PR ist noch nicht 2.0
Die PR-Branche in Deutschland nutzt die Web 2.0-Technologien nur sehr spärlich. Die Mehrheit hat zwar viel von Web 2.0 gehört, kennt sich aber mit diesen Technologien nicht aus. Das ergibt der jüngste «PR-Trendmonitor» von News Aktuell und Faktenkontor. Mit 53 Prozent hatte über die Hälfte der befragten Pressestellen angegeben, von Blogs, Podcasts und Social Software gehört zu haben, diese Technologien aber nicht zu beherrschen. Gerade mal knapp sieben Prozent der befragten Mitarbeiter in Unternehmenspressestellen arbeiten täglich mit Web 2.0 und kennen sich sehr gut damit aus. Die PR-Agenturen sind etwas besser für die aktuellen Trends im Internet gerüstet: Die Mehrheit der Mitarbeiter in Agenturen, nämlich 42.3 Prozent, nutzt zumindest «gelegentlich» Blogs, Podcasts etc. und fühlt sich mit diesen Anwendungen «einigermassen sicher».

Ganzen 7.5 Prozent der Mitarbeiter in Pressestellen sind Web 2.0-Anwendungen fremd geblieben und 2 Prozent wissen gar nichts damit anzufangen. In PR-Agenturen kennen sich knapp 42 Prozent nicht mit Web 2.0 aus, 4.7 Prozent ist es fremd geblieben.
Am besten kennen sich Pressestellen in Unternehmen mit 51 bis 200 Mitarbeitern aus: Knapp jeder Zehnte gibt an, täglich mit Blogs, Podcasts und Social Software zu arbeiten und sich damit sehr gut auszukennen. Gleiches gilt für den Handel: 11.6 Prozent der Pressestellen im Handel kennen sich sehr gut aus, weitere 34.8 Prozent fühlen sich im Umgang einigermassen sicher. Rund 52 Prozent der PR-Agenturen ab 51 Mitarbeitern sind im Umgang mit Web 2.0 einigermassen sicher und nutzen diese zumindest gelegentlich. Besonders PR-Agenturen mit 51 bis 100 Mitarbeitern arbeiten oft mit Web 2.0-Technologien: 22.4 Prozent arbeiten täglich damit und kennen sich sehr gut aus. Gleiches gilt für rund 16 Prozent der Agenturen mit 2 bis 5 Mitarbeitern.
Quellen: werbewoche, newsaktuell
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Drucken | 26.07.2007 09:44
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