
Auch den Nachrichtenagenturen geht es schlecht. (stock.xchng)
Mittlerweile hat es sich herumgesprochen - die holzverarbeitende Industrie darbt und liegt darnieder. Sie verliert Leser und online geht, zumeist selbstverschuldet, wenig bis gar nichts. Darunter leiden auch die Zulieferer der Branche, die Nachrichtenagenturen. So hat auch die Deutsche Presse-Agentur dpa mit Verlusten zu kämpfen. Der Jahresüberschuss der Muttergesellschaft dpa GmbH ist 2007 um ein Drittel auf 4.4 Mio. Euro gesunken (2006: 6.5). Der Umsatz ging um 1.9 Prozent auf 93.8 Mio. Euro zurück. Da der betriebliche Aufwand nur leicht gesenkt werden konnte, konnte der negative Effekt aus den Umsatzverlusten im Betriebsergebnis nicht ausgeglichen werden.
Der dpa bleibt nichts anderes übrig, als die Expansion ins Ausland voranzutreiben. Die dpa hat bereits 2007 auf dem türkischen und südafrikanischen Markt Fuss gefasst. Aktuelles Ziel ist laut Segbers China. Genaueres soll Ende Juli mitgeteilt werden. Der Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Michael Segbers kommenteirte dies gestern Mittwoch wie folgt: «Wir müssen die sinkende Zeitungsauflage in Deutschland ebenso zur Kenntnis nehmen wie die Tatsache, dass Einnahmen aus dem Online-Bereich diese Verluste kurz- und wahrscheinlich auch mittelfristig nicht kompensieren können». Dann mal viel Glück!
Quelle: ti
» Drucken 26.06.2008. 11:23
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