Google macht auf Transparenz
Heute scheint irgendwie ein Google-Tag zu werden. Sei's drum! Gleich zwei interessante Links habe ich heute gefunden, mit denen Google offenbar versucht, etwas Transparenz zu schaffen: Der «Google Public Policy Blog» und erstmals wurde einem Journalisten der Zugang zum «search-quality team» gewährt. Letzteres ist bei Google zuständig für die mathematische Festlegung des PageRanks.
Google Public Policy Blog
Google hat gestern seinen offiziellen Public Policy Blog gestartet und will damit neue Wege beim Lobbying beschreiten und die eigenen politischen Ansichten transparenter machen. Der Blog soll darlegen, wie Google zu Grundfragen der Netzpolitik wie Daten- und Jugendschutz, Breitband, Urheber- und Patentrecht sowie zur Regulierung von Inhalten steht. Google bemüht sich also einerseits um die traditionelle Interessensvertretung durch eine direkte Ansprache von Gesetzgebern und Meinungsführern (Lobbying). Gleichzeitig aber sollen auch die Nutzer über die politische Haltung des Hauses aufgeklärt werden, damit sie mit Kommentaren und Ideen die Ausrichtung und die Strategien Googles in diesem Bereich mitformen können.
«New York Times» zu Besuch bei Google
Saul Hansell von der «New York Times» hatte die Gelegenheit, einen Tag mit Amit Shingal und seinem «search-quality team» zu verbringen. Leider ist sein Artikel dazu nur für Abonnenten zugänglich. Glücklicherweise aber bietet Bruno Giussani hier auf seinem Blog eine sehr aufschlussreiche Zusammenfassung (Englisch).
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Drucken | 19.06.2007 10:54
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