
Radiohören ist bei Jungen und Berufstätigen weiterhin beliebt. (stock.xchng)
Allen Unkenrufen und technologischen Neuerungen zum Trotz: Die Radionutzung in den jüngeren Zielgruppen befindet sich weiterhin im Aufwärtstrend. Dies geht aus den aktuellen Daten der ma 2008 Radio I der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) hervor. Demnach steigt die Hördauer bei jungen Nutzern nach wie vor. Die Nutzungsdauer in der Gruppe der 14-bis 29-Jährigen etwas länger geworden.
Insgesamt gaben fast 94 Prozent der deutschen Bürger ab 14 Jahren an, innerhalb der vergangenen zwei Wochen Radio gehört zu haben. Das bedeutet, dass rund 61 Mio. Menschen zumindest zum weiteren Hörerkreis eines Radiosenders zählen. Im Durchschnitt nutzen täglich 79 Prozent der Deutschen das Medium. Die Berufstätigen sind dabei wie gewohnt die stärkste Zielgruppe mit einer Radionutzung von 83 Prozent. Besonders hoch ist die Tagesreichweite mit ebenfalls 83 Prozent in Hinblick auf die Altersgruppen bei den 30- bis 59-Jährigen. Die zunehmende Medienvielfalt kann also dem unverändert hohen Stellenwert des Radios in der Gesamtbevölkerung nichts anhaben.
Eine Abwanderung findet nicht in der Art statt, wie es viele behaupten bzw. aufgrund der neuen Medien auch befürchtet hatten. Im Gegenteil, Podcasts fördern sogar die Radionutzung. Auch in punkto Werbung steht das Medium Radio durchaus gut da. Radio hat den Vorteil, das Massenmedium mit dem grössten jungen Publikum zu sein und ist daher bei den Werbetreibenden beliebt.
Quellen: ag.ma, pte
» Drucken 03.04.2008. 11:38
sam on 04.04.2008. 14:52
Eine Podcast-Empfehlung: 4 Leute, 4 Städte, 4 Themen, ein Podcast. Sam, Thomy, Gabe und Mu, alle mit Wurzeln in basel, heute aber irgendwo zwischen Hamburg, Bern und Amsterdam unterwegs, podcasten seit Oktober 2007 alle zwei Wochen rund um die Themen Technik, People, Musik und über alles andere, was den Rock’n Roll nicht sterben lässt. Uff Schwiizerdütsch!
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