
E-Learning, also Aus- und Fortbildung on- oder offline am PC, machte damals, in der Dot-Com-Ära Furore. Nach dem Crash wurde es aber ruhig um das E-Learning.
Präsenzseminare blieben bestehen und über E-Learning hat man die letzten vier Jahre kaum gesprochen. Doch mit der fortschreitenden Entwicklung der Web 2.0-Technologien rückte das E-Learning wieder in den Fokus der Community. Nicht ohne Grund: E-Learning bietet in einer von Zeitmangel geprägten Berufswelt nämlich einige Vorteile.
1. Ihre Zeiteinteilung hat Vorrang. Denn feste Seminarzeiten gibt es beim E-Learning nicht. Sie arbeiten mit, wann es Ihnen passt - zwischendurch im Büro, hin und wieder eine Lektion in der Pause oder lieber am Wochenende - Sie haben die Wahl.
2. Preisgünstig weiterbilden. Die Seminarkosten fallen in der Regel erheblich niedriger aus als bei Präsenzseminaren. Die Reisekosten sparen Sie sowieso.
3. Mehr Zeit zum Nachhaken. Obwohl Sie vergleichbar wenig bezahlen, dauert ein Online-Seminar viel länger als eine Präsenzveranstaltung. Das gibt Ihnen immer wieder Gelegenheit, auftretende Fragen direkt während des Online-Seminars zu klären. Statt Praxisschock nach Ende eines Präsenz-Seminars erleben Sie das Aha-Erlebnis im ausgedehnten Lernprozess.
4. Arbeitsmaterialien mit Hintergrund. Bei den ausgedehnten Online-Workshops werden Sie schon während des Seminars mit schriftlichen Hintergründen und Fragestellungen versorgt, die Sie bei Bedarf direkt angehen, die Sie aber auch erst einmal in Ruhe überdenken können.
5. Ihr interaktiver Schutzraum. Ganz dabei und doch nur virtuell anwesend - das macht es leichter, auch die Themen anzusprechen, die Sie vis-à-vis vielleicht eher umgehen würden.
E-Learning 2.0

Open Source-Lösungen wie Moodle oder Elgg ermöglichen es Bildungseinrichtungen jeder Grösse, ohne grossen finanziellen Aufwand eine Plattform für E-Learning bereitzustellen. Bei Nuvvo kann jeder kostenlos Kurse belegen oder anbieten (Englisch). Haikuls bietet die Möglichkeit, online per Drag & Drop ganze Kurse einfach selber zusammenzustellen (Englisch). Mit Superlearn (Deutsch) und Curriki (Englisch) sind zwei Social Networks verfügbar, die sich einzig dem Thema E-Learning verschrieben haben. Podcasts oder RSS sind ebenfalls zwei Technologien, die sich nicht nur sehr gut für E-Learning eignen, sondern ebenfalls ohne grossen Aufwand implementieren lassen.
Wer gerne Vokabeln oder anderes Wissen mit dem Kärtchen-System nach Leitner lernt, kann dies mit Rememberize (Englisch) oder my.dict.cc (Deutsch) auch online tun und dabei seine Karten mit anderen teilen.
Einen guten Einstieg in das Thema bietet unter anderem das MedienDidaktikZentrum der Gutenberg-Universität Mainz.
Weitere Links zum Thema nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen. Vielleicht mache ich daraus eine weitere Linksammlung.
Quelle u.a.: pte
» Drucken 08.08.2007. 11:58
Antoine Johannes Kuske on 08.08.2007. 14:21
E-Learnig,hat bestimmt eine grosse Zukunft,aber es wird niemals den klassischen Seminar Unterricht,oder gar das Buch ablösen können.
Im besten Fall,wird sich E-Learnig als ein Unterrichtselement unter vielen etablieren können.
Die Unix KDE Oberfläche, bietet viele nützliche Lernprogramme an. Es gibt speziell für Schulen eine Ubuntu Version namens Edubuntu.
Pierro Marie on 08.08.2007. 15:10
Einiges an Wissen koennte man, so man einiger Massen dem Englisch maechtig ist auf
Free Educational Resources
"finden"
Markus (Fernstudium-Rundschau) on 08.08.2007. 22:01
Die beschriebenen Vorteile treffen fast alle genauso oder sogar noch besser auf das klassische Fernstudium mit Lehrbriefen zu. So kann ich diese in der Tat überall nutzen, ohne dass ich einen Rechner mit mir rum schleppen muss.
Ich sehe E-Learning oder Learning 2.0 als ein Element im Lernprozess, dass beim Distanzlernen insbesondere für die Interaktion und Kommunikation nützlich ist, so wie auch oben beschrieben. Also virtuelle Klassenzimmer, Chats, Foren etc. Für die reine Wissensvermittlung, ggf. sogar auch Textgebunden, sehe ich daher nicht so den Nutzen, außer vielleicht durch Podcasts, weil ich dadurch zeitliche Freiräume nutzen kann, die sonst nicht zur Verfügung stehen würden.
gis on 08.08.2007. 23:39
@Antoine und Pierro:
Danke für die links - kannte ich beide noch nicht.
@ Markus:
Ich persönlich habe noch keine Erfahrungen gemacht mit Fernstudien. Was Podcasts angeht, da habe ich in meinem verlinkten Post bereits einiges angedeutet.
taiga on 14.08.2007. 13:28
Gute Podcasts zu den verschiedensten Themenbereichen findet man unter: Podcampus.de.
E-Learning erweitert das Arbeitsspektrum eines Pädagogen um viele Möglichkeiten - insbesondere durch das "neue" Internet (Web 2.0). Interessante Beiträge zu Web 2.0 und E-Learning finden sich auf den Seiten des Lehrstuhls für Mediendidaktik der Uni Duisburg-Essen.
Wie sich am Studiengang educational media zeigt, kann Fernunterricht mediengestützt ablaufen und dabei zu sehr positiven Ergebnissen (jeder Student führt beispielsweise ein eigenes Blog) führen.
Anna on 21.05.2008. 17:59
Es gibt ein neues Portal/Verzeichnis für kostenloses E-Learning. Dort gibt es 500 kostenlose E-Learning Kurse zu zahlreichen Themen. Alle eLearning-Angebote sind redaktionell geprüft und können von Besuchern bewertet werden. www.e-learning-suche.de
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