
Die Generation Y surft zunehmend nur noch mobil. (stock.xchng)
Die Internetnutzung wird sich in absehbarer Zukunft vom PC auf mobile Geräte verlagern. Vor allem Handys werden bei Jugendlichen die Popularität von Desktop-Computern sehr bald übersteigen. Zu diesem Schluss kommen Branchenvertreter in einer Befragung der Agentur Fuse, die sich auf jugendliche Zielgruppen spezialisiert hat. Für die Unternehmen bedeutet dies, dass die so genannte Generation Y (auch Millenials genannt) anders als der Rest in der Online-Welt am besten mobil zu erreichen ist und entsprechende Angebote noch weiter an Bedeutung gewinnen werden. Die Werbetreibenden versuchen, Teenager explizit im digitalen Umfeld zu erreichen, weil dort mittlerweile die meiste Zeit verbracht wird - sei es online, mit Handys oder beim Videospielen.
Jugendliche haben immer mehr Geld zur freien Verfügung. Laut CNET sind es in den USA alleine 200 Mia. Dollar jährlich. Von diesem Geld will natürlich auch die Internetwirtschaft profitieren. Fuse hat sich darum in der Branche umgehört und bei Unternehmen wie Sony, MTV, Yahoo und Nokia Prognosen eingeholt. Obwohl derzeit nur rund 20 Prozent der Teenager in den USA ein Smartphone besitzen, rechnen die befragten Unternehmen mit einem raschen und kräftigen Wachstum in dem Markt - nicht zuletzt wegen Apples iPhone. Daher rechnen Experten in den kommenden Jahren auch mit einer Explosion des so genannten Geotargeting, die Schaltung national oder regional differenzierter Werbung, über Handys. Auch in der Akzeptanz dieser Werbeform unterscheiden sich die Millenials von den restlichen Handy-Benutzern.
Laut Fuse ist allerdings zu erwarten, dass die Mobilfunkbetreiber auch künftig nicht als führende Entertainment-Anbieter fungieren werden. Den Content würden sich die Nutzer auch weiterhin eher von Apple, Google oder Yahoo holen und damit ihre Handys befüllen. Eine wichtige Rolle wwerde zudem Musik spielen. Abomodelle bei Musikservices sind für die befragten Unternehmen die Zukunft. Apple werde über kurz oder lang einen unlimitierten monatlichen Zugang (Flatrate) bieten und auch die Mobilfunkfirmen würden künftig zunehmend mehr Musikdienste auf Abo-Basis für Smartphones hervorbringen.
Quellen: cnet, pte
» Drucken 21.07.2008. 10:12
HUNDEPOPEL on 22.07.2008. 03:52
Na endlich ist er gefallen, der Groschen, bei der Geräteindustrie.
Wir hatten früher Kastanien in der Hosentasche, da pfeift die Jugend heute drauf.
Da muß der Brummer her, zehnmal XP-Format im Hosensack.
Dann klappt´s mit den lieben Kleinen ......
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