In letzter Zeit hatte ich viel Sonderbares über die Schweizer Verlegern zu berichten. So zum Beispiel über Lebrument und den VSP, die sich mit Google anlegen, oder Ringier mit seinen «Schweinen im Internet». Dass es aber auch anders geht, bewies kürzlich Hubert Burda in Freiburg i. Br. Der 67-jährige Verleger (Hubert Burda Media; übrigens eine angenehm «zwonullige» Seite) sprach am letzten Freitag am Zukunftskongress der der Albert-Ludwigs-Universität über die Zukunft der Medien und der Gesellschaft. Für Burda findet derzeit die «grösste Medienrevolution seit Gutenberg» statt. Die Medienbranche müsse sich auf moderne Kommunikationsformen und neue Technologien einstellen. Die zunehmende Digitalisierung und die wachsende Globalisierung seien für die Medien eine Herausforderung.
Klartext also aus dem Munde des Präsidenten des «Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger» (VDZ). Während also Lebrument letzten Freitag gegen Google wetterte, analysierte sein deutscher Gegenpart nüchtern die Lage: «Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental», sagte Burda. Das Internet nehme in der Kommunikation einen immer grösser werdenden Raum ein. Neue Formen der Darstellung und Mitwirkung veränderten das Lese- und Nutzerverhalten.
Geht doch. Irgendwie.
Quelle: newsroom
» Drucken 24.09.2007. 22:22
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