Printmarkt USA: Anfang vom Ende

Droht vielen Zeitungsverlagen in den USA nun das Aus? (stock.xchng)
Gestern hat die Newspaper Association of America (NAA) die aktuellsten Zahlen zu den Werbeumsätzen der amerikanischen Zeitungen veröffentlicht. Die gesamten Werbeeinnahmen der Branche fielen demnach um drei Mia. US-Dollar (minus 14 Prozent) auf ein Zwölfjahrestief. Dabei haben aber nicht nur die Verkäufe von Printwerbung abgenommen. Erstmals sanken auch die Einnahmen aus Online-Werbung. Hier verloren die Verlage 2.3 Prozent im zweiten Quartal 2008.
Wie die Grafik (Quelle) unten zeigt, sinken die Einnahmen aus der Printwerbung nun schon seit neun Quartalen kontinuierlich. In der Tat macht der Verlust von Werbekunden im Print-Bereich auch den Löwenanteil am Quartalsverlust aus: minus 1.8 Mia. US-Dollar (35 Prozent).

Die holzverarbeitende Industrie befindet sich definitiv in der Krise - zumindest in den USA. Wenn es so weitergeht, steht sicher eine einschneidende Flurbereinigung an. Der baldige Tod einer Branche ist wohl gar nicht mehr so abwegig. «Good Night, and Good Luck» (DVD), sag ich da nur.
Quellen: naa, newsosaur
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Drucken | 05.09.2008 11:28
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