Das «Ende der Gatekeeper»
Dr. Mathias Döpfner, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender von Springer und studierter Musikwissenschafter, über neue und alte Medien:
«Die Zeitung ist ein horizontales Medium, es erweitert Informationen und führt den Leser», dagegen ist «das Internet ... ein vertikales Medium, es vertieft Informationen, und es bezieht den Nutzer interaktiv ein.»
Besser hätte ich es nicht formulieren können. Aber ich nenne das schlicht das «Ende der Gatekeeper». Die klassischen Medien werden immer mehr ihre Katalysator- und Meinungsbildungsfunktion einbüssen. Nich umsonst verlegen sich immer mehr Printprodukte auf eine Web first-Policy, d.h. aktuelle Meldungen erscheinen im Netz zuerst, in der Printausgabe folgen dann Hintergrundartikel. Springers «Welt» gehört seit einiger Zeit dazu. Und just in diesem Zusammenhang hatte sich Döpfner auch geäussert.
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Drucken | 20.02.2007 12:29
Tim Backslash on 26.11.2008 19:04
Nicht-Online Medien wie Z.B. Zeitungen und TV büßen mit dem Aufkommen von Social Media ihre exklusive Rolle als Gatekeeper ein. Dies zumindest theoretisch. Die Publikationsschwelle, die es zu überwinden gilt um eine große Menge von potenziellen Rezipienten zu erreichen war noch nie so gering wie heute.
Aber Ende der Gatekeeper?
Auch in der Blogosphäre gibt es einige wenige Meinungsführer deren Blogs stark frequentiert sind. Andere hingegen werden kaum wahrgenommen.
Möglicherweise erfüllen diese Meinungsführer eine Gatekeeperfunktion.


Das Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.
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