UGC: Mehr Konsumenten als Produzenten
Mehrere Studien legen nahe, dass die überwältigende Mehrheit der Web 2.0-Benutzer keine oder nur sehr wenige eigene Inhalte - also sogenannten User Generated Content (UGC) - erstellen. Laut eMarketer konsumierten 2006 128 Mio. User weltweit UGC, während rund 118 Mio. User selber UGC produzierten. Bis ins Jahr 2011 wird sich dieses Verhältnis auch nicht gross verschieben, obwohl sich die Anzahl der Konsumenten wie der Produzenten nahezu verdoppeln wird.

Bis 2011 wird die Zahl der Konsumenten von UGC - Videos, Fotos, Musik, Blogs, Wikis, Profile in Social Networks etc. - von aktuell 147.5 Mio. auf 253.6 Mio. ansteigen. Die Zahl der Produzenten wird von 136.5 Mio. auf 237.7 Mio. ansteigen.

Quelle: eMarketer
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Drucken | 03.07.2007 11:34
Goggi on 04.07.2007 09:13
Und da regt sich die Musik-Industrie auf, wenn man ihr ein paar Musiktitel "klaut" - Im Vergleich dazu geben die meisten UGC's alles gratis ab...
gis on 04.07.2007 09:23
Tja, das passiert eben, wenn der Zwischenhändler nach und nach ausgeschaltet wird. Der schreit am lautesten. Musiker hingegen wird es immer geben...
Also mit diesem Ergebnis der Statistik habe ich absolut nicht gerechnet.
Vor allem ist es auch eine sehr vertrauensvolle Statistik, wie man sie selten sieht. Glücklicherweise gibt es noch das EU Parlament, das immer wieder welche veröffentlicht (kürzlich erst bei konsumgöttinnen.de gelesen) und da wird auch ganz klar aufgezeigt, was Marketing bringt.
Vor allem sind wir Frauen ja anfällig für Konsum, in diesem Fall wundere ich mich doch sehr über das angebliche Ungleichgewicht von Konsumenten und Produzenten, ich hätte gedacht, es sei andersrum.






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