem User alle Ergebnisse auf einmal vorzusetzen», sagt Antti Oulasvirta vom HIIT. Das wäre bei den Millionen Treffern, die Google bei Suchen liefert, auch gar nicht möglich. Doch selbst 24 Suchergebnisse auf einer Seite überfordern offenbar die Nutzer. Denn wenn im Vergleich dazu nur sechs Resultate angezeigt werden, waren die Anwender mit ihrer Auswahl subjektiv zufriedener und hatten grösseres Vertrauen darin, dass es sich um ein korrektes Suchergebnis handelt. Eine kleinere Auswahl an Suchresultaten kann also ihre Vorteile haben.

Wie viele Suchergebnisse pro Seite bei Nutzern zu grösster Zufriedenheit führen, darüber gibt die Studie allerdings keine Auskunft. Zehn Resultate, wie sie etwa Google standardmässig auf einer Seite anbietet, könnte aber ein relativ guter Wert sein. Doch das müsste noch untersucht werden.

Kleinere Auswahl kann Ängste abbauen

Das Phänomen, dass eine kleinere Auswahl für Menschen offenbar angenehmer ist, haben Forscher schon in anderen Bereichen beobachtet. Dazu zählt etwa die Auswahl einer Konfitüre im Geschäft. An der aktuellen Studie im Bereich Internet-Suche war neben dem HIIT auch der US-Psychologe Barry Schwartz beteiligt. Er hat 2004 im Buch «The Paradox of Choice: Why More Is Less» (deutsche Ausgabe) die Ansicht vertreten, dass eine geringe Produktauswahl Ängste bei Konsumenten abbauen kann. Schwartz hat seine These 2006 auch anlässlich eines Google Tech Talks vorgestellt:

Quellen: hiit, pte

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| Artikel drucken Drucken | 12.05.2009 18:10

Monika on 12.05.2009 23:53

Kann man doch auch bei online Shops gut nachmessen: weniger Produkte angezeigt:eher mehr gekauft, Screendesigner wissens auch: gib dem User 2 Auswahlmöglichkeiten und er wird eine wählen, gibst Du ihm 4 macht er gar nichts.

was dies eventuell für die Google suggest bedeuten wird, die Universal Search -sollte sich Google gut überlegen und die SEOs auf alles gefasst sein.

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