Wer macht die Quoten?
Im Zusammenhang mit meinem Post «Aus für den Page View» hat Levente J. Dobszay in den Kommentaren zurecht darauf hingewiesen, dass solche Reichweitenmessungen «immer von Idealbedingungen aus[gehen], die vielerorts nicht gegeben sind.» Tabbed Browsing etc. verzerren auch die Messung der Verweildauer auf einer Seite. Ich habe dem entgegnet, dass im Online-Bereich bislang eine Reichweitenmessung analog derjenigen bei den traditionellen Massenmedien fehlt. Wen es nun interessiert, wie dort die Quoten gemessen werden, dem sei Kolja Langneses Artikel in der «Welt» zum Thema empfohlen: «Wie wird eigentlich die Quote gemessen?».
Dort lernt man zum Beispiel, dass in Deutschland nur 5'640 Haushalte darüber entscheiden, ob eine Sendung nach Quoten gut oder schlecht ist. Rund 6'000 Menschen entscheiden also, ob eine Sendung auf den über 30'750'000 Fernsehgeräten (im Jahr 2006, laut GEZ) erwünscht ist oder nicht.
(via medienrauschen)
» Drucken 14.07.2007 16:41
hmn on 19.05.2009 20:23
Die Frage ist ob man von diesen 5640 Haushalten wirklich auf die Grundgesamtheit schließen kann. Bei politischen Umfragen war die Abweichung in der Vergangheit sehr hoch.






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