«.ch» gibt auf

.ch

Nun scheint plötzlich alles sehr schnell zu gehen. Nur wenige Wochen nachdem Ringier «cash» (daily) auf Papier eingestellt hat, fordert der «Freesheet-War» sein nächstes Opfer: Heute Montag ist die letzte Ausgabe des «.ch» erschienen. Die Herausgabe der Gratiszeitung wird ab sofort eingestellt, wie bekannt wurde. Damit sind der Relaunch und die Neuausrichtung als Pendlerzeitung ebenso gescheitert wie zuvor das Konzept mit der Hauszustellung. Gescheitert ist damit vor allem auch einer, der gar nicht mehr mit an Bord ist: der PR-Mann, ex-«Blick»-Chefredaktor, ex-Projektleiter bei «20 Minuten» und SF DRS-Pferdeflüsterer Sacha Wigdorovits (Stichworte «Swissfirst» und «Alex Freis Spuckaffäre»).

+++ NACHTRAG vom 04.05.09

Wie aus einem Interview des Branchendienstes persoenlich.com mit Ernst Buob, dem Verwaltungsratspräsidenten hervorgeht, wurde «.ch» heute gestoppt, weil die Investoren kein weiteres Geld mehr einwerfen wollten. Viel interessanter jedoch ist, dass Buob in dem Interview durchscheinen lässt, dass es um «.ch» besser stünde, hätte man von Anfang an auf das richtige Konzept gesetzt. Damit bestätigt Buob indirekt meine Aussage oben, dass vor allem Wigdorovits mit seinem Konzept gescheitert ist. Jetzt mal ehrlich, hätte man das nicht schon damals sehen können, dass Ständer in Hauseingängen vielleicht doch nicht so eine gute Idee sind?

Die Exit-Strategie der Investoren ist übrigens auch ganz nett: Die Mitarbeitenden können den .ch-Verlag gratis übernehmen. So kann man das natürlich auch machen und spart sich die Mühe, die Abwicklung selbst übernehmen zu müssen ...

Tags:

| Artikel drucken Drucken | 04.05.2009 12:12

Max on 04.05.2009 12:55

Auch gescheitert sind einige renommierte Investoren. Autsch!

Kommentar schreiben

:

:

:

Verwandte Artikel

    Kampagne
    SOMEXCLOUD Social Media Akademie

    Werbung

    Über das Wortgefecht

    Dieser Blog befasst sich seit Februar 2007 schwerpunktmässig mit sozialen Medien (Social Media) und ihrem Einfluss auf die Welt des Marketings, der Public Relations und der traditionellen Medien. Daneben finden sich auch Beiträge rund um das Internet, über Open Source und Kommunikations-wissenschaft.

    » Blog-Portrait bei t3n.de

    Das Wortgefecht unterstützen

    Community


    » Das Wortgefecht auf Google+


    » Das Wortgefecht auf Facebook

    » Folge dem Wortgefecht auf Twitter

    Der Autor

    Michael Gisiger, geboren 1975, ist Digital Immigrant, Marketer und Enterprise 2.0 Evangelist.

    Abonnieren

    RSS-Feed abonnierenBleiben Sie auf dem Laufenden! Abonnieren Sie das Wortgefecht als RSS-Feed oder täglichen Newsletter.

    Auf Wortgefecht werben

    Sie möchten auf dem Wortgefecht werben? Gerne stellen wir Ihnen unsere Werbeformate näher vor.

    » Weiterlesen

    Das Wiki

    Wortgefecht-WikiDas Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.

    » Weiterlesen

    Sponsored Links:  Prepaid Mobilfunk-Discounter |  Blau.de Mobilfunk-Discounter |  Flyer drucken. | 
    Computer & Internet | Business & Karriere | Marketing & PR | SEO & SEM | Social Media