Open Source Founding

Open

Mark Cuban, einer der Dot-Com-Milliardäre von damals, hat auf seinem Blog eine Aktion gestartet, die er selber «Open Source Funding» nennt. Wer dort auf seinem Blog in den Kommentaren seinen Businessplan veröffentlicht, der Cuban zu überzeugen vermag, bekommt Geld für sein Start-up. Allerdings sind einige Regeln zu beachten. Cuban selber gründete bereits zwei Firmen, die er später erfolgreich verkaufte: 1983 einen IT-Dienstleister namens MicroSolutions (1990 für sechs Mio. Dollar an CompuServe) und 1998 broadcast.com, die 1999 für 5.7 Mia. an Yahoo ging.

Cuban will mit dieser Aktion nicht als klassischer Risikokapitalgeber auftreten, sondern den Leuten Geschäftsideen vermitteln und finanzieren, die «quickly become self funding» und so neue Jobs schaffen. Darum muss auch die ganze Geschäftsidee veröffentlicht werden, damit sie eben kopiert und weiterentwickelt werden kann.

Strenge Regeln

Allerdings gibt es 13 Regeln einzuhalten, u.a. «It can not be a business that generates any revenue from advertising» oder «Funding will be on a monthly basis. If you dont make your numbers, the funding stops». Zudem muss der Cash Flow Break Even innert 60 Tagen erreicht werden und innert 90 Tagen muss die Idee profitabel sein. Besonders sympathisch ist mir die folgende Regel 7: «Everyone must work. The organization is completely flat. There are no employees reporting to managers. There is the founder/owners and everyone else.» Alle Regeln sind hier erklärt. Aktuell sind bereits über 1'000 Kommentare auf den Post veröffentlicht worden.

Für Seth Godins «Alternative MBA Program» hat übrigens das Team von SAMBA (Six Month MBA) kürzlich eine Liste von 999 Geschäftsideen veröffentlicht, «free for the taking». Viel Glück!

Tags:

| Artikel drucken Drucken | 13.02.2009 12:04

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

Kommentar schreiben

:

:

:

Verwandte Artikel

    Kampagne
    SOMEXCLOUD Social Media Akademie

    Werbung

    Über das Wortgefecht

    Dieser Blog befasst sich seit Februar 2007 schwerpunktmässig mit sozialen Medien (Social Media) und ihrem Einfluss auf die Welt des Marketings, der Public Relations und der traditionellen Medien. Daneben finden sich auch Beiträge rund um das Internet, über Open Source und Kommunikations-wissenschaft.

    » Blog-Portrait bei t3n.de

    Das Wortgefecht unterstützen

    Community


    » Das Wortgefecht auf Google+


    » Das Wortgefecht auf Facebook

    » Folge dem Wortgefecht auf Twitter

    Der Autor

    Michael Gisiger, geboren 1975, ist Digital Immigrant, Marketer und Enterprise 2.0 Evangelist.

    Abonnieren

    RSS-Feed abonnierenBleiben Sie auf dem Laufenden! Abonnieren Sie das Wortgefecht als RSS-Feed oder täglichen Newsletter.

    Auf Wortgefecht werben

    Sie möchten auf dem Wortgefecht werben? Gerne stellen wir Ihnen unsere Werbeformate näher vor.

    » Weiterlesen

    Das Wiki

    Wortgefecht-WikiDas Wiki befasst sich mit Social Media und deren Einfluss auf PR, Marketing und traditionelle Medien.

    » Weiterlesen

    Sponsored Links:  Prepaid Mobilfunk-Discounter |  Blau.de Mobilfunk-Discounter |  Flyer drucken. | 
    Computer & Internet | Business & Karriere | Marketing & PR | SEO & SEM | Social Media