
Vielen ist sicherlich bereits der Begriff «Mikrokredit» geläufig. Einen etwas anderen Ansatz verfolgt die Organisation «MBAs Without Borders». Ähnlich wie die bekannten Ärtze oder Ingenieure ohne Grenzen vernetzt die Organisation Freiwillige aus der ganzen Welt mit lokalen Geschäftsleuten oder NGOs in der dritten Welt, um den Freiwilligen zu ermöglichen, ihr Wissen in diese Länder investieren.
Dabei verfährt «MBAs Without Borders» nach ihren e3-Prinzipien - Enabling Private Enterprise, Educating Locals and Engaging in Local Community. Die Projekte teilen sich typischerweise auf auf die fünf Schlüsselbranchen Gesundheitswesen, Landwirtschaft, Finanzen, Einkommensgenerierung und Umwelt. Bislang wurden Projekte in Mexiko, Haiti, Nigeria, Ghana, Sierra Leone, Kenia, Tansania, Ruanda, Vietnam und Polen realisiert.
Ein Projekt dauert in der Regel vier bis sechs Monate, aber sowohl kürzere wie längere Laufzeiten sind möglich. Die «MBAs Without Borders» übernehmen Reise-, Aufenthalts- und geschäftsrelevante Kosten. Hinzu kommt ein monatliches Stipendium für die Freiwilligen von USD 1'000.
Gegründet wurde die Organisation 2004 in Kanada und möchte in den kommenden Jahren auch in die USA, nach Europa und nach Australien expandieren.
(via Springwise)
» Drucken 21.04.2007. 11:17
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