Moblogging als Feldtest-Methode?

Neuer Anwendungsbreich für Moblogs?
(stock.xchng)
Seit geraumer Zeit trage ich einen Gedanken mit mir herum, den ich hier kurz darlegen will. Allerdings bin ich mr nicht sicher, ob nicht schon jemand dieselbe Idee hatte. Für Hinweise bin ich dankbar.
Also, in medias res: Eine gängige Feldforschungs-Methode der Marktforschung sind die sogenannten paper-and-pencil-diaries, d.h. Tester/Testpersonen werden mit einem vorstrukturierten Tagebuch losgeschickt, in dem sie bestimmte Dinge wie z.B. Einkaufsverhalten, neue Trends o.ä. festzuhalten. Neben den schriftlichen Eintragungen werden oft auch Fotos, Zeitungsartikel usw. in die Hefte eingeklebt. Diese Methode hat einige Schwachpunkte: Zeitverzögerte Resultate, meistens kann nicht vor Ort ein Eintrag vorgenommen werden, d.h. die Tester sind auf ihr Gedächtnis angewiesen etc. Die Bezogenheit zum Lebensumfeld leidet.
Beim Betrachten eines Moblogs kam mir die Idee. Man rüstet jeden Tester aus mit einem Foto-Handy und richtet für jeden einen Moblog - einen Blog mit der Möglichkeit Texte und Bilder direkt übers Handy (E-Mail und/oder MMS) hochzuladen - ein, auf den jeweils nur der Tester und die Studienleitung Zugriff haben. Somit wäre das Problem der Zeitnähe zumindest teilweise gelöst. Diese Methode würde sich wohl vor allem für die qualitative Forschung eignen.
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Drucken | 24.02.2007 18:15
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