Print ist tot - wirklich?

(stock.xchng)
Derzeit findet bis morgen in Kapstadt (Südafrika) der 60. Weltzeitungskongress statt. Der Kongress steht unter dem Motto «Shaping the Future of the Newspaper» (wer hätte das gedacht?) und es nehmen Zeitungsmacher aus 105 Ländern teil. Gestern nun wurde eine Studie vorgelegt, die den Zeitungsmarkt in 232 Ländern untersuchte. Tendenz: steigend. Ja, richtig gelesen, steigend. Während in Nordamerika (minus 1.9 Prozent) und Deutschland (einer der fünf grössten Märkte; minus 2.1 Prozent) die Auflagen sinken, stiegen diese weltweit um 2.3 Prozent.
Werden die Gratiszeitungen mit einbezogen, die in Europa mit 31.9 Prozent fast einen Drittel der Auflage ausmachen (weltweit rund acht Prozent), dann steigerte sich die Auflage weltweit sogar um 4.61 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Werbeeinnahmen um 3.77 Prozent im vergleich zum Vorjahr. Auch bilden die Zeitungen immer noch nach dem Fernsehen das zweitwichtigste Werbemedium.
Wo wachsen die Auflagen?
Die Auflagen wachsen auch, aber nicht nur in Schwellenländern. Grösster regionaler Wachstumsmarkt war Lateinamerika mit einem Zuwachs von 4.55 Prozent. Aber auch in Europa wachsen die Auflagen: Kroatien +36.25 Prozent, Estland +7.81 oder Irland +5.54. Sudafrike, das Gastgeberland, konnte in den letzten fünf Jahren sogar ein Wachstum von 43.18 Prozent erreichen. Detaillierte Zahlen kann man hier (Deutsch) einsehen.
How is the digital age influencing newspapers?
Zur Veranstaltung kann man auf YouTube auch ein offizielles Video anschauen, in welchem Teilnehmer gefragt werden, «how is the digital age influencing newspapers?»:
Der «World Association of Newspapers» (WAN) sind 18'000 Publikationen angeschlossen. Die Vereinigung hat ihren Sitz in Paris.
Quellen: WAN, Netzeitung
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Drucken | 05.06.2007 09:10
PS_p-s on 06.06.2007 09:49
Link zum Thema:
Zipcon und bvdm: Wie-to-Print?
(28.05.2007/ps) Mit «Web-to-Print 2007 – Lösungen, Verfahren, Märkte» stellen Zipcon Consulting und der Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm) eine umfassende Markt- und Produktstudie zum Thema Web-to-Print in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Die Studie soll vor allem eine transparente Übersicht der Angebote auf dem Markt bieten. Sie umfasst 540 Seiten und beinhaltet eine Analyse und Beschreibung der Lösungen und der Marktanwender, der Geschäftsmodelle sowie der Märkte. Mehr als 60 marktrelevante Lösungen und Produkte werden vorgestellt, die für den jeweiligen Anwendungsbereich getestet, bewertet und kategorisiert wurden. Am Ende: eine Prognose.
www.zipcon.de / www.bvdm-online.de
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> Web & Print finden zusammen! Gerade im Bereich des Digitaldrucks sieht man dies an zahlreichen Individualisierung- und Personalisierungs-Verfahren.


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