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Von Zwängen und Selbstbildern

Der «Deutsche Fachjournalisten Verband» (DFJV) hat bekanntlich ein Thesenpapier zum Thema «Weblogs und Journalismus» veröffentlicht (hier das PDF). Neben dem üblichen Journalisten-Gedöns zum Thema fand ich in dem Papier auch die folgende, sechste These:

«Blogs sind frei von den wirtschaftlichen und hierarchischen Zwängen des Verlagsbetriebs und verfolgen in der Regel keine kommerziellen Interessen. Damit bieten sie den nötigen Freiraum, um als kreativer Ideengeber für die klassischen Medien dienen zu können.»

Heisst das nun im Umkehrschluss, dass Journalisten wegen den herrschenden «wirtschaftlichen und hierarchischen Zwängen des Verlagsbetriebs» nur (noch) Erfüllungsgehilfen der «kommerziellen Interessen» ihrer Verlage sind und man daher getrost ihre ach so selbstgefällige «Gate-Keeper-Funktion» (These 4) endgültig ad acta legen kann?

Papier ist geduldig - auch in Zeiten von PDF...

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» Drucken 15.10.2007. 19:46

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Wort|ge|fecht, das - Neues aus der schönen neuen Medienwelt. Dieser Blog befasst sich schwerpunktmässig mit Sozialen Medien (Social Media) und ihrem Einfluss auf die Welt des Marketings, der Public Relations und der traditionellen Medien. Unter Social Media verstehen wir Blogs, Wikis und alle anderen Formen kollaborativer Webanwendungen, wie sie im Web 2.0 entstanden sind und entstehen. Daneben finden sich hier auch Beiträge rund um das Internet, über Open Source und kommunikationswissenschaftliche Themen. Abgerundet wird die Berichterstattung durch Buchbesprechungen, Veranstaltungshinweise und Tipps zum Thema.