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Online-Markting in der Rezession

Recession
Wie Online-Marketing trotz Rezession erfolgreich sein kann. (stock.xchng)

Angesichts der sich schon fast überschlagenden schlechten Nachrichten aus der Finanzwelt hört man immer öfter das böse «R-Wort». Es vergeht kaum ein Tag, an dem ein Leitartikler von einer drohenden Rezession schreibt. Noch ist nur die Finanzbranche betroffen, aber viele sind der Meinung, es werde bald auch die Realwirtschaft treffen. Auch die Werbewirtschaft fürchtet um ihre Aufträge. Darum hier sechs Empfehlungen für das Online Marketing in schlechten Zeiten:

1. Dort präsent sein, wo der Kunde ist. Das Internet ist primär ein Kanal, in dem man potentielle Kunden dort abholt, wo sie nach der Lösung für ihr Problem suchen. Die Suche nach den richtigen «Hotspots» ist zeit- aber nicht unbedingt kostenintensiv (vgl. Empfehlung 2).

2. Zeit, nicht Geld investieren. Fast alle Online-Strategien erfordern mehr Zeit aber (viel) weniger Geld als herkömmliche Marketing- und Werbemassnahmen wie zum Beispiel Werbung in Print-Medien. Ideal also für Zeiten, in denen die Budgets zusammengestrichen werden.

3. Alles lässt sich messen. OK, nicht mit jedem Kontakt in einem Social Network, jedem Blogbeitrag oder jedem E-Mail Newsletter lässt sich Geld verdienen. Aber alle Massnahmen lassen sich sehr einfach und kostengünstig messen, so dass man die Strategie jederzeit anpassen kann. Dazu braucht es keine teuren Marktforscher.

4. Die Konkurrenz passt ihre Massnahmen an und verschiebt Budgets. Laut eMarketer wird mehr in Online-Massnahmen und weniger in traditionelle Kampagnen investiert werden. Kann ich es mir leisten, nicht dort zu sein wo es meine Konkurrenz ist?

5. Fortlaufende Anpassung der Strategie. Wer heute noch dassselbe tut wie vor 25 Jahren hat ein Problem: er weiss nicht (mehr), was funktioniert und was nicht (vgl. Empfehlung 3). Die Messbarkeit des Erfolgs hat den positiven Nebeneffekt, dass man bis aufs Komma belegen kann, welche Massnahme wieviel eingebracht hat. Vorbei die Zeiten, in denen man den Versprechungen des Mediaplaners blind vertrauen musste.

6. Auf die Zukunft vorbereiten. Investitionen während schlechten Zeiten sind die beste Vorbereitung auf Erfolge während der Schönwetter-Lage. Das sage nicht ich, sondern weitaus erfahrenere und erfolgreichere Marketers wie zum Beispiel Sir Martin Sorrell, CEO WPP Group:

When times are tough it is time to invest, not cut. This comes from years of research dating back to Ogilvy's Alex Biel and Millward Brown interaction surveys. All show that, if we cut marketing during such times, the impact is damaging and it can take you longer to get back to where you were.

Lesetipps zum Thema

Quellen: hubspot.com, socialmediaworx.com

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» Drucken 08.10.2008. 12:51

The Strategy Web on 13.10.2008. 21:36

Wie schon Thomas Carlyle sagte: "Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da sie besser zu machen." Ihre guten Tipps zur richtigen Zeit sind die beste Medizin, um die Jahrtausendwende im Internet nicht wiederkehren zu lassen. Wenn wir uns alle helfen, kommt schnell wieder Hoffnung auf... The Strategy Web

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