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Wer macht die Quoten?

Im Zusammenhang mit meinem Post «Aus für den Page View» hat Levente J. Dobszay in den Kommentaren zurecht darauf hingewiesen, dass solche Reichweitenmessungen «immer von Idealbedingungen aus[gehen], die vielerorts nicht gegeben sind.» Tabbed Browsing etc. verzerren auch die Messung der Verweildauer auf einer Seite. Ich habe dem entgegnet, dass im Online-Bereich bislang eine Reichweitenmessung analog derjenigen bei den traditionellen Massenmedien fehlt. Wen es nun interessiert, wie dort die Quoten gemessen werden, dem sei Kolja Langneses Artikel in der «Welt» zum Thema empfohlen: «Wie wird eigentlich die Quote gemessen?».

Dort lernt man zum Beispiel, dass in Deutschland nur 5'640 Haushalte darüber entscheiden, ob eine Sendung nach Quoten gut oder schlecht ist. Rund 6'000 Menschen entscheiden also, ob eine Sendung auf den über 30'750'000 Fernsehgeräten (im Jahr 2006, laut GEZ) erwünscht ist oder nicht.

(via medienrauschen)

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» Drucken 14.07.2007. 16:41

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Wort|ge|fecht, das - Neues aus der schönen neuen Medienwelt. Dieser Blog befasst sich schwerpunktmässig mit Sozialen Medien (Social Media) und ihrem Einfluss auf die Welt des Marketings, der Public Relations und der traditionellen Medien. Unter Social Media verstehen wir Blogs, Wikis und alle anderen Formen kollaborativer Webanwendungen, wie sie im Web 2.0 entstanden sind und entstehen. Daneben finden sich hier auch Beiträge rund um das Internet, über Open Source und kommunikationswissenschaftliche Themen. Abgerundet wird die Berichterstattung durch Buchbesprechungen, Veranstaltungshinweise und Tipps zum Thema.